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Wird „Verlag der Deutschen Wirtschaft“ auf Artikelportal aktiv?

Bei Suchmaschinenoptimieren sind die Artikeldienste „très à la mode“. Meine kleine Liste aus dem Juli wurde zu einer der am häufigsten besuchten Beiträge auf diesem Blog.

Selber betreibe ich mit einem genialen Kollegen einen kleinen Artikeldienst über Unternehmer und ihre Geschäftsmodelle. Heute bekomme ich eine Email von einer Mitarbeiterin des „Verlages der Deutschen Wirtschaft“ mit einer Anfrage, ob für eine Internetseite für einen Fernkurs zum Thema „Werbetexten“ ein Beitrag beigesteuert werden könnte.

Der Ansatz ist neu. Hätte die Dame einen solchen einfach eingestellt, hätte ich diesen sicher ohne Probleme und einfach so freigeschaltet. Da es aber ein so bekannter Verlag ist, habe ich der Dame vorgeschlagen, für den Beitrag einmal 50€ zu zahlen. Man muss das Geschäftsmodell ja immer wieder neu überdenken. Mal schauen, was dabei rauskommt. Ich werde die werten Leser bei einem positiven Ausgang ganz sicher auf dem Laufenden halten.


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Gefahren eines „MFA“-Geschäftsmodells

Kürzlich las ich, dass es so genannte „MFA“-Internetprojekte gebe. „MFA“ steht für „made for adsense“. Es handelt sich also um Projekte, die ins Leben gerufen wurden, damit adsense-Werbebanner eingeblendet werden. Der Sachverhalt war natürlich grundsätzlich bekannt, wenngleich mir die Abkürzung noch nicht untergekommen war.

Diese Projekte sind in doppeltem Maß von google abhängig. In der Regel ist google der einzige Traffic-Bringer dieser Projekte und dann ist google auch noch der Vermarkter der Werbeflächen.

Gefahren auf der Traffic-Seite:

- google kann die erstellten Webseiten ganz aus dem Index schmeißen oder aber die Seiten nach weit hinten durchreichen.

Gefahren auf der Adsense-Seite:

- wie man hört und in Foren ließt schmeißt google schon mal jemanden aus dem adsense-Programm ohne, dass der Betreiber der Webseite irgend etwas dafür kann, angeblich weil von von Seiten des Webseitenbetreibers verdächtige Klicks erfolgten. Zuweilen erfolgen diese Klicks offenbar von dritter Seite, so dass der Webmaster zu Unrecht seiner Einnahmen beraubt wird. Bereits erzielte Einnahmen werden auch noch einbehalten.
- Dollarschwankungen können potentiell nerven.

Wer mit einem „MFA“-Projekt langfristig Erfolg haben will, muss also an zwei Fronten mit einem Monopol fertig werden. Aber was soll’s: Viel Feind, viel Ehr!

Leitfaden für E-Commerce

Die E-Commerce Fachgruppe hat ein Leitfaden für Anfänger zusammengestellt. Dabei wird am Anfang kurz das Thema Marketing an sich beschrieben. Marketing ist ja nicht gleich Marketing. Sehr viele denken immer noch, dass Marketing reiner Verkauf ist. Im weiteren Verlauf wird auf jedes Segment eingegangen und eine "ROI" Skala aufgeführt. Wer keine Ahnung von E-Commerce hat, sollte sich das durchlesen! Zumal die PDF ja kostenlos ist und alles enthält was in jedem E-Commerce Buch steht. Die Werkzeuge sind nun mal gleich, was man mit ihnen anstellt, ist eine andere Sache.
Hier der Link
Wer mich noch net kennt... Ich bin der Neue, Paul Buchhorn

Weblogs und Geschäftsmodelle

Habe gerade folgenden Blogeintrag gefunden. Der ist mehr als zwei Jahre alt, aber nach wie vor aktuell. Es geht um das Thema Weblogs und Geschäftsmodelle.
Dem ist nicht unbedingt was hinzuzufügen.

Mesothelioma - Das ist nur ein Test ...

Bitte nicht irritieren lassen und einfach weiterlesen. Sie können aber auch gerne "Aaahh!" rufen, wenn ich hier so tue, als ob ich früge: Was ist Mesothelioma? Versteht man unter Mesothelioma

a) eine relativ seltene, von Asbest ausgelöste Krebserkrankung?
b) das zweitteuerste Wort im Internet nach Sex?
c) das drittteuerste Wort im Internet nach Sex und Porno?

a) ist wie gesagt richtig, aber falls Sie mir nicht glauben, klicken Sie einfach links bei den Google-Anzeigen auf Dienste, die Ihnen da von US-Anwälten angeboten werden. :-)

Product Placement auf Flickr

"Nein Danke, dieses Auto ist eine Fehlkonstruktion" hat Henry Ford ja bekanntlich mal gesagt. als im die VW-Werke mitsamt Käfer zur kostenlosen Übernahme angeboten wurden. Ich neige dazu marketallicas T-Shirt-Vermarktungskonzept ähnlich zu beurteilen.
Aber immerhin: Es ist mal eine neue Idee.
Und die funktioniert einfach: Bei Flickr hochgeladene Bilder werden mit kurzen Beschreibungen und Affiliate-Links versehen. Der Klick führt dann zu Amazon, Spreadshirt oder sonstwohin.

Und so werden künftig wohl stinknormale Urlaubsfotos mit Texten wie "Dieses Bikinihöschen kaufte ich beim Bikinihöschenspezialversand. Folgen Sie dem Link um auch eins zu bestellen..." vollgetextet.
So werden dann Flickr-Accounts zu ganz persönlichen Versandhauskatalogen.





Ebenfalls spannend in diesem Zusammenhang: Steve Rubel berichtet über einen Deal zwischen Flickr und Nikon.

via buzzmachine
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