Dienstag, 1. Dezember 2009
13:58
Auch Presseverhinderer betreiben Pressearbeit
Letzte Woche war ich auf einem Recherchetermin. Bei einem richtig großen Automobilzulieferer. Ich habe mir dort angeschaut, wie die ihre Teile produzieren und werde darüber schreiben, was da so für Know How in unspektakulär aussehenden Sachen steckt. Ich war einen ganzen Tag vor Ort, habe einiges über Gummi und über Vliesstoffe gelernt, mit dem Geschäftsführer in der Kantine gegessen und hätte eigentlich meine Story im Sack gehabt....
Aber: keine Fotos. Die Angst vor Industriespionage ist offenbar so groß, dass man es noch nicht einmal zulässt, dass ich dort unter den Augen der Verantwortlichen Bilder mache, die sie sich sogar vor der Veröffentlichung noch anschauen könnten. Ich hätte sogar auf deren Wünsche Rücksicht genommen, schließlich will ich ja auch niemandem schaden. Aber: keine Fotos.
Und obwohl vorher bekannt war, dass ich auch Fotos benötige, hatte man auch nichts vorbereitet. Schon jetzt weiß ich: das war das letzte Mal, dass ich dort war.
Aber: keine Fotos. Die Angst vor Industriespionage ist offenbar so groß, dass man es noch nicht einmal zulässt, dass ich dort unter den Augen der Verantwortlichen Bilder mache, die sie sich sogar vor der Veröffentlichung noch anschauen könnten. Ich hätte sogar auf deren Wünsche Rücksicht genommen, schließlich will ich ja auch niemandem schaden. Aber: keine Fotos.
Und obwohl vorher bekannt war, dass ich auch Fotos benötige, hatte man auch nichts vorbereitet. Schon jetzt weiß ich: das war das letzte Mal, dass ich dort war.
Geschrieben von Frauke Weber in Public Relations
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