Dienstag, 4. September 2007
18:41
Oh je! (oder: Der liebe Nachwuchs)
Auf Spiegel Online wurde ich auf einen Wettbewerb des Deutschen Studentenwerks aufmerksam, der mich zweifeln lässt.
Das ist ja so weit alles OK. Nur, was da eingereicht wurde und in die engere Wahl kam, wirft schon Fragen auf, in welcher Zeit die Jury und/oder die Studierenden leben. Oder bin ich nur ein Idealist? Kein einziges Plakat handelte von "Papa", aber alle hatten "Mama" als das arme, bemitleidenswerte Ding. Die Aufgabe war das nicht. Es war auch nicht Aufgabe, auf Missstände aufmerksam zu machen. Tjaja, problem und Lösung sind dann doch zwei Paar Schuhe.
Aber interessant ist es allemal, wie hier gedacht und bewertet wird. Sind die Studierenden wirklich so einfallslos, dass sie sich ohne Kundendruck schon jedes erdenklichen Klischee bedienen? Und versteht die Jury ihre eigene Aufgabe nicht und geht nur nach dem Goldigkeitswert des Bildmotivs? So kann das nichts werden ...
Hier gibt's die Beispiele ...
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Das Studentenwerk suchte diesmal Vorschläge zum Thema: "Kinder? Kinder!" Die Studenten sollten ihre Vorstellungen von einem familienfreundlichen Studium zu Papier bringen.
Das ist ja so weit alles OK. Nur, was da eingereicht wurde und in die engere Wahl kam, wirft schon Fragen auf, in welcher Zeit die Jury und/oder die Studierenden leben. Oder bin ich nur ein Idealist? Kein einziges Plakat handelte von "Papa", aber alle hatten "Mama" als das arme, bemitleidenswerte Ding. Die Aufgabe war das nicht. Es war auch nicht Aufgabe, auf Missstände aufmerksam zu machen. Tjaja, problem und Lösung sind dann doch zwei Paar Schuhe.
Aber interessant ist es allemal, wie hier gedacht und bewertet wird. Sind die Studierenden wirklich so einfallslos, dass sie sich ohne Kundendruck schon jedes erdenklichen Klischee bedienen? Und versteht die Jury ihre eigene Aufgabe nicht und geht nur nach dem Goldigkeitswert des Bildmotivs? So kann das nichts werden ...
Hier gibt's die Beispiele ...
Geschrieben von Heiko Walkenhorst in Gendermarketing
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