Artikel mit Tag corporate
Sonntag, 6. Mai 2007
 Schon fast ein Jahr her, da fragten wir Unser Bester - Wo ist er? Was macht eigentlich .... der Persil-Mann?, kramten mit Hilfe von BBDO den Spot wieder raus und wiesen auch die Abteilung Corporate Communications bei Henkel, in diesem Fall vertreten durch deren Leiter, den Kollegen Dirk Neubauer, auf den Kultvorsprung Hagemeyers gegenüber z.B. dem mittlerweile ausrangierten Reiner Irrwitz hin.
Scheinbar stieß die Wiederbelebung des Jan-Gert auf Gegenliebe. Diese nette kleine Aktion von Henkel Lifetimes fand natürlich unser Interesse:
Wollen Sie vielleicht selbst Teil der Persil-Geschichte werden? In einem Mini-Fernsehstudio können Sie sich mit Haarteil und Teleprompter in den legendären Jan-Gert Hagemeyer, besser bekannt als der „Persil-Mann“ in den 70er Jahren, verwandeln und Ihren eigenen Fernsehspot aufzeichnen.
Und da uns bislang weder Waschpaket (gefüllt mit Persil, Fa, Perwoll, Pattex und jeder Menge Dankbarkeit) noch finanzielle Zuwendungen erreicht haben, stellen wir uns selbst ein Päckchen zusammen und verschenken es an jenen unserer Leser, der uns die beste Persi(l)flage des legendären Spots zusendet.
Also: Glencheck und Binder aus dem Schrank, vor die Kamera und mach ihn uns: den Persil-Mann.
Montag, 1. Januar 2007
Anbei mal 2 vermeintlich wichtige Links für die Verfasser von Diplom- oder Projektarbeiten zum Thema " Blogs in der Unternehmenskommunikation" (sind ja z.Zt. offenbar sehr angesagt):
Link 1 (sollte man kennen), Link 2 (kennt so mancher).
Elke nennt es gratis, ich nenn´s Content.
Große Erwartungen haben wir jetzt an Australien, wo man sich auch des Themas angenommen hat.
Mittwoch, 27. September 2006
Es gibt Menschen auf diesem Planeten, die widmen sich einer wichtigen Aufgabe: Sie sorgen dafür, dass andere aus den Medien erfahren, dass es etwas ganz Tolles Neues gibt. Solche Menschen nennt man PR-Berater. Normalerweise sind das kluge Individuen, die irgendwas studiert haben.
Sie wenden viel Zeit dafür auf, genau die wichtigen Informationen genau so zusammen zu stellen, dass Journalisten dafür Interesse haben könnten. Und jetzt haben die eine ganz tolle neue Idee: sie wollen ihre tollen neuen Informationen auf einem ganz tollen neuen Weg transportieren.
Sie wollen quasi durch die Brust ins Auge, nämlich durch die Blogs direkt ins Herz. Der Journalisten oder der Kunden ihrer Kunden. Das ist denen ganz egal. Hauptsache erstmal in die Blogs.
Und da verschicken die einfach mal ihre Pressemitteilungen. An die Blogger. Und vergessen dabei, dass die ja für die Presse gemacht sind. Und nicht für die Blogs. Und dass die Blogger ja ganz anders sind als die Journalisten.
Es gibt da nämlich einen Unterschied. Und das ist auch gut so. Blogger bloggen.
Journalisten informieren. Manchmal verkünden die auch ihre Meinung. Das nennt man dann Kommentar und wird in seriösen Medien vom Rest ganz klar getrennt. Weil es nämlich in Deutschland Brauch ist, dass man das so macht. Mit der Vermischung hat man ganz schlechte Erfahrungen gemacht.
Die PR-Berater sagen den Journalisten nie, aber auch wirklich nie: „Schreib das mal, das ist wichtig.“ Das finden die plump. Die Journalisten auch.
Aber dem Blogger, dem kann man das ja sagen: „Blogg das doch mal.“ Und dann bloggen die das. Aber irgendwie hört sich das dann ganz anders an als vorher. Gar nicht mehr so schön.
Blogger sagen nämlich ihre Meinung. Und das ganz persönlich. Manchmal informieren sie auch. Aber immer behalten sie ihre eigene Brille auf. Und wenn es eine Sonnenbrille ist. Mit ihnen ist es wie sonst im Leben auch: Die Informationen muss man ihnen so geben, dass sie sie interessieren. Und mögen. Das nennt man dann zielgruppengerecht.
Und wer ganz sicher gehen will, dass er nicht durch den Kakao gezogen wird, von dem er selbst trinkt, der versucht es vielleicht mit Werbung. Auch im Blog. Dafür muss er dann bezahlen. Auch im Blog.
Mittwoch, 7. Juni 2006
"Es irrt der Mensch, so lang' er strebt." So schrieb es uns unser Dichterfürst ins Stammbuch oder Gene oder wie auch immer, Fakt ist, es ist Fakt. Was ihm halt fehlt, dem homo germanicus, dem Neandertaler der Selbstfindung, ist Klarheit und Orientierung. Deshalb verkaufen sich in Deutschland auch Ratgeberbücher so gut - ganz gleich, ob es sich um unerhörte Frauen, Marsianer oder besseren Sex, mehr Profit, schnelleres Lesen geht, immer schaut der Deutsche nach draußen, ob ihm da einer nicht was (schwarz auf) weiß machen will, dem er dann im Falle seines Erfolges misstraut. Lustiges Völkchen - so ganz ohne Humor. Anders der Brite an sich. Keine Nerven im Elfmeterschießen, aber auch keine Angst mal was rauszuhauen. Zum Beispiel Seth, der in Anlehnung an einen Kabarettisten, für uns wäre hier wohl am ehesten Nuhr oder Goldt zu nennen, Einblicke gibt in seine favorisierten
56 Tipps, damit man mehr auf deinen Seiten verkehrt ...
Freitag, 28. April 2006
Startet ein Gründer-Tagebuch mit einer Unternehmens/StartUp-Vorstellung oder dem Geschäftskonzept des Autors? Oder mit den wirklich wichtigen Dingen/Erfahrungen mit Behörden/Partnern/Freunden/Ex-Arbeitgebern? Mit einem Hohelied auf alle Gründer? Egal welcher Marketing-Theorie DIESES Tagebuch folgen wird/soll (noch tbd), starten soll es mit positiven Erfahrungen mit talentierten jungen Leuten, in erster Linie Design-Studenten.
Frage: Wie kommt man zu einem Firmen-Logo und einem profesionellen Corporate Design, wenn man mit wenig Invest starten will? Entweder: Selber malen oder (Ziel Geringinvest verfehlt): Klaro, Agenturen suchen, Kontakterkontakte, pitchen, Briefings- und Debriefings, ..., Präsentationen und am Ende viel (hoffentlich gut investiertes) Geld mit Abwanderungsgedanken (Honorares ExKonto).
Geht auch anders? Sieht so aus.
Die Idee (zugegebenermaßen nicht neu, siehe Google): Geben wir krativen Leuten außerhalb von 600 Euro Tagessatz oder 20.000 Euro Gesamtangebot (inkl. CD) eine Chance, sich einzubringen (Ihre ersten Erfahrungen zu sammeln) und von Anfang an etwas wirklich Neues mitzugestalten. Der Sieger eines !Logowettbewerbs! darf anschliessend das CD (mit)umsetzen. Und ein paar Geldpreise gab es natürlich auch. Das Briefing (was vorne nicht drinsteht kommt hinten nicht raus) erfordert die notwendige Auseinanderdsetzung damit, was das eigentlich sein soll, das man in den nächsten Monaten aufbauen möchte.
Den Zieltermin 27.04. ließ keiner verstreichen und gerade kann ich mich gar nicht entscheiden, welchem der wirklich vielschichtigen und sehr unterschiedlichen Gedanken/Entwürfe ich folgen soll. Kreativ, geistreich, hintergründig, direkt, wiedererkennbar, manchmal zu einfach (geht das?), manchmal zu kompliziert (schon eher), echte Hingucker sind dabei ... bei so vielen Guten Ideen besteht wohl die Notwendigkeit für den Auftraggeber, nochmal genau ins Briefing zu schauen ... oder ebenjenes nochmal genauer zu hinterfragen (will ich das alles wirklich so wie ich es "damals" geschrieben habe?) ... Und sollte ich das alles alleine entscheiden?
Bei einem der nächsten Einträge werde ich einen link einbauen, wo alle Entwürfe zu finden sind. (Geistreiche und fachmännische) Kommentare dazu (wie hier ja üblich) sind gerne willkommen. Und vielleicht findet dort jemand Kandidaten für das nächste Projekt.
Ach ja: Die Neugründung wird " Kunst" (Nicht Lebenskunst) zum Thema haben, mehr dazu in den nächsten Tagen. Und ach ja: Herzlich Willkommen zum Tagebuch, dem bestimmt nicht letzten .... Danke an die blog-bizzer für das Forum hier. In der Hoffnung auf ein paar Mitleser, damit ich das hier nicht alles für ... schreibe.
Sonntag, 26. März 2006
OK, Bundesadler, das ist Tradition. Aber der muss schwarz sein, groß, mächtig und nicht tuntig in einem Teletubbie-Vlies. Wovon ich es habe? Erfreute ich mich letzte Woche noch an "Paule", dem Maskotzchen des DFB, entdecke ich heute erst "Schekker", das Magazin der Bundesregierung für Jugendliche, das ebenfalls mit einem Federvieh aufwartet. Heine, hilf ... Warum haben wir einfach keinen Geschmack?

Montag, 27. Februar 2006
Nun, das ist nicht wirklich aktuell, aber trotzdem will ich mal unsere steigende Popularität nutzen, um darauf aufmerksam zu machen:
Möse und Mastholte schließen sich zusammen
Und so ganz nebenbei sieht man hier, was Namensgebung ausmachen kann. Auch im Stadtmarketing. Und dabei hat Deutschland doch so schöne geografische Namen: Essen, Linsengericht, Rügen, Mückenloch, Müssen. Aber Möse ist schon was Besonderes. Nun, wie es aussieht auch bald Geschichte. Schade irgendwie. Let's go, Dortmund.
Mittwoch, 15. Februar 2006
Wie dem auch sei: ein Riesengag. Ne, nicht, dass vor Jahren schon eMails mit noch nackigeren Frauen vor z.B. Motorbooten kursierten mit der Frage: Finde das Boot. - und auch nicht, dass eine, wenn man so will, Suchkampagne von VW auf diversen Werbefestivals ausgezeichnet wurde, jetzt gibt's diese Kampagne für Matchbox, die genauso funktioniert. Zugegeben: ein echter Hingucker, ....
... aber wer die beworbene Internetseite aufruft, weiß, was integrierte Kommunikation ist. Das nicht.
Egal: Hauptsache Shooting war super und Kunde kann in seiner AfterWork-Lounge mit Set-Cards prahlen. Immer nur ans Verkaufen zu denken. Es geht hier ums brand building, oder? Ne Frage: War der Kunde vorher bei Camel? Frag ja bloß ....
Freitag, 20. Januar 2006
Kaum ein halbes Jahr am Start, schon tauchen wir unter den besten Business Blogs (nicht der Welt, aber immerhin der wichtigsten deutschsprachigen Corporate Blogs) auf. Wer wissen will, wer demnächst hinter uns liegt, der klickt hier!
Freitag, 6. Januar 2006
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Werbung machen für die oben genannten Berufsgruppen. Es gibt Menschen, die zufällig wie heißen, z. B. Klum, die, damit sie wohl nicht klamm werden, verbieten, dass man Nachnamen von Prominenten in Headlines verwendet, weil man dann ja Werbung für sich selbst mache. Aha. Und was ist, wenn die Bild titelt: Kohl geklaut! ? Was ist dann? Klagt dann der Altaltkanzler oder ärgert sich ein Bauer über Landstreicher? Günther, mach dich locker.
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Kommentare
Do, 08.05.2008 21:33
Ich glaube es nicht. Auf französisch hat es mit Salz zu tun. Man sagt 'mettre son grain de sel [...]
Do, 08.05.2008 16:09
Meine Bitte, Bitte Dankt Babs, Weil Babs Sich Ziemlich Zottellich Macht, Das Sie ....BL Ne: [...]
Do, 08.05.2008 14:46
Wofür steht eigentlich MBBDBWBSZZMDSBL ?
Do, 08.05.2008 11:54
Na da schließe ich mich natürlich an und gratuliere den Macherinnen des Bewerberblogs ganz fein.
Do, 08.05.2008 11:34
Beim Marketing-Blog gibt es den genialen Archetyp des Presseverhinderers. Der Presseverhindere [...]
Di, 06.05.2008 21:10
Glückwunsch und .... Gude Laune mit dem Schokobrunnen
Di, 06.05.2008 21:09
… 6 ztalP fua hci nib ßiew hci leivoS :SP .nenniweg uz esierP eretiew iebad se tbig hcil [...]
Di, 06.05.2008 14:25
Ein verdienter Sieg wie ich finde. Herzlichen Glückwunsch!
Fr, 02.05.2008 17:51
Sehr richtig - wenn sich diese Erkenntnis bloss mal allgemein durchsetzen würde....
Fr, 02.05.2008 14:09
Bedauerlicherweise ist die Pointe dieses Spots leider nicht mehr ganz frisch. http://youtub [...]
Fr, 02.05.2008 14:08
nicht auf jeden fall
Mi, 30.04.2008 15:11
Hallo, ich würde gerne nebenbei als telefonsexluder arbeiten da mir und meinem mann seit n [...]
Mi, 30.04.2008 11:13
Der Bedarf nach einer betriebswirtschaftlich verwertbaren Erfolgskontrolle und Effizienzanalys [...]
Di, 29.04.2008 14:36
nicht war, ist doch morgen... oder?
Di, 29.04.2008 10:02
Ich suche noch einen Telefonsex Nebenjob ohne Cam.Möchte aber nicht unter 25 Cent verdienen .W [...]
Di, 29.04.2008 08:48
Schaut mal in Artrium vorbei! Da geht´s ab. artrium.myminicity.com
Di, 29.04.2008 08:43
Morgen? Ist heute.
Di, 29.04.2008 02:49
und morgen, was ist mit morgen? denkt niemand mehr an morgen?
Mo, 28.04.2008 15:19
Gestern war einmalig - das stimmt.
Mo, 28.04.2008 15:17
Gestern ist aber auch einmalig.