Freitag, 7. Dezember 2007
Mit der Web-TV-Show „Frauen möbeln Männer auf“ gewinnt die neckermann.de GmbH den weltweit begehrten Designpreis red dot award in der Kategorie „TV & Cinema“. Die interaktive Fernsehshow auf neckermann.tv setzte sich damit gegen 3.880 Mitbewerber aus dem In- und Ausland durch.
Entwickelt wurde die Idee gemeinsam mit der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt/next.
"Jury verleiht red dot award für hohe Designqualität im Internet an neckermann.tv" vollständig lesen
Donnerstag, 6. Dezember 2007
Wenn man möchte, dass wer was tut, dann ist das Schlimmste, was man tun kann, ihn damit zu belämmern. Fundamentalistisches Zickengekeife bringt dabei ebensowenig wie weichgespültes Gutmenschengesabbel. Und Fakten bringen schon gar nichts. Wie kann man dann sein Ziel erreichen? Nun, ganz einfach: mit Ideen.
Wer als beispielsweise will, dass sich Männer nach dem Gang zur Toilette die Hände waschen, dem sei dieses Interieur als Anregung empfohlen ...
Sonntag, 3. Juni 2007
Ansich ein spannendes Konzept, das da dieser Tage aus Frankreich nach Deutschland rübergeschwappt ist. Wilogo.
internetworld.de:
Neues Logo von der Webgemeinde
Das französische Crowdsourcing-Projekt für Firmenlogos geht jetzt auch in Deutschland an den Start.
Unternehmen, die ein neues Firmenlogo brauchen, können ab sofort eine ganze Community an Designern für sich arbeiten lassen. Wilogo heißt eine neue Crowdsourcing-Plattform aus Frankreich, die ihre Dienste jetzt auch in Deutschland anbietet. Unternehmen können unter verschiedenen Varianten – vom Existenzgründer bis zum Profipack – wählen und dann die Community in Bewegung setzen, die zwischen 20 und 100 Vorschläge erstellt. Bei der Qual der Wahl hilft erneut die Community, die über die verschiedenen Entwürfe abstimmt. Für den Dienst berechnet Wilogo – je nach Paket – zwischen 299 und 1.499 Euro.
Auch Exciting Commerce berichtet.
Was mich daran stört? Die Niedriglohnland-Komponente (wer sich mal für 5 Euro die Haare hat schneiden lassen wird ahnen worauf ich hinaus will) und:
" Was macht ein gutes Logo aus?" fragte Achim Schaffrina, anläßlich unseres kleinen BLOGO-Wettbewerbs vor einiger Zeit auf Upload.
Antwort: Ein gutes Logo ist einfach, individuell, crossmedial, bringts auch in Schwarz-Weiss.
Und wenn er damit Recht hat, kann man einen ordentlichen Anteil der " Gewinnerlogos" in die Tonne treten.
Da hilft auch die Community nicht. Denn wie sagte schon der Wortführer...
Donnerstag, 18. Januar 2007
"Hässlichkeit ist die Grundbedingung, um Schönheit zu verstehen." Denn nach Ansicht des Krefelder Design-Professors Erik Schmid lassen sich beide Kategorien nicht voneinander trennen. In der Jugendkultur sei das Zusammenspiel von Schönem und Hässlichem etwa durch das Piercen, Tätowieren und kahl rasierte Köpfe bereits angekommen. In der auf Schönheit fixierten Gesellschaft sei die Hässlichkeit aber eine negativ besetzte ästhetische Kategorie. Fazit des Design-Theoretikers: Mehr Mut zur Hässlichkeit.
Klingt schon strange, was da eben auf Deutschland Radio Kultur zu hören war, aber andererseits braucht ja das, was schön ist, etwas, wodurch es sich durch "schön" definieren kann. Wenn alles "schön" ist, ist nichts schön. In diesem Sinne: mein Dank an all die Grottenwerbung
Und mal sehen, wa sich bei MBBDBWBSDSBL - BLOGO 2007 durchsetzt
Freitag, 28. April 2006
Gestern war also Premiere: die erste Podiumsdiskussion des Wortführers - und er war es nicht. Der Gewinner der Silben war eindeutig der Studiendekan, der mit großer Eloquenz und elaborierten Codes, die weder einer, der seine namentliche Existenz dem Autor eines Vogelbuches verdankt, noch ein Ethan Hunt knacken würde, die Diskussion in die Länge und nicht nur die Zuhörer in die Verwirrung führte. Aber es war allemal unterhaltsam und findet einen Tag vor dem Beginn der Fußball-WM 2006, exakt 22 Stunden, bevor Deutschland offiziell die Fußball-WM 2006 eröffnet zu einem noch nicht definierten Thema seine Fortsetzung. Dazu passend noch die Schlussbemerkung der Veranstaltung " Form und Schuld":
Auf die Frage eines Zuschauers, die sich der Aussage anschloss, dass er sich bei dem Thema etwas anderes vorgestellt habe und über andere Themen diskutieren wollte, nämlich wann beispielsweise die Form, zum Beispiel wann ein Ball Schuld auf sich geladen hätte, fiel mir nichts Besseres und nach dem Lachen der Zuschauer zu urteilen Richtigeres ein als:
Wembley '66
(Für alle, die es nicht wissen: Endspiel der Fußball-WM 1966 in England)
Startet ein Gründer-Tagebuch mit einer Unternehmens/StartUp-Vorstellung oder dem Geschäftskonzept des Autors? Oder mit den wirklich wichtigen Dingen/Erfahrungen mit Behörden/Partnern/Freunden/Ex-Arbeitgebern? Mit einem Hohelied auf alle Gründer? Egal welcher Marketing-Theorie DIESES Tagebuch folgen wird/soll (noch tbd), starten soll es mit positiven Erfahrungen mit talentierten jungen Leuten, in erster Linie Design-Studenten.
Frage: Wie kommt man zu einem Firmen-Logo und einem profesionellen Corporate Design, wenn man mit wenig Invest starten will? Entweder: Selber malen oder (Ziel Geringinvest verfehlt): Klaro, Agenturen suchen, Kontakterkontakte, pitchen, Briefings- und Debriefings, ..., Präsentationen und am Ende viel (hoffentlich gut investiertes) Geld mit Abwanderungsgedanken (Honorares ExKonto).
Geht auch anders? Sieht so aus.
Die Idee (zugegebenermaßen nicht neu, siehe Google): Geben wir krativen Leuten außerhalb von 600 Euro Tagessatz oder 20.000 Euro Gesamtangebot (inkl. CD) eine Chance, sich einzubringen (Ihre ersten Erfahrungen zu sammeln) und von Anfang an etwas wirklich Neues mitzugestalten. Der Sieger eines !Logowettbewerbs! darf anschliessend das CD (mit)umsetzen. Und ein paar Geldpreise gab es natürlich auch. Das Briefing (was vorne nicht drinsteht kommt hinten nicht raus) erfordert die notwendige Auseinanderdsetzung damit, was das eigentlich sein soll, das man in den nächsten Monaten aufbauen möchte.
Den Zieltermin 27.04. ließ keiner verstreichen und gerade kann ich mich gar nicht entscheiden, welchem der wirklich vielschichtigen und sehr unterschiedlichen Gedanken/Entwürfe ich folgen soll. Kreativ, geistreich, hintergründig, direkt, wiedererkennbar, manchmal zu einfach (geht das?), manchmal zu kompliziert (schon eher), echte Hingucker sind dabei ... bei so vielen Guten Ideen besteht wohl die Notwendigkeit für den Auftraggeber, nochmal genau ins Briefing zu schauen ... oder ebenjenes nochmal genauer zu hinterfragen (will ich das alles wirklich so wie ich es "damals" geschrieben habe?) ... Und sollte ich das alles alleine entscheiden?
Bei einem der nächsten Einträge werde ich einen link einbauen, wo alle Entwürfe zu finden sind. (Geistreiche und fachmännische) Kommentare dazu (wie hier ja üblich) sind gerne willkommen. Und vielleicht findet dort jemand Kandidaten für das nächste Projekt.
Ach ja: Die Neugründung wird " Kunst" (Nicht Lebenskunst) zum Thema haben, mehr dazu in den nächsten Tagen. Und ach ja: Herzlich Willkommen zum Tagebuch, dem bestimmt nicht letzten .... Danke an die blog-bizzer für das Forum hier. In der Hoffnung auf ein paar Mitleser, damit ich das hier nicht alles für ... schreibe.
Dienstag, 25. April 2006
Das ist das Thema: Form und Schuld - Design in der Verantwortung
Das ist das Datum: Donnerstag, 27. April, 20 Uhr
Das ist der Ort: Krefeld, Fabrik Heeder, Virchowstraße 130 (Eingang B)
Das ist der Veranstalter: der Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein - zusammen mit dem Kulturbüro der Stadt Krefeld
Das ist der Hammer: marketing-blog.biz podiumsdiskutiert mit (in Person des Wortführers)
"Forum und Schuld" ist die vierte Veranstaltung aus der Reihe "designdiscussion", die Studiendekan Prof. Dr. Erik Schmid ins Leben gerufen hat. Diesmal greift die Diskussionsrunde die Frage der Schuldfähigkeit von Design auf – einmal im Hinblick auf die Tatsache, dass ein Dosenöffner etwa oder ein Türgriff Schuld am Nichtfunktionieren bzw. sogar an Verletzungen haben kann, zum anderen im Hinblick darauf, dass Design insgesamt eine mehr oder weniger verantwortungsvolle Rolle in unserem Gesellschaftssystem übernimmt. Wer das nicht versteht, dem geht's wie mir, aber er kann sich, wie ich es gedenke zu tun, positiv überraschen lassen. Zumal im Einladungstext abschließend steht: Alle Interessenten sind herzlich willkommen, zuzuhören und mitzureden.
Und da das Ganze auch nichts kostet, kann es auch nichts schaden.
Außerdem sei an dieser Stelle auch auf einen weiteren Bereich der Hochschule verwiesen: Das Kompetenzzentrum für angewandtes Marketing schlussfolgert aus einer selbst durchgeführten, unabhängigen empirischen Studie:
Viel Nachholbedarf im Marketing von Unternehmen. Das Marketing vieler Unternehmen bleibt hinsichtlich Effektivität und Effizienz unterhalb der Möglichkeiten. ...
Nach ihrer Marketing-Effizienz befragt, zeigen sich die Unternehmen sehr selbstkritisch. Fast 40 Prozent der Firmen bezweifeln, dass ihre Arbeitsabläufe und Entscheidungsprozesse "meist unkompliziert und schnell" sind, bei 35 Prozent der Befragten sind die Abläufe "manchmal nicht optimal", bei immerhin 4 Prozent sogar "meist umständlich und komplex". Bezeichnenderweise stuften 71 Prozent der Unternehmen mit steigenden Umsätzen ihre Prozesse hingegen als "umkompliziert und schnell" ein.
Bei der Festlegung von Marketing-Zielen – ohne diese lässt sich die Effektivität einer Aktion nicht beurteilen – gibt es die größten Defizite: Bei 72 Prozent aller durchgeführten Maßnahmen werden keine Ziele bestimmt. Selbst in Großunternehmen fällt die vorherige Zieldefinition mit 37 Prozent relativ gering aus. Über den Lösungsvorschlag der Krefelder Wissenschaftler ("stärkere Systematisierung und mehr Controlling") könnte man auch diskutieren, tun wir aber nicht. Wir sprechen
am Donnerstag, 27. April, 20 Uhr
in Krefeld, Fabrik Heeder, Virchowstraße 130 (Eingang B)
über "Form und Schuld - Design in der Verantwortung"
Mittwoch, 15. März 2006
Soeben erhielt ich eine eMail vom Deutschen Fußball-Bund, in der ich (41) mal locker geduzt werde - und das vom DFB-Fan-Corner-Team (deesen Alter nicht bekannt ist, aber ich würde mal gut und gerne auf Anfang/Mitte 60 tippen) mit folgendem Wortlaut: nach der Niederlage im Länderspiel unserer Nationalmannschaft am 01.03.06 sind die Spieler für das anstehende Spiel in Dortmund am 22.03.06 gegen die USA hochmotiviert und möchten den Fans in Deutschland beweisen, dass die Leistung in Florenz eine Ausnahme war. Am Spieltag selbst steht eine ganz besondere Aktion auf dem Programm: Super. Jetzt wird es spannend. Ich dachte an so etwas wie den Olympischen Eid. Jürgen Klinsmann stellt sich "ganz, ganz" nah neben die Flagge und schwört "viel, viel" Einsatz oder so, aber wie immer im Leben kommt es anders - und nicht selten schlimmer. Wer denkt, nach dem offiziellen WM-Logo, Goleo und Pille da ist eine Steigerung nicht möglich, dem sei gesagt, Irrtum. Beim DFB ist alles möglich. Wir lesen weiter: Im Vorfeld des Länderspiels wird das neue DFB-Maskottchen Paule offiziell vorgestellt. Paule wird im Rahmen des Länderspiels für Fotos mit den Fans bereitstehen und im Rahmenprogramm der Stadionshow, zusammen mit den Fans, die Mannschaft anfeuern. Oh, mein Gott. Erst das Gespräch bei Angie, dann diese Mas kotzchen .... Und wie sieht Paule aus? Nun, nicht wie Breitner. Sondern, aber bevor ich das Vieh hier präsentiere, möchte ich das schöne Beispiel lyrischer Logik aus der Otto-Fleck-Schneise präsentieren: In guter Erinnerung ist uns die letzte Partie der DFB-Elf gegen die amerikanische Nationalmannschaft. Diese fand während des WM-Turniers 2002 statt, wo die Mannschaft durch ein Tor von Michael Ballack zu einem 1:0 Sieg kam und ins WM-Halbfinale einzog. Das letzte Freundschaftsspiel der Amerikaner fand ebenfalls am 01.03.06 im WM- Stadion Kaiserslautern gegen Polen statt. Diesen Test für die WM konnte das Team aus den USA gegen unseren Vorrundengegner Polen mit 1:0 für sich entscheiden. Wie Ihr seht, können wir auf eine spannende Partie hoffen. Wo, bitte, ist da der Zusammenhang? Ich sehe nichts. Statt dessen hilft mir der DFB, sein Wesen besser zu verstehen, denn Im Vorfeld dieses Länderspiels unserer Nationalmannschaft möchten wir es natürlich nicht versäumen, Euch einige DFB-Produkte aus unserem DFB-Fan-Corner Sale ans Herz zu legen:
Natürlich werden danach diverse "Fan-Artikel" zu Salekonditionen angepriesen.
Doch nun haltet inne und preiset Paule, mit dem der DFB wohl endgültig den Vogel abgeschossen haben dürfte.
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PS: Entschuldigung, Entschuldigung, Entschuldigung. Wie ich soeben auf der Newsseite des DFB lese, bin ich eh mit dieser Nachricht seeeeehr spät dran und dann muss ich wohl Abbitte leisten und so etwas wie Dankbarkeit entwickeln, denn wie ich lesen durfte gab es eine Abstimmung, in der sich die Leser der SPORT-BILD mit der deutlichen Mehrheit von 42,5 Prozent für "Paule" aus(sprachen). Dieser setzte sich gegen die anderen zur Auswahl stehenden Namen Horst (24,0 Prozent), Knipsi (19,1) und Butzi (14,4) durch. Tja, Demokratie hat ihre Grenzen.
(siehe dazu auch unten anschließenden Artikel)
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Kommentare
So, 06.07.2008 00:14
Hier noch ein neues Artikelverzeichnis, welches sich hauptsächlich mit Eigenbau Anleitungen be [...]
Sa, 05.07.2008 22:51
Toll, dass Sie beide den Tipp gut finden. Es kommt bei einer Rede oder Präsentation tatsächlic [...]
Sa, 05.07.2008 08:09
Vielen Dank für den Zuwurf und ein schönes Wochenende!
Fr, 04.07.2008 22:02
scharfsinnig beobachtet! die "schönsten" Eigentore als Präsenter schießt man sich halt immer n [...]
Fr, 04.07.2008 21:08
Beim zappen durch Premiere hab ich dann doch noch ein Spiel anzusehen. Nach so viel Fussball E [...]
Fr, 04.07.2008 17:24
Super! Das sind wohl die kleinen aber feinen Unterschiede, die in der Gesamtheit eine Präsenta [...]
Fr, 04.07.2008 11:28
Was vor lauter Schreck mach ich denn dann dieses Wochenende? Zum Glück gibts dann noch die For [...]
Fr, 04.07.2008 11:07
Danke! Stimmt ja die Bundesliga läuft erst wieder im August. Irgendwie hatte man sich an jeden [...]
Do, 03.07.2008 17:39
Ein wirklich wahres Sprichwort =D Sehr interessanter blog hier, macht Spass zu lesen...
Mi, 02.07.2008 13:21
Getreu dem Motto: Neues muß nicht immer gut sein!
Mi, 02.07.2008 13:17
... ist es nicht überall so? Egal auf welcher Seite des Schreibtisches man sich befindet, eine [...]
Mi, 02.07.2008 11:24
Ach ja: In unserem Fall kann der Journalist entscheiden, ob diese Grenze zwischen ihm und den [...]
Mi, 02.07.2008 11:22
Im Bereich des Filmjournalismus zum Beispiel gibt es eine Grenze (über die ich dieser Tage sow [...]
Mi, 02.07.2008 10:41
Unter den Marketing- Weblogs findet ein kleiner Fackellauf statt und auch ich habe ein Stöcken [...]
Mo, 30.06.2008 17:23
Hmm, erinnert mich an Googles Kampagne mit dem Plakat und der Formel, als sie Programmierer suchten.
Fr, 27.06.2008 14:11
Na, ich bin ja mal gespannt wer hier das Beste Routing hat
Fr, 27.06.2008 14:07
Und schon ist es weg und auf dem Weg nach Leverkusen.
Di, 24.06.2008 16:38
In der Marketing- und Kommunikationsbranche gibt es besonders viele Fachblogs, zumindest is [...]
Mo, 23.06.2008 17:19
Ich kann nur sagen, dass wir mit den Artikelverzeichnissen bislang noch immer Erfolge einfahre [...]
Mi, 18.06.2008 10:01
Ja, da freuen sich die Leser! Noch als Ergänzung. Es war weniger die Uni Fribourg selbst, die [...]