Freitag, 14. März 2008
Hübsch, was ich da fand und da las. Auch wenn die Überschrift des Spiegel Online-Artikels ("Radikale Dominanz-Strategie") eher an das Motto von Schalke 04 aus der Vorsaison erinnert (und der ein oder andere erinnert sich daran, wie es ausging), so ändert das ja nichts an der Grundaussage:
YouTube für alle
und wahrscheinlich werden es auch alle nutzen - alle, die in SecondLife sind, MyMiniCity oder die sich durch besonders animierte PowerPoint-Präsentationen hervortun. Aber das ist ja nur die eine der Seite der Medaille. Die andere: Wer verschenkt, weil er bereits genug Geld verdient hat, verhindert, dass einer mehr Geld verdienen kann. Und so gesehen ist das schon sehr clever.
Sonntag, 14. Oktober 2007
Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.
Wir haben ja hie und da schon über trigami berichtet, die ja mit Erfolg Links versteigern. Jetzt haben wir da mal mitgemacht, und einfach mal so beworben und dann auch den Zuschlag bekommen. Also sind wir jetzt angehalten, 300 Wörter über www.browser1.de zu schreiben.
Eins vorweg: Ich finde es ja schomma gut, dass mal ne andere Zahl in der URL auftaucht als 24. Das ist ähnlich innovativ wie in den 70ern, als jeder Laden mit „2000“ firmierte. Heute mutet das doch eher lächerlich an – auch wenn auch in 30 Jahren der Tag weiter zwei Dutzend Stunden weilen wird. Das ist aber nicht das Thema, sondern eben die Seite, die sich im Grunde nicht um ein Thema kümmert, sondern um ein Produkt eines Themas: den Firefox, den man dort natürlich auch runterladen kann.
Der Firefox! Für Mac, Windows, Word, Linux, Portable. Alles da. Als ich mit dem Internet anfing, gab es ihn nicht. Da gab es eine Glaubensfrage: Netscape oder Tod. Heute hat Ersteres wohl Letzteres ereilt, denn so „out“ Netscape, so „in“ ist Firefox. Warum?
Ich weiß es nicht. Klar, lese ich, dass der Browser schnell, sicher und auch sonst toll, toll, toll ist. Aber ich bin kein Nerd, ich verstehe überhaupt nicht, inwiefern man schneller, sicherer und sonst wie besser mit dem einen Browser im Internet unterwegs sein soll als mit dem anderen. Alle sagen sie doch, dass sie die und die Features hätten. Für mich ist es, dass es eine Adresseingabezeile gibt, da trage ich was ein, klicke auf Enter und meist sehe ich dann auch das, was ich will. Wo sind also die Unterschiede?
Was mir als erstes auffällt, ist das ich den Firefox-Browser individuell gestalten kann. Sofort fragte ich mich, wozu das gut sein soll, aber dasselbe fragte ich mich auch bei Handyschalen und Handyschmuck, und daraus wurde ein Markt. Warum also nicht seinen Browser individualisieren, zumal es da Features gibt, die mir sofort als hochsinnig einleuchten:
Die Erweiterung FootieFox zeigt auf einen Blick die Spielstände europäischer Ligaspiele an. Einstellungen dazu können über das Optionsmenü vorgenommen werden. Werden Tore geschossen oder ereignen sich andere Ereignisse, so öffnet die Erweiterung ein Fenster und zeigt das Spielereignis an.
Das ist natürlich wichtig. Auch das Kultspiel „Pong“ ist verfügbar, was ich allein auch deshalb so hübsch finde, weil dieses Spiel in dem Medium Internet schon etwas wie „Nostalgie“ darstellt. Fast 20 solche Erweiterungen sind hier verfügbar.
Dazu kommen „Themen“, z. B. „Xmas“. Naja, das Thema hat zwar nicht ganzjährig Konjunktur, aber zumindest zur Zeit erfreut es sich größter Beliebtheit und ist auch nicht weniger kreativ oder „lustig“ als so manches Sonnenuntergangsfoto als Bildschirmhintergrund. Über ein Dutzend dieser kleinen Spielereien gibt es auf der Seite. Plus eben Infos und Links zu Browserspielen. Jetzt frag ich mich bloß: Gibt’s das alles nur bei Firefox? Wenn ja oder wen’s allgemein interessiert, dann bitte sehr: browser1
Montag, 23. Oktober 2006
Wer wird es machen? Das Rennen um die 100 Euro, die er, der Herr Schmidt, über den wir hie und da ja schon berichteten, auslobt, um ein Blog zu kaufen. Er nennt es

Wir nennen es "schmutzig" (sprich: geil). C'est la vie ...
Montag, 9. Oktober 2006
 
Leo Burnett, Rumänien für Western Union
gefunden bei Advertisig/Design Goodness.
Werbehinweis: Und wer kein Geld zum transferieren hat, der holt sich einfach einen Online Kredit?
Mittwoch, 12. Juli 2006
Es wurde einfach mal Zeit, dass wir hier unserem Sponsor ein wenig Platz einräumen:
Ich mach dich nieder, Schimmerlos. Wenn du mich jetzt hier stehen lässt wie nen Deppen, dann mach ich dich nieder. Ich ruinier dich, ich mach dich fertig, ich kleb dich zu, von oben bis unten. Mit meinem Geld. Ich kauf dich einfach. Ich kauf dir ne Villa, stell dir noch nen Ferrari davor, deinem Weib schick ich jeden Tag nen Fünfkaräter. Ich schieb es dir hinten und vorne rein. Ich scheiss dich so was von zu mit meinem Geld, dass du keine ruhige Minute mehr hast. Ich schick dir jeden Tag Cash in einem Koffer. Das schickst du zurück.Einmal, zweimal, vielleicht sogar ein drittes Mal. Aber ich schick dir jedes Mal mehr. Und irgendwann kommt dann mal der Punkt, da bist du so mürbe und so fertig und die Versuchung ist so gross, da nimmst du es. Und dann hab ich dich, dann gehörst du mir, dann bist du mein Knecht. Ich mach mit dir, was ich will. Verstehste Junge, ich bin dir einfach über. Gegen meine Kohle hast du doch gar keine Chance.
Donnerstag, 18. Mai 2006
Meine Ex-Ex hat ja immer bei der Merci-Werbung feuchte Augen bekommen. Laut einer Studie der Agentur Leo Burnett fällt sie damit wohl nicht unter "die neuen Frauen" (klaro: ist ja auch Ex-Ex  ).
persönlich.com:
Studie: Wie Werbung das Herz einer Frau erobern kann
Weg führt über Geld, Sex, Humor und Emotion.
Werbung an Frauen verfehlt oft ihre Wirkung. Dies belegt die Studie "Miss Understood -- sie kauft uns unsere Werbung nicht ab" von der Agentur Leo Burnett. Bildsprache und Kommunikationsstil sind meist an Männer gerichtet. Zudem ist Werbung an Frauen oft klischeehaft, wenig kreativ oder gar beleidigend.
Donnerstag, 16. März 2006
Dienstag, 21. Februar 2006
Ich war immer der Meinung: "Wenn Du kein oder wenig Geld hast, bist du auf anderer Leute Geschmack angewiesen."
Das fängt beim Lebensmitteleinkauf an, setzt sich fort beim Einkleiden und Einrichten.
Was für die Stange, den Wühltisch oder - ganz allgemein - am Fliessband produziert wird, taugt in aller Regel nicht um groß Staat zu machen. Mit ´nem Anorak von kik kommste halt nicht aufs Titelbild der Vogue und wahrscheinlich nicht mal in die Dorfdisco, mit ner Küche aus´m Baumarkt nicht ins Schöner Wohnen.
Natürlich gibt es mitunter Anreize Billiges zu kaufen. Aber wenn schon, dann bitte auch richtig billig!
Warum sollte sich das mit Musik anders verhalten? Ich habe Verständnis für jeden, der sich die Einheitskacke, die die Musikindustrie seit Jahren verbrät, quasi ganz umsonst aus dem Netz zieht.
Lt. golem.de will die Musikindustrie "Intelligente Aufnahmesoftware" verbieten.
Der Musikmarkt habe in den letzten Jahren Umsatzeinbußen von mehr als 40 Prozent hinnehmen müssen. Schuld sei die ungebremste Ausweitung privater Vervielfältigungen durch neue digitale Technologien sowie die durch das Internet ausgelöste Flutwelle von Piraterie, wiederholen die Deutschen Phonoverbände ihr Klagelied.
Liebe Leutz, die Schuld liegt allein bei Euch! Schuld seid Ihr, weil ihr seit Jahren eine Produktpolitik fahrt, die sich an eine Zielgruppe wendet, die über kein oder wenig (das der Eltern) Geld verfügt, weil Ihr in Künstler investiert, die keine sind, weil Ihr schlichtweg den Weg des geringsten Widerstandes geht.
Für die wirklich guten Künstler waren die Musiktauschbörsen mit Sicherheit die beste Werbung.
Niemand der im Netz einen wirklich spannenden Künstler entdeckt hat, wird sich auf Dauer mit einer mp3-Datei zufrieden gegeben haben.
Meine Bezugsquelle für günstige Musik heißt übrigens ebay.
Donnerstag, 9. Februar 2006
Gerade habe ich diese Meldung auf w&v gefunden:
Tchibo, Motorola, Google und USB sind Best Brands
Am Mittwochabend wurden auf einer feierlichen Gala im Bayerischen Hof in München die erfolgreichsten Marken Deutschlands mit dem Award Best Brands 2006 ausgezeichnet. Die Gewinner dieses Jahres sind Tchibo in der Kategorie 'Stärkste Produktmarke', Motorola in der Kategorie 'Wachstumsstärkste Produktmarke' und Google in der Kategorie 'Stärkste Unternehmensmarke'. UBS gewinnt den Award in der Sonderkategorie 'Stärkste Finanzmarke bei Entscheidern'. Die Preisträger erhalten von SevenOne Media, der "WirtschaftsWoche" und Serviceplan Kommunikations- und Medialeistungen im Wert von insgesamt einer Million Euro.
Das Besondere an der Auszeichnung, die nun zum dritten Mal verliehen wird: Nicht eine Jury entscheidet über die Gewinner, sondern eine Marktforschungsstudie der Nürnberger GfK. Damit ist 'Best Brands' der erste wissenschaftlich fundierte Marketingpreis. Er misst die Markenstärke an zwei Kriterien: dem gegenwärtigen wirtschaftlichen Erfolg, dem so genannten Share of Market, und der Markenstärke in den Köpfen der Verbraucher, dem so genannten Share of Soul.
Die sechs Initiatoren von 'Best Brands' sind die Agenturgruppe Serviceplan, die GfK Marktforschung, der TV-Vermarkter SevenOne Media, die WirtschaftsWoche, der Markenverband und die GWP Media-Marketing.
Um den Informationscharakter von 'Best Bands' zu unterstreichen, wurde die diesjährige Verleihung erstmals zu einer ganztägigen Veranstaltung ausgebaut. In Kooperation mit dem Institut für Marketing der Ludwig-Maximilians-Universität München präsentierten Wissenschaftler aus aller Welt die neuesten Entwicklungen und Trends im Bereich Markenforschung, Markenführung und Markenallianzen.
Richtig spannend finde ich die Sonderkategorie 'Stärkste Finanzmarke bei Entscheidern
Jetzt frage ich mich, wie man weitere Sonderkategorien - und vor allem welche - schaffen kann, um dem einen oder anderen Unternehmen weitere Kohle nachzuwerfen.
Gibt´s Vorschläge?
Dienstag, 24. Januar 2006
Was ist das richtige Kundenbindungsprogramm? Oh, das ist ein Einstieg, der Deutschlands CRM-Elite i. w. S. mit Vehemenz an die Phrasendrescher treibt, aber haltet inne: Das Rätsel ist längst gelöst. Es geht nicht um Kundenbindung, sondern um Kundenhaltung (auch wenn es ein wenig nach "Käfighaltung" klingt, was nicht schön, aber auch nicht falsch ist). Einen verlorenern Kunde kriegt man nicht mehr. Also ist es wichtiger, ihn zu halten, denn ihn zu kriegen. Banal? OK, stimmt, aber warum gibt es dann jede Woche neue Angebote, wo es etwas noch günstiger gibt, mit noch mehr Schnickschnack. Fühlt sich da nicht der Neu- als auch der Altkunde verarscht? Ich zumindest tu das - und zumindest in dem Punkt glaube ich, völlig normal zu sein.
Tja - und für alle, die es genauer haben wollen oder nicht verstehen, wovon ich hier schon wieder fabuliere, eine Analogie aus dem Menschenleben, aber im Grunde isses la même chôse (frz: die gleiche Scheiße):
Studie: Ehen scheitern an nicht ausgewechselten Toilettenrollen
London (dpa) - Man hat es immer schon gewusst, aber jetzt ist es wissenschaftlich erwiesen: Es sind Kleinigkeiten wie Nasebohren oder das Verstellen der Radiosender im Auto, die eine Ehe scheitern lassen.
«Schlechte Angewohnheiten, die im Grunde nicht schwer ins Gewicht fallen, scheinen das Gefühlsleben des Partners in einer Weise zu beeinträchtigen, die an Allergien erinnert», sagte der Leiter der Studie, Michael Cunningham von der Universität Louisville, der «Sunday Times». «Beim ersten Mal fällt die negative Reaktion wahrscheinlich noch schwach aus, aber bei wiederholtem Kontakt nimmt die Sensibilität dafür zu.»
Die amerikanischen Forscher untersuchten die «Entromantisierung» von 160 Beziehungen. Zu den meistgenannten Unarten gehörten die Verwendung kindischer Kosenamen im Beisein Dritter, zu viel Urlaubsgepäck, zu lange Einkaufstouren, erfundene Anekdoten, mit denen der Partner in der Gesellschaft von Freunden glänzt, Lachen über eigene Witze und kritische Anmerkungen zur Kleidung. Als harmonieschädlich ermittelten die Wissenschaftler weiter das Liegenlassen von Handtüchern auf dem Badezimmerboden, unterlassenes Auswechseln der Toilettenrollen (Rolle liegt stattdessen auf dem Halter) und Angstbekundungen des Mannes beim gemeinsamen Sehen von Horrorfilmen.
Gefunden auf Männerblog
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Kommentare
So, 11.05.2008 20:31
Cooler Tip
Fr, 09.05.2008 21:47
Danke Anonymus anonym
Do, 08.05.2008 21:33
Ich glaube es nicht. Auf französisch hat es mit Salz zu tun. Man sagt 'mettre son grain de sel [...]
Do, 08.05.2008 16:09
Meine Bitte, Bitte Dankt Babs, Weil Babs Sich Ziemlich Zottellich Macht, Das Sie ....BL Ne: [...]
Do, 08.05.2008 14:46
Wofür steht eigentlich MBBDBWBSZZMDSBL ?
Do, 08.05.2008 11:54
Na da schließe ich mich natürlich an und gratuliere den Macherinnen des Bewerberblogs ganz fein.
Do, 08.05.2008 11:34
Beim Marketing-Blog gibt es den genialen Archetyp des Presseverhinderers. Der Presseverhindere [...]
Di, 06.05.2008 21:10
Glückwunsch und .... Gude Laune mit dem Schokobrunnen
Di, 06.05.2008 21:09
… 6 ztalP fua hci nib ßiew hci leivoS :SP .nenniweg uz esierP eretiew iebad se tbig hcil [...]
Di, 06.05.2008 14:25
Ein verdienter Sieg wie ich finde. Herzlichen Glückwunsch!
Fr, 02.05.2008 17:51
Sehr richtig - wenn sich diese Erkenntnis bloss mal allgemein durchsetzen würde....
Fr, 02.05.2008 14:09
Bedauerlicherweise ist die Pointe dieses Spots leider nicht mehr ganz frisch. http://youtub [...]
Fr, 02.05.2008 14:08
nicht auf jeden fall
Mi, 30.04.2008 15:11
Hallo, ich würde gerne nebenbei als telefonsexluder arbeiten da mir und meinem mann seit n [...]
Mi, 30.04.2008 11:13
Der Bedarf nach einer betriebswirtschaftlich verwertbaren Erfolgskontrolle und Effizienzanalys [...]
Di, 29.04.2008 14:36
nicht war, ist doch morgen... oder?
Di, 29.04.2008 10:02
Ich suche noch einen Telefonsex Nebenjob ohne Cam.Möchte aber nicht unter 25 Cent verdienen .W [...]
Di, 29.04.2008 08:48
Schaut mal in Artrium vorbei! Da geht´s ab. artrium.myminicity.com
Di, 29.04.2008 08:43
Morgen? Ist heute.
Di, 29.04.2008 02:49
und morgen, was ist mit morgen? denkt niemand mehr an morgen?