Donnerstag, 11. Oktober 2007
Da haben die Leute von Maisberger Whiteoak echt ne gute Idee gehabt: Powerpoint-Karaoke. Freiwillige präsentieren ihnen selbst bisher völlig unbekannte Präsentationen. Das ist nicht nur lustig, sondern auch noch lehrreich. Denn wer das Ganze gut rüberbringt, hat zumindestens bewiesen, dass er so richtig Nebel verbreiten kann.
Weitere Infos zu der Veranstaltung, die erstmals am 12. November in München stattfindet, gibt es hier.
Maisberger Whiteoaks ändert die Spielregeln und macht daraus einen Event: Beim PowerPoint-Karaoke halten Freiwillige völlig unbekannte Präsentationen vor einem breiten Publikum. Dann sind Witz, Originalität und ein kühler Kopf gefragt.
Sie können bei diesem Event dabei sein: nicht nur als Zuschauer, sondern auch als Präsentator. Mitmachen kann jeder, der Lust und Mut hat und statt dem „Lachpreis“ von 10,- Euro nur den „Laberpreis“ von 1,- Euro zahlen möchte.
Ich wäre ja gern dabei, aber München ist mir dann doch zu weit. Vielleicht machen die das ja zunkünftig als Tournee und auch Menschen aus Frankfurt oder Köln können sich dieser Mutprobe stellen. Oder es gibt einen Stream im Netz.
Dienstag, 20. Februar 2007
Eine ganze Menge: Nach einer einfachen Standardimplementierung stehen i .d. R. schon nach wenigen Stunden (oder auch Minuten) umfangreiche Daten zur Verfügung.
Die gelieferten Informationen lassen sich grundsätzlich in 3 Bereiche unterteilen.
Ein Bereich zeigt Trafficdaten. Darunter befinden sich u. a. Details über die Anzahl der Besucher und Besuche, die Anzahl der Seitenansichten, die eingegebenen Suchbegriffe, woher die Besucher kommen (Suchmaschine, Land, Region, City, Netzwerk), getätigte Downloads und die technische Ausstattung der Clientrechner (z. B. die benutzten Browser, die Bildschirmauflösung).
In den Event Reports kann man ablesen, wie erfolgreich die Website „konvertiert“, d .h. in welchem Ausmaß gesetzte Ziele erreicht werden. Dabei kann der Begriff Ziel in der Webanalyse weit gefasst werden. Je nach Geschäftsmodell verfolgen Websites eben recht unterschiedliche Ziele.
Einige Website gewinnen schwerpunktmäßig Interessenten. Also zählt man die Anzahl der Besucher, die das entsprechende Registrierungsformular ausgefüllt und die Bestätigungsseite gesehen haben. Die Zielseite ist somit die Bestätigungsseite.
Bei Commercesites geht es um umsatzrelevante Themen, wie Anzahl Aufträge, Produkte mit der höchsten Konversionsrate, Cross-Selling Potentiale oder die Kampagne mit dem besten Return On Invest (ROI). Es lassen sich verschiedene Zielseiten z .B. im Kaufprozess definieren. Eine Zielseite könnte die Warenkorbseite sein, um zu messen, wie viele und welche Produkte mit welchem Wert dort während eines Besuches hineingelegt werden. Eine weitere Zielseite ist die Checkoutseite mit allen anderen Details, wie Adresse des Kunden, Bezahlmethode etc., um zu messen, wie viele von den Warenkorbbesuchern diesen Trichterschritt erreichen. Schlussendlich wäre da noch die Bestellbestätigungsseite, um die eingegangen Bestellungen zu messen. Aufbauend auf diesen Informationen kann man die Bereiche mit hohen Abbruchraten verbessern und damit mehr Umsatz verbuchen.
Media- und Contentsitebetreiber zielen auf eine Erhöhung der Contenttiefe und der durchschnittlichen Verweildauer pro Besuch, eine hohe Besucherbindung, ein verbessertes publisher-internes Referenzieren und auf eine Steigerung der Werbeplatzierungen. Daneben gibt es eine Vielzahl anderer Ziele, wie z .B. der Verkauf komplementärer Produkte (Magazine, Bücher, Kalender), die Erhöhung der Abonnentenzahlen und die Steigerung des Verkaufs von Paid Content. Auch für diese Zwecke lassen sich entsprechende Messpunkte (Zielseiten) definieren und die Zielerreichung messen und optimieren.
Ein weiterer Bereich ist die Pfadanalyse. Diese zeigt Ein- und Ausstiegsseiten, Seiten mit hohem Einzelzugriff (Besucher kommen auf die Seite und „hauen“ gleich wieder ab), der Seitenfluss, d .h. von wo nach wo „gehen“ die Besucher und wo verlassen sie die Website, die verbrachte Zeit auf einer Seite, die Fehlerseiten, die Zeit pro Besuch oder die TOP-Pfade bis zur Konversion.
Ein ganze Menge Daten, oder? Diese im richtigen Kontext zu sehen, Sie miteinander in Relation zu setzen und relevante (actionable) Informationen daraus zu machen, damit werden wir uns in den nächsten Blogbeiträgen beschäftigen.
Ihr Author Alexander Gärtner, Virtualanalyst
Dazu auch:
Tante Webanalyse
Warum Webanalyse?
Webanalyse: Fragen über Fragen!
Webanalyse: Wie werden nun Daten gesammelt?
Mittwoch, 6. Dezember 2006
Unter der Überschrift Tolle Abenteuer mit dem Stier-Logo fand ich ja was ganz was Tolles auf Spiegel online. Die wunderbare Werbegeschichte zu Red Bull läuft dort unter Kultursponsoring, eine Obergriff, den wir so nicht haben (dafür so - egal). Respekt, Herr Mateschitz, dass Sie das hinbekommen haben (wenngleich ich glaube, dass Augstein subterran rotiert).
Die beste Werbung ist keine Werbung - das weiß auch der österreichische Brausebrauer Red Bull und setzt deshalb auf dezentes Sponsoring subkultureller Veranstaltungen wie der inoffiziellen Breakdance-Meisterschaft in São Paulo. Der Effekt: Das coole Image der Straßentänzer überträgt sich auf die Marke.
Das weiß der Reporter. Woher?
Und dann berichtet er fleißig über das Red Bull BC One und schreibt dann was, von dem wohl Outsider annehmen sollen, dass es sich um Insiderinformationen handle. Banalblabla:
Aber das Event wird bewusst klein gehalten, um den subkulturellen Charakter der Veranstaltung und die damit verbundene Akzeptanz in der Szene nicht aufs Spiel zu setzen. Drinnen im Zelt sucht man den Schriftzug des Sponsors vergeblich, nur zwei bescheidene Verkaufsstände auf dem Gelände verkaufen die stark koffeinhaltige Limonade.
denn
"Werbung stört nur bei solchen Events", sagt Claude Hunkeler. Der Schweizer hat zusammen mit einem Partner vor zwei Jahren das erste "BC One" in Biel organisiert und Red Bull als Sponsor gewonnen. Mittlerweile organisiert der Konzern das Ereignis in Eigenregie. "Es wäre aber trotzdem unmöglich, eine fünf Meter hohe Red-Bull-Dose neben die Bühne zu stellen", sagt der ehemalige Breaker, dessen neuestes Projekt eine Website für HipHopper in der Volksrepublik China ist, mit Blick auf die empfindsame Szene, "und Red Bull weiß das auch." Tatsächlich besteht das Erfolgsgeheimnis des Brausebrauers aus dem österreichischen 1.400-Seelendorf Fuschl am See. darin, immer wieder die althergebrachten Weisheiten der Werbewirtschaft zu konterkarieren ...
Der Fisch, so scheint es nach dieser Lobpreisung, die fast schon was brand eins-haftes hat, schwimmt vom Kopfe her ...
Das Interesse Red Bulls an solch eher exotischen Betätigungen geht direkt auf den Firmengründer zurück: Der mittlerweile 62-jährige Dietrich Mateschitz spielte Fußball, arbeitete als Skilehrer, konvertierte zum Snowboarden, lernte Windsurfen und träumte vom Freiklettern. Er fährt Motorrad und Rennautos, steuert den Firmenflieger höchstselbst und ließ für seine Flugzeugsammlung in Salzburg eigens die neue Touristenattraktion "Hangar 7" errichten.
Helden der Neuzeit. Gemacht von den Schreiberlingen
Alle sind schlau - Red Bull ist schlauer
Solche Überraschungen sind an der Tagesordnung.
traditionelles Marketing würde in diesen Kreisen nicht ankommen.
Nach diesem Artikel würde ich mir an Thomas Winklers Stelle über meinen nächsten Urlaub keine Gedanken mehr machen. Wer, wie Herr Mateschitz, Geld für Lothar Matthäus hat, der lässt sich gewiss auch sonst nicht lumpen, wenn einer so für ihn die Werbetrommel rührt:
Die beste Werbung ist keine Werbung.
Ist es doch PR?
Mittwoch, 26. Juli 2006
Wow! Die Meldung passt zum heutigen Wetter: paddypower.com Sportwetten meldet, dass man sich ab sofort für ein Strip Poker Turnier registrieren kann, bei dem der Weltmeister proklamiert wird. Am 19. August geht's los. Darüber redet jetzt bestimmt die ganze Welt. So bringt man sich ins Gespräch: mit der Trend-Sportart Strip Poker.
Na klar, jetzt im Sommer ist man ja sowieso schon leicht bekleidet. Da fällt auch das Strippen nicht mehr so schwer. Ob es allerdings paddypower.com gelingen wird, mit diesem genialen PR-Coup seinen Bekanntheitsgrad zu steigern, werden wir sehen. Denn schließlich wartet ja schon jetzt die ganze Welt nur auf den Weltmeister im Strip Poker.
Je fünf deutsche Männer und Frauen dürfen zu diesem Weltklasse-Turnier. Bisher ist nicht bekannt, welcher Fernsehsender das Spektakel überträgt. Eins ist jetzt schon klar: für paddypower.com wird das der Knüller des Jahres.
Die komplette Meldung zum Thema gibt's hier: presseportal
"Strip Poker wird salonfähig" vollständig lesen
Montag, 12. Juni 2006
Auch diesmal lässt die Süddeutsche das Tanzbein schwingen, diesmal das von Heidi K. ausm Gerichtssaal, Franz B. ausm Heli und das DEINE.
Mitmachen ...
Mittwoch, 31. Mai 2006
So ganz im Sinne von "Impossible is Nothing" kommt der Titan am Münchener Flughafen für Adidas zum WM-Einsatz. Titanische 18 mal 65 Meter Werbefläche.
Und woher bezieht ein deutsches Marketing-Blog diese Informationen? Aus Mexiko: Briefblog
Mittwoch, 25. Januar 2006
Er ist der wahrhaftige Fügelschlag des Schmetterlings.
Der Mann verliert keine Zeit. Am 11. Januar 2006 war es noch eine Idee, schon heute Abend soll Robert Basics WM-Blog-Projekt von Gastgebern für Gäste durchstarten.
Erreichbar ist das Projekt dann unter FootBallHome.org und FootBall-Home.org.
Mach et Otze, äh Robert!
Mittwoch, 11. Januar 2006
Eine verdammich gute Idee hat Robert Basic auf Basic Thinking vorgestellt.
Er bittet um Mithilfe für ein WM-Blog Projekt: Von Gastgebern für WM Gäste
Am 6. Juni startet die WM in Deutschland. Wohl das Event dieses Jahrzehnt hinsichtlich sportlichen Großveranstaltungen. Was mir dabei aufgefallen ist, daß es mE kaum oder keine Aktivitäten seitens der Webnutzer gibt, weder über ein Blog noch über andere Webformen, sich als Gastgeber zu präsentieren. Denn die WM Gäste - es werden über eine Million Gäste erwartet - interessieren sich natürlich primär für ihre Nationalmannschaftsspiele. Aber viele würden sich sicherlich auch freuen, mehr über Deutschland zu erfahren. Immerhin gibt es 16 WM Städte und in und um diese Städte herum steht dem Gast ein geballtes Spektrum an Möglichkeiten zur Verfügung, als Tourist seinen Interessen zu frönen (kuturell, gastronomisch, etc…). Sich möglicherweise sogar mit Deutschen zu treffen und auszutauschen. Genau das möchte ich versuchen über einex Mix aus einem Blog + einem Wiki abzudecken.
Mittwoch, 4. Januar 2006
Der Workshop der Düsseldorfer Marketingberatung jordanize! richtet sich an F&E-Dienstleister und stellt konkrete Strategien, Tipps und Kontakte zur erfolgreichen Akquisition von Drittmittelprojekten vor.
Workshop: Research meets Business (17.01. in Neuss)
Die Partnerschaft zwischen Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft liefert einen wichtigen inhaltlichen aber auch finanziellen Beitrag für die Forschung. Angesichts der Budgetkürzungen und Kostensteigerungen können nur zusätzliche Mittel aus der Privatwirtschaft und aus Förderrahmenprogrammen die aktuelle Forschungsqualität sichern. Daher bietet jordanize! jetzt die Möglichkeit, sich in einem eintägigen Workshop mit dem Thema Drittmittelprojekte auseinanderzusetzen. Dabei werden folgende Fragestellungen diskutiert:
· Welche Rolle spielt Marketing bei der Akquisition von Drittmittelprojekten?
· Was sind die kritischen Faktoren für eine erfolgreiche Akquisition?
· Wie lassen sich auch komplexe Forschungsthemen marktgerecht präsentieren?
Die Teilnehmer lernen im Verlauf des Workshops verschiedene Strategien zur Mittelwerbung kennen und erhalten konkrete Anregungen und Kontakte für ihre Akquisition. Außerdem bauen sie Kontakte zu potenziellen Kooperationspartnern und Auftraggebern auf.
Weitere Informationen zum kostenpflichtigen Workshop, der am 17. Januar im RFID Innovation Center der Metro Group in Neuss stattfindet, können Sie hier downloaden: Workshop (PDF)
Sonntag, 6. November 2005
1974 kam Baileys auf den Markt und eroberte die Welt. Der Erfinder der Spirituose Tom Jago schickt sich an, diesen Erfolg zu wiederholen. Allerdings hat er dieses Mal keinen großen Konzern mit noch größerem Werbebudget im Rücken. Die neuste Creation von Mr. Jago wurde nach dem legendären Guru benannt und heißt schlicht „Jago’s“ (im Gegensatz zu Baileys mit Apostroph).
Jago’s hat seine Existenz einem Zufall zu verdanken. Der Hersteller Blackwood Distillers will eigentlich eines Tages den ersten Whisky von den Shetland Islands brennen. Und weil das Whiskygeschäft sehr kapitalintensiv ist, brennt man schon einmal white spirits (Vodka und Gin), um schon einmal cash flow zu generieren, während die Whiskydistillery noch gebaut wird bzw. während später der Whisky lagert.
Um Jago’s zu promoten setzt Blackwood Distillers radikal auf Besuchermessen und Events in den relevanten Zielmärkten. Dort schenkt man die Edelspirituose großzügig aus. Angeblich kauft jeder dritte Tester. Normal ist in der Spirituosenindustrie ein Verhältnis von 1:10. In drei Jahren haben auf diese Weise viele hunderttausend Menschen gekostet. Der bekannteste Tester dürfte Prinz Charles sein.
Drei Jahre nach dem Launch von Jago’s sind die Erfolge bisher bemerkenswert. Nachdem Jaog’s erst kürzlich von Tescos gelistet wurde, führen nun drei der vier wichtigen landesweiten Supermarktketten das Produkt.
Gerüchten Zufolge will der angebliche neue deutsche Importeur an diesem Wochenende, Jago’s auf der Messe „Just Fine“ in Hamburg vorstellen. Es wird spannend sein zu beobachten, ob auch in Deutschland funktioniert, was im UK, in Australien, in Südafrika und anderen Ländern bereits erfolgreich funktioniert hat.
Die zukünftigen Erfolge dürfen weiter neugierig beobachtet werden.
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Kommentare
Do, 08.05.2008 21:33
Ich glaube es nicht. Auf französisch hat es mit Salz zu tun. Man sagt 'mettre son grain de sel [...]
Do, 08.05.2008 16:09
Meine Bitte, Bitte Dankt Babs, Weil Babs Sich Ziemlich Zottellich Macht, Das Sie ....BL Ne: [...]
Do, 08.05.2008 14:46
Wofür steht eigentlich MBBDBWBSZZMDSBL ?
Do, 08.05.2008 11:54
Na da schließe ich mich natürlich an und gratuliere den Macherinnen des Bewerberblogs ganz fein.
Do, 08.05.2008 11:34
Beim Marketing-Blog gibt es den genialen Archetyp des Presseverhinderers. Der Presseverhindere [...]
Di, 06.05.2008 21:10
Glückwunsch und .... Gude Laune mit dem Schokobrunnen
Di, 06.05.2008 21:09
… 6 ztalP fua hci nib ßiew hci leivoS :SP .nenniweg uz esierP eretiew iebad se tbig hcil [...]
Di, 06.05.2008 14:25
Ein verdienter Sieg wie ich finde. Herzlichen Glückwunsch!
Fr, 02.05.2008 17:51
Sehr richtig - wenn sich diese Erkenntnis bloss mal allgemein durchsetzen würde....
Fr, 02.05.2008 14:09
Bedauerlicherweise ist die Pointe dieses Spots leider nicht mehr ganz frisch. http://youtub [...]
Fr, 02.05.2008 14:08
nicht auf jeden fall
Mi, 30.04.2008 15:11
Hallo, ich würde gerne nebenbei als telefonsexluder arbeiten da mir und meinem mann seit n [...]
Mi, 30.04.2008 11:13
Der Bedarf nach einer betriebswirtschaftlich verwertbaren Erfolgskontrolle und Effizienzanalys [...]
Di, 29.04.2008 14:36
nicht war, ist doch morgen... oder?
Di, 29.04.2008 10:02
Ich suche noch einen Telefonsex Nebenjob ohne Cam.Möchte aber nicht unter 25 Cent verdienen .W [...]
Di, 29.04.2008 08:48
Schaut mal in Artrium vorbei! Da geht´s ab. artrium.myminicity.com
Di, 29.04.2008 08:43
Morgen? Ist heute.
Di, 29.04.2008 02:49
und morgen, was ist mit morgen? denkt niemand mehr an morgen?
Mo, 28.04.2008 15:19
Gestern war einmalig - das stimmt.
Mo, 28.04.2008 15:17
Gestern ist aber auch einmalig.