Freitag, 2. Januar 2009
13:05
Dem Herrn sei Dank.
Geschrieben von Frank Herold in Gendermarketing
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Normalerweise sind Anzeigen oder Trailer für TV-Sendung selten besonders kreativ oder gar witzig. Sondern meistens erfüllen sie den Zweck, für den sie geschaffen wurden. Sie informieren über neue Sendungen oder Staffeln und machen die Zielgruppe darauf aufmerksam. Dazu prangt groß der Sendetermin auf der Seite, dazu gibt es dann noch groß das Senderlogo und - wenn noch Platz ist - den Kopf des Moderators. Auch das Kabel 1-Motiv wartet mit einem großen Sendehinweis auf. Aber noch größer sind die verzweifelten Augen des kleinen Jungen. Gefangen in seinem Kinderwagen oder Stühlchen bleibt ihm nur ein Keks-SOS. Das also ist das Resultat, wenn Männer alleine zu Hause sind. Sich das anzuschauen, scheint es wert zu sein, suggeriert die Kampagne.
Und wie sieht es mit uns Tieren aus? Wie akquirieren wir (denn darum geht's ja)? Wie finden wir Abnehmer für unser Angebot? Unterscheiden wir uns wirklich so sehr? Schöne, billig-rhetorische Fragen, deren Antwort an sich ja jeder kennt. Dennoch schön, sie bestätigt zu bekommen:Frauen wollen einen großen Kerl, da es wahrscheinlicher ist, daß er ihre Nachkommenschaft ernähren und beschützen kann. Die Ergebnisse stammen aus Untersuchungen polnischer und britischer Wissenschafter, die beinahe 4.500 Männer zwischen 25 und 60 Jahren untersuchten und im Wissenschaftsmagazin "Nature" erstmals vorgestellt wurden. Dabei fanden sie heraus, daß kinderlose Männer im Durchschnitt um 3 Zentimeter kleiner waren, als ihre vertikal ausgereifteren Kollegen. (...)
Die Ergebnisse lassen daher nur einen Schluß zu: Größere Männer finden öfter einen Partner und sind daher auch reproduktiv erfolgreicher.
Das Geheimnis liegt in den Genen. (Quelle)