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Eine Phishing-Perle

Wir alle bekommen diese Mails. Sie mögen Anlass geben, sich aufzuregen, zu echauffieren, schärfere Gesetze, mehr Kontrolle und höhere Strafen zu fordern, oder aber sich zu amüsieren. So ging es mr zumindest bei dieser. Dem Übersetzer(programm) verdanken meine Kunden bald einen neuen Abschlussatz. Zumindest denke ich mal drüber nach ...

Sehr geehrter Kunde, Postbank AG.

Zum gegenwartigen Tag ist viel es Falle das Internet der Gaunerei in Bezug auf die Kunden unserer Bank. Ist dringend wir empfehlen Ihnen, alle Sicherheitsmasnahmen nach dem Schutz der konfidentiellen Information zu ubernehmen.

Seinerseits war unter diesen Umstanden von unseren Spezialisten das einzigartige System des Monitorings und der Verfolgung (SMV), fahig entwickelt, bis zu 90 % der Verbrechen zu verhindern. Aufgrund der Neuerung liegt das System der Strafbrillen und der grade, nach deren Gesamtheit wir Ihnen dem Zugriff absagen kann oder die zusatzliche Information anfordern.

Die summarische Menge der Strafbrillen auf Ihrer personlichen Rechnung hat die Norm nach dem Zustand auf 6. November 2006 ubertroffen.

Fur die Autorisation (die Aktivierung) Ihrer Rechnung in das System Deutsche Postbank AG nach der Verbannung untenangefuhrt vorbeikommen und den Kode der Aktivierung im entsprechenden Dialog einzusetzen. Den Kode der Aktivierung: 576597

Ist dringend ist empfohlen, den Kode einzusetzen, die Autorisation in der Stromung zwei Tage zu gehen, andernfalls wird Ihr Zugriff in das System Deutsche Postbank AG bis zu der Klarung der Umstande geschlossen sein.

Wir werden bemerken, dass es keine Grunde fur die Unruhe, es nur die prophylaktische Sicherheitsmasnahme gerichtet auf die Versorgung Ihrer Sicherheit gibt.

Wir bitten die Verzeihung fur die gelieferten Unbequemlichkeiten.

Hochachtungsvoll.

Der Dienst der Sicherheit

Mich beschlich ja das Gefühl, als ich den Text ganz genau und ein zweites Mal durchlas, dass der so anders gar nicht ist. Mit dem Umlauten hat es nicht so geklappt, aber sonst? Dieses Niveau finde ich auch gerne mal in meinem Briefkasten (und nicht nur auf Eigenwerbung von Pizza-Diensten oder Nagelstudios)

Was bleibt? Bewunderung ob der Poesie eines biblisch anmutenden Satz wie: Es " dringend ist empfohlen ... die Autorisation in der Stromung zwei Tage zu gehen." und Fragen:

Gibt's Strafbrillen auch bei Fielmann?

Viel Geld


OK, keine wirklich innovative Headline, aber das macht hoffentlich der Inhalt wett.

Auf Death of a Salesman, äh, Death of AdSense folgt nun gegen Abgabe der E-Mail Life of Brian, äh,
Life after AdSense.


In diesem PDF erzählt/referiert/verheißt der Autor, wie man mit Hilfe von "Click Flipping" das bekommt, was die Überschrift verspricht. So zumindest verstand ich den Artikel.

Grau is alle Theorie, maßgebend is auffen Platz!

Die Deutsche Post erfreut den geneigten Marketingleiter mit dem 8 MB und 153 Seiten starken PDF "Direkt Marketing Monitor Studie 18". Somit sollten anstehende Überstunden zu Gunsten des Unternehmens keiner Rechtfertigung bedürfen.

Der absatzwirtschaft wars eine Meldung wert:

Der direkte Kundendialog ist die wichtigste Werbeform
Deutsche Unternehmen stecken mehr als zwei Drittel ihrer Werbeetats in den direkten Dialog mit dem Kunden. Das zeigt eine Studie, die die Deutsche Post veröffentlicht. Seit 2002 gehen die Gesamtausgaben für Dialogmarketing-Maßnahmen erstmals ebenso leicht zurück wie die Zahl der Unternehmen, die Dialog Marketing nutzen.

Dabei sind die durchschnittlichen Ausgaben in den Unternehmen, die Dialogmarketing einsetzen, gestiegen. Insgesamt investierten Unternehmen in 2005 31,7 Milliarden Euro in den direkten Kundendialog. Die Dienstleister, Spitzenreiter im Dialog mit dem Kunden, steigerten ihre Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich um 28 Prozent auf 21,4 Milliarden Euro.


Wer´s statt statistisch lieber kurz, knapp, effektiv und wirkungsstark mag, dem sei der aktuelle Newsletter vom Guru Gerold Braun ans Herz gelegt: E-Mails schreiben, die gelesen werden.
Taucht zwar weniger als Arbeitsnachweis, könnte aber helfen Geld zu verdienen.

fürn Stundenzettel - oder - fürs Konto

oder noch besser: Arndt + Braun, gleich 2 Gurus:

Open Source - E-Mail Marketing

Ab dem 13.Juli gibts die E-Mail Marketing Software "OpenEMM" von Agnitas als Open Source.
In leicht abgespeckter deutscher sowie englischer Sprachversion kann sie dann unter www.openemm.org heruntergeladen werden.

Quelle: computerwoche.de

E-Mail-Marketing in Theorie und Praxis

Kaum ein Tag vergeht, an dem mein Google-Alert nicht mit News zum Thema e-mail-Marketing aufwartet: Normalerweise klingt das dann so: E-Mail-Marketing auf dem Vormarsch, E-Mail-Marketing mit hervorragender Performance, Erfolgreiches E-Mail Marketing etc.

Und wenn ich dann eine Pressemitteilung finde, die gleich zu Beginn mit dem geistreichen Satz "eMail-Marketing ist aus dem Kommunikationsmix moderner Unternehmen nicht mehr wegzudenken" daherkommt, bin ich normalerweise geneigt wegzuklicken und mich mit Sinnvollerem zu beschäftigen.

Den kostenlosen Report von emarsys (Formulare im e-mail - Kommen sie an? PDF) habe ich mir dennoch angesehen. Schon weil ich erfahren wollte, ob sich die HTML-Tüfftelei denn überhaupt lohnen könne. Spannendes Fazit - und dafür mal Respekt emarsys: Es loht sich nicht, weil´s nicht wirklich funzt.

Bleibt letztlich die Frage, wie ein eMarketing-Systems-Anbieter (und "Marketing" steckt da ja schliesslich drin) überhaupt auf die Idee kommen konnte, dass Formulare in e-Mails irgendwie zur Steigerung der Interaktivität und somit auch zur Steigerung der Verkäufe beitragen könnten.
Schliesslich hat der OnlineShopBerater schon vor Monaten gezeigt (und auch wir haben drauf verwiesen), wie´s wirklich geht.

Humoristisches Projekt gegen Spam!

Unter www.spam-museum.de ist heute ein kleines, bescheidenes Projekt gegen allzu aggressives E-Mail-Marketing – genannt Spam - an den Start gegangen. Vielleicht werden zukünftige Generationen darüber lächeln, wie es passieren konnte, dass vernuftbegabte Menschen große Summen Geld nach Nigeria überweisen, um einem Häuptlingssohn dabei zu helfen, sein verschollenes Vermögen wieder zurückzugewinnen.
Europadruck

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