Montag, 25. September 2006
Die Deutsche Post erfreut den geneigten Marketingleiter mit dem 8 MB und 153 Seiten starken PDF "Direkt Marketing Monitor Studie 18". Somit sollten anstehende Überstunden zu Gunsten des Unternehmens keiner Rechtfertigung bedürfen.
Der absatzwirtschaft wars eine Meldung wert:
Der direkte Kundendialog ist die wichtigste Werbeform
Deutsche Unternehmen stecken mehr als zwei Drittel ihrer Werbeetats in den direkten Dialog mit dem Kunden. Das zeigt eine Studie, die die Deutsche Post veröffentlicht. Seit 2002 gehen die Gesamtausgaben für Dialogmarketing-Maßnahmen erstmals ebenso leicht zurück wie die Zahl der Unternehmen, die Dialog Marketing nutzen.
Dabei sind die durchschnittlichen Ausgaben in den Unternehmen, die Dialogmarketing einsetzen, gestiegen. Insgesamt investierten Unternehmen in 2005 31,7 Milliarden Euro in den direkten Kundendialog. Die Dienstleister, Spitzenreiter im Dialog mit dem Kunden, steigerten ihre Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich um 28 Prozent auf 21,4 Milliarden Euro.
Wer´s statt statistisch lieber kurz, knapp, effektiv und wirkungsstark mag, dem sei der aktuelle Newsletter vom Guru Gerold Braun ans Herz gelegt: E-Mails schreiben, die gelesen werden.
Taucht zwar weniger als Arbeitsnachweis, könnte aber helfen Geld zu verdienen.
fürn Stundenzettel - oder - fürs Konto
oder noch besser: Arndt + Braun, gleich 2 Gurus:
Montag, 3. Juli 2006
Bei Nico Zorn bin ich auf ein einen interessanten Beitrag gestossen:
Marketing-Texte, die gelesen werden.
Auf Marketingprofs.com gibt es einen lesenswerten Artikel mit sieben Tipps für das Schreiben von Marketing-Texten. Dabei handelt es sich zwar überwiegend um Basics - trotzdem oder gerade deswegen lohnt sich die Lektüre:
1. Begin with a story
2. Use short words
3. Write shorter sentences
4. Remove clichés
5. Use bridges or connectors
6. Use concrete examples rather than concepts
7. Pay attention to your verbs
Ausführlich bei den Marketingprofs.com: Seven Steps to Writing Copy Your Market Will Actually Want to Read
Sonntag, 7. Mai 2006
 ...bis dann endlich diese (ggf. noch modifizierte) Briefmarke erscheint und die Aussendungen des Offline-Blogs ziert. Die Auflage ist natürlich genauso streng limitiert wie die Empfänger handverlesen sein werden. Möglich macht´s die österreichische Post. Auf die spannende Idee aufmerksam wurden wir durch den Sloganmaker (der bekommt dann auch eine).
Wenn Sie eine E-Mail an das-ist-aber-echt-n@marketing-blog.biz senden, könnten Sie noch in den Genuss einer WILDCARD kommen.
Mittwoch, 18. Januar 2006
Ganz wichtig scheint es ja für gewisse Menschen zu sein, in jeder Phase die Kontrolle zu haben. Meiner Meinung nach die Ursache für die orgastische Unfähigkeit, aber darum geht es nicht. Es geht um unsere Lieblingszielgruppe.
Menschen, die nicht selten genau das sind, was sie auch verdient haben, die es, nimmt man ihre Worte als Bewertungsgrundlage, ganz bewusst sein, nimmt man ihr Verhalten als Bewertungsgrundlage, gerade nicht sein wollen, was sie sind: Singles.
Dass Frauen hier zumindest kommunikativ inzwischen etwas forscher auftreten, geht man von den Überschriften der Damenjournaille aus (aktuelle Cosmo: "Hot Sex mit High Tech" --- immerhin ein deutsches Wort in der Überschrift. Vielleicht gibt es noch eins im Artikel, ich weiß es nicht, würde aber diesbezüglich "Herd" vorschlagen"), hatten wir an dieser Stelle schon.
Und dass Männer ODER (!!!) die Info-Elite inzwischen ein Problem haben, wird nicht zuletzt am völlig schwachmatsichen Titel des aktuelles Focus deutlich: "Neo-Sex" - Schluss mit dem Lustdiktat" (NEIN!!! - ganz im Gegenteil - mal ganz davon abgesehen, dass das schwer nach schlecht kopierter Flugblattlyrik der frühen 80er klingt, die ja immer wieder gern "Schluss mit dem kapitalistisch-imperalistischen Militarismus oder so blabla" forderten)
Nun habe ich im OpenBC den Oberhammer hierzu gefunden, wo deutlich gemacht wird, worum es geht, um
Die entscheidenden Vorüberlegungen
- Wen suche ich? - Vision des idealen Partners / Partnerin
- Was zeichnet mich aus? - Herausfinden von Persönlichkeitsstärken und Einmaligkeit
- Wie positioniere ich mich? – Der eigene Standpunkt
- Wie und wo treffe ich den Traumpartner? – Kontaktaufnahme und ihre Strategien
- Chancen erkennen und nutzen
- Wie wirke ich auf andere? – Geheimnisse der Körpersprache
- Welche Flirtgesten beeindrucken? – Wirkungsvoller Einsatz der Körpersprache
- Wie kann ich mit Worten verzaubern? – Unwiderstehliche Formulierungen
- Wie weit darf ich gehen? – Grenzen beim Flirten
- Wie geht´s weiter? – Vom Small-Talk zum bleibenden Kontakt
- Wie verhalte ich mich …
- … wenn es länger dauert als erwartet
- … wenn ich mich charmant zurückziehen will
Und das ist ein Workshop für Menschen, die überlegt und strategisch vorgehen möchten
Naja, wen's interessiert ....
Allen anderen empfehle ich, den Rechner sofort aus- und den Menschen, der einem gefällt, einfach anzumachen!
Montag, 12. Dezember 2005
Aktuell beschäftigt sich Gerold Braun in seinem direkt-marketingblog mit Wikipedia und beklagt sich zu Recht darüber, dass Teile seines Whitepaper Directmailing (PDF) ohne Quellenangabe in die Wikipedia kopiert wurden.
Auf irgendeinem Wege bin ich vor gut einem Jahr auf dieses Papier gestossen und krame es immer wieder heraus, wenn Kunden mich auf sog. Call-Mail-Call-Aktionen ansprechen und Mailingentwürfe auf den Tisch legen, die alles können, nur leider nicht verkaufen.
14 Seiten schnörkellose und kompetente Informationen.
Grund genug mich hier als Fan zu outen und dieses Dokument den Lesern von marketing-blog.biz ans Herz zu legen.
Dienstag, 6. Dezember 2005
Liebe Fans des subversiven Marketings,
Bereits letzten Freitag berichteten wir über unser neues Hobby "Elevator-Pitches", wobei vor allem der der Komma begeisterte. Tolle Gründe hierfür:
- Tolle Preise mit perfekter intrisischer Logik: Der Sieger kriegt n Coaching von Giso Marken-Macher Weyand
- Tolle Pflichtfelder, u.a. eine (eigene) Website
- Tolle Pop-Ups. So gilt das Formular als nicht vollständig ausgefüllt, wenn man nicht mindestens einen der beiden Newsletter haben will (freiwillig ... was war das noch mal? Permission Marketing? Sorry, my English...) von Komma und/oder, ich sach nur, GW.
- Tolles Feedback. Stunden nachdem Absenden, keine Bestätigung per eMail.
- Tolle Transparenz. Keiner kann meinen Beitrag lesen. (Aber brand-making God of Wording (ich sach nur: GW) wird's tun, denn so zwei Buchdeckel allein ... da muss schon was dazwischen ....)
Meinen Beitrag? Ja. Ich habe auch einen verfasst.
Guten Tag, ich heiße Heinrich Konrad. Konrad ist mein Vorname. Sie wissen schon: "Konrad, sprach die Frau Mama. Ich geh fort und du bleibst da." Aber, wie Sie sehen, ich bin gegangen. Unnu hier Ihr Fahrstuhlführir. Wirrsehn
So zotig ginge es wohl in deutschen Aufzügen zu, gäbe es den ehrbaren Berufs des Liftboys noch. Beweis: Friseure. Wie dem auch sei, der Wettbewerb ist plump und einfallslos. Aber wir sind ja hier um zu helfen. Denen, die es wirklich brauchen, den Existenzgründern. Nennt uns hier einfach euer Problem oder Branche. Ein Kreativer schnappt sich das Thema und macht was für euch draus. Und wenn er gewinnt, spendieren wir ihm drei Kisten Bier. (OK, Frank?)
Das Procedere nochmal in der verbalen Slow-mo:
- Existenzgründer klicken hier unten auf Kommentar und schildern, was sie machen.
- Kreativer klickt auf Reply und gibt den Text ein, den er auch brand-making God of Wording schickte. Am besten noch mit Pseudonym, z.B. F. Loskel, Anna Bolika, Mira Bellenbaum, oder R. Töpper, Wien.
(Als Website einfach www.marketing-blog.biz eingeben
Der Sieger kriegt drei Kisten Bier, sobald "sein" Existenzgründer uns ein Foto mit God of Wording schickte.
OK, so weit? .....
Damma los.
Freitag, 2. Dezember 2005
Irgendwann einmal – ich hatte zuviel Zeit - habe ich mal auf openbc an einem sog. Elevator Pitch Wettbewerb teilgenommen. Die Idee erschien mir recht pfiffig und so setzte ich mich hin um einen EP zu schreiben, der gewinnen sollte.
Um es klar zu stellen: Es ging mir keineswegs darum einen sympathischen Text zu entwickeln um anderen oder gar mir selbst meine Tätigkeit nachhaltig näher zu bringen. Ich wollte das Ding einfach nur gewinnen.
Kurz vor dem Posting im Netzwerk war ich ziemlich sicher, dass dies auch funktionieren würde. Die Sicherheit wich, als ich feststellen musste, das ausgemacht blöde Beiträge deutlich mehr Klicks erhielten als der meine (intern: von Walkenhorsts käuflicher und letztlich zensierter Sau ist hier nicht die Rede). Also: Schwamm drüber, was solls?
Zwischenzeitlich hatte mich jedoch der Elevator Pitch gepitcht und ich wollte mehr darüber erfahren. So bestellte ich mir u.a. bei Amazon das einzige deutschsprachige Buch, dass ich bei Eingabe von „Elevator Pitch“ finden konnte und stellte fest, dass entweder der Autor beim Verfassen oder aber die Nutzer der Beispiele im Aufzug, am Telefon oder sonst wo unter Alkoholeinfluss gestanden haben bzw. im Dauerdelirium befindlich sein müssen.
6,50 Euros - rausjeschmissen Jeld.
Möchten Sie im Aufzug von der Seite angequatscht werden und auf Texte wie „Wie ein Leuchtturm in der rauen See...“, „Reicht Ihnen auch ein David“ oder „Geiz ist geil??!!, Viagra ist doch verdammt teuer“ reagieren?
„Augen schließen und genießen“, wäre – abhängig von der pitchenden Person - ggf. noch akzeptabel, wenn auch aufgrund des 30-Sekunden-Limits wenig zielführend.
Und so wurde mir der EP im Laufe des Wettbewerbs ein Graus, was auch die Moderatoren in openbc zu spüren bekamen.
Zunächst doch sehr überrascht und später ein wenig versöhnt wurde ich durch den Umstand, dass ich den Wettbewerb tatsächlich gewonnen hatte (Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern und wo gibt’s den nächsten Wettbewerb?).
Seither verfolgt mich der Elevator Pitch, von dem ich nach wie vor glaube, dass er überbewertet und vielfach – selbst von selbsternannten Experten - fehlinterpretiert wird.
Kunden und Freunde fragen mich, ob ich ihnen nicht mal schnell einen EP aufschreiben könnte (kann ich, bringt euch aber nix), oder ob ich ggf. auch einen EP in einen Telefonleitfaden einbauen könnte (bringt ganz und gar nix – außer Ärger, zumal ich keine Hiwi-Skripte verwende).
Ich werde mich also auch in der Zukunft darauf konzentrieren schlicht den Kundennutzen zu formulieren, anstatt meinen Gegenüber mit abstrusem Zeugs auf den Zeiger zu gehen. Somit pitche ich zwar, stelle aber die (Eli)-Music auf leise.
Zu diesem Geschreibsel veranlasst hat mich übrigens ein aktueller Beitrag von Klaus Schmidbauer im Konzeptionerblog, der zum Abschluss von strategischen Arbeiten einen Elevator Pitch macht, sowie die tiefgreifende Erkenntnis, dass ich nach Auswertung eines Rhetorik-Typentests des Managermagazins (gefunden beim Burnout-Blog) dem Typ des Bombers entspreche. Und beim Googeln habe ich dann festgestellt, dass Gerold Braun in seinem Blog eine etwas andere Herangehensweise hat und dass es wieder einen Wettbewerb, anlässlich der Komma (Fachmesse für Kommunikation und Marketing), zu gewinnen gibt...
Freitag, 19. August 2005
Online-Marketing - das unbekannte Wesen? So scheint es jedenfalls immer wieder, wenn man sich die (soweit überhaupt vorhanden) Marketing-Aktivitäten von Unternehmen im Internet anschaut. Sicher sind auch im klassischen Direktmarketing nicht alle Marketing-Aktionen einwandfrei, aber gerade online werden immer wieder auch die grundlegendsten Dinge übersehen. Um hier ein wenig für Abhilfe zu sorgen, gibt es auf der Web-Site http://www.web-lions.de/ ein E-Book zum Thema Online-Marketing, das die Grundlagen erläutert. Das kostenlose E-Book "Die drei Säulen des Online-Marketings" steht hier zum Download bereit: http://www.web-lions.de/e-books/online-marketing.php
Mittwoch, 10. August 2005
Sind Sie Verantwortlicher fürs Dialogmarketing? Verheiratet, Kinder, respektiert, beliebt und einfach glücklich? Super, dann machen Sie weiter so. Sie müssen hier nicht weiter lesen ....
"Ab in die Disco!" vollständig lesen
Dienstag, 9. August 2005
Sehr geehrte Herrfrau Schulzemüllermeier,
gewiss fragen Sie sich, warum wir Ihnen heute schreiben? Der Grund ist ganz einfach: Wir möchten, dass Sie mehr vom Leben haben.
Mit unserer innovativen Dienstleistung sind Sie ab sofort in der Lage, mehr aus jedem Tag zu machen. Es ist so, als ob Sie weniger, dafür intensiver schlafen, so dass Sie mit mehr Kraft, mehr Elan und einfach mehr Freude jede einzelne Minute erleben.
"Ein An- zum Abschreiben*" vollständig lesen
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Kommentare
So, 06.07.2008 11:43
Stimme voll zu. Wer hat das gesagt: "Jedem Anfang liegt ein Zauber inne?" Bachmann.. weiß nich [...]
So, 06.07.2008 00:14
Hier noch ein neues Artikelverzeichnis, welches sich hauptsächlich mit Eigenbau Anleitungen be [...]
Sa, 05.07.2008 22:51
Toll, dass Sie beide den Tipp gut finden. Es kommt bei einer Rede oder Präsentation tatsächlic [...]
Sa, 05.07.2008 08:09
Vielen Dank für den Zuwurf und ein schönes Wochenende!
Fr, 04.07.2008 22:02
scharfsinnig beobachtet! die "schönsten" Eigentore als Präsenter schießt man sich halt immer n [...]
Fr, 04.07.2008 21:08
Beim zappen durch Premiere hab ich dann doch noch ein Spiel anzusehen. Nach so viel Fussball E [...]
Fr, 04.07.2008 17:24
Super! Das sind wohl die kleinen aber feinen Unterschiede, die in der Gesamtheit eine Präsenta [...]
Fr, 04.07.2008 11:28
Was vor lauter Schreck mach ich denn dann dieses Wochenende? Zum Glück gibts dann noch die For [...]
Fr, 04.07.2008 11:07
Danke! Stimmt ja die Bundesliga läuft erst wieder im August. Irgendwie hatte man sich an jeden [...]
Do, 03.07.2008 17:39
Ein wirklich wahres Sprichwort =D Sehr interessanter blog hier, macht Spass zu lesen...
Mi, 02.07.2008 13:21
Getreu dem Motto: Neues muß nicht immer gut sein!
Mi, 02.07.2008 13:17
... ist es nicht überall so? Egal auf welcher Seite des Schreibtisches man sich befindet, eine [...]
Mi, 02.07.2008 11:24
Ach ja: In unserem Fall kann der Journalist entscheiden, ob diese Grenze zwischen ihm und den [...]
Mi, 02.07.2008 11:22
Im Bereich des Filmjournalismus zum Beispiel gibt es eine Grenze (über die ich dieser Tage sow [...]
Mi, 02.07.2008 10:41
Unter den Marketing- Weblogs findet ein kleiner Fackellauf statt und auch ich habe ein Stöcken [...]
Mo, 30.06.2008 17:23
Hmm, erinnert mich an Googles Kampagne mit dem Plakat und der Formel, als sie Programmierer suchten.
Fr, 27.06.2008 14:11
Na, ich bin ja mal gespannt wer hier das Beste Routing hat
Fr, 27.06.2008 14:07
Und schon ist es weg und auf dem Weg nach Leverkusen.
Di, 24.06.2008 16:38
In der Marketing- und Kommunikationsbranche gibt es besonders viele Fachblogs, zumindest is [...]
Mo, 23.06.2008 17:19
Ich kann nur sagen, dass wir mit den Artikelverzeichnissen bislang noch immer Erfolge einfahre [...]