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Food Watch warnt, CapriSonne tut nichts

Da haben wir ihn also, den Fall, vor dem jeder PR-Mensch gewarnt wird: den Krisen-Fall. Denn heute schallt es aus dem Radio und auch Spiegel-Online weiß es. CapriSonne ist ungesund. Das wusste im Grunde genommen jeder schon immer.

Doch seit unserer Kindheit begleitet uns das Getränk auf jedem Wandertag und die Kleinen genießen es, wann immer sie unterwegs sind. Da sollen ja auch Früchte drin sein. Ob sie es sind oder nicht, darüber streitet man jetzt. Und das ganz öffentlich.

Keiner allerdings streitet darüber, dass in einer kleinen Tüte des Getränks ungefähr 6,5 Würfel Zucker sind. Und jede Menge Aromastoffe. Das ist wenig hip. Und Foodwatch warnt vor faulem Fruchtzauber.

Man könnte auf die Idee kommen, dass man im Hause CapriSonne auf diesen Fall vorbereitet war. Denn wer kennt die Inhaltsstoffe besser als der Hersteller selbst. Und so hätte man einen Plan zur Krisenkommunikation machen können, der genau jetzt zum Einsatz gekommen wäre. Aber was passiert? Nichts.

Auf der Website des Unternehmens findet man eine Pressemeldung vom 11.2.09, das ist die aktuellste. Dabei wäre es gerade jetzt vorteilhaft, Stellung zu beziehen. Denn einen ruinierten Ruf wieder zu polieren ist langwierig und teuer.

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