Der Schweizer Wochenzeitung WOZ liegt aktuell ein Sonderheft zum Thema "Google" bei. Zusätzlich steht es hier als PDF zum Download bereit.
Der dienstbare Spion
Suchmaschinen suchen. Und finden, kein Zweifel, beeindruckend rasch und viel. Doch gerade die Unmenge im Internet gefundener Information macht ein zweites Funktionsmerkmal umso wichtiger: Suchmaschinen sortieren, und sie entziehen Dinge unserer Wahrnehmung (und zwar alles ab der dritten Ergebnisseite). Wir sind angewiesen auf Suchmaschinen, um uns zurechtzufinden in der digitalen Parallelwelt. Doch Suchmaschinen sind längst mehr als blosse Orientierungshilfen in dieser «Informationswelt», sie gestalten sie (und unseren Umgang mit ihr) in erheblichem Masse mit. Google hat den Königsweg durch diese Informationslandschaften gefunden. Schätzungsweise drei Viertel aller Suchanfragen weltweit laufen über den Branchenprimus. Um die Vormachtstellung zu behaupten, um, wie das Unternehmen behauptet, den NutzerInnen immer bessere Treffer zu liefern, hamstert Google alle möglichen User-Informationen, und
zwar längst nicht mehr nur auf dem Suchportal. Tatsächlich häuft Google so das Kapital der Zukunft an: Über die NutzerInnen (das heisst KonsumentInnen) Bescheid zu wissen, verschafft den entscheidenden Überblick im Marktgewühl. Wissen ist Macht, und zwar vor allem ökonomische. Die Visionen aus dem Hause Google klingen dementsprechend unheimlich: Die Suchmaschine der Zukunft soll so etwas wie der beste Kumpel der NutzerInnen werden, ein digitaler Bruder, der Einblick hat in intimste Winkel der Privatsphäre. Googles Erforschung der perfekten Suche ist eigentlich die Erforschung der User: Um genau zu wissen, was du brauchst, muss ich zuerst wissen, wer du bist.
In den letzten Tagen liest man allenthalben von neuen Algorithmen bei Google. Ich habe in Hinblick auf unser Blog zwar noch keinerlei Bestätigung dafür gefunden, bin aber gespannt wie ein Flitzebogen, was die Herrschaften vom sehr geschätzten B2B Online-Marketing Blog, bzw. Jens Stolze von creative360, am 15. Januar präsentieren werden.
Denn dann ist deren kostenloses Trendpapier zum B2B Online-Marketing 2008 verfügbar.
Download unter www.creative360.de/b2btrends2008
Inhalt:
Welche Punkte sollten also B2B-Marketer bei Ihrer SEO-Strategie 2008 berücksichtigen? Dazu haben wir sechs wichtige Punkte zusammengefasst:
›› Entwicklung von relevanten, regelmäßig aktualisierten Inhalten
›› Stärkere Berücksichtigung der Suchanfragen und Suchfrequenzen
›› Einsatz von Blogging-Technologien in der Firmenwebsite
›› Erstellung einer Sitemap sowie Festlegung der Crawling-Breite und -Tiefe
›› Optimierung der internen Links und Definierung von Indizierungen
›› Synergien von SEO- und SEA-Maßnahmen nutzen
Warum legen die bei McDonalds eigentlich diese mickrige Salzgurkenscheibe auf den Hamburger?
Geschmacklich hat die so gut wie keine Auswirkung, oder?
Ich glaub ja, die machen das, um ihren Gästen ein gutes Gefühl zu vermitteln.
"Sieh her, wir legen Vitamine auf das Hackfleisch, es ist schön grün, sieht gesund aus, kannst du mit gutem Gewissen reinbeissen."
Die Gurke ansich ist also im Grunde genommen nichts weiter als ein ganz ganz kleines Kundenbindungsmittel.
Mit soviel entgegengebrachter Aufmerksamkeit kann natürlich nicht jeder umgehen. Denn es gab und gibt GURKENFLITSCHER.
Gurken kann man flitschen?
Man nimmt die Gurkenscheibe vom Burger (möglichst nicht ohne sie vorher nochmal durch Ketchup und Senf zu ziehen), legt sie in die Mitte des leicht geknüllten Verpackungspapiers, umfasst dieses an den Seiten und zieht es sehr schnell straff.
Üblicherweise hängt die Gurke dann an der Decke. Wenn sie irgendwann runterfällt, hinterlässt sie einen ziemlich hässlichen Fleck.
Und wie reagiert ein gut geführtes Hamburger-Restaurant auf sowas?
Mit Hausverbot!
Und das machen die, obwohl die nichts gegen das Gurkenflitschen ansich einzuwenden haben. Denn, wer seine Burger mit nach Hause nimmt, kann mit der Gurke sicher machen, was er will. Nur im Restaurant soll halt nicht rumgesaut werden.
Und wer jetzt glaubt, die Farbe sei das einzige was die Gurke auf dem Burger und der Pagerank gemeinsam hätten, dem sei gesagt: Es ist viel mehr. Es ist das Gleiche in Grün.
Ja, ja, ja, auch mal wieder so ne gar nicht mal so aktuelle Meldung, aber unsere geneigten Leser haben ja schobn lange erkannt, dass wir zwar werben, aber keine Google-Ads. Warum? Nun, wäre das typisch Besserwerber das zu tun, was viele tun? Und wofür die eigene Seite verschandeln? Für ein paar Cent? Nun, angeblich hat es ja einige ein Ein- und damit Auskommen beschert, aber das scheint bald auch nicht mehr so lange gut zu gehen:
Wer bei Google Werbung kauft, muss mit harten Euros bezahlen. Wer auf seinem Blog Google-Werbung zeigt, wird mit weichen Dollar abgespeist. Ein schlechtes Geschäft für deutsche Blogger - die ersten boykottieren den Konzern.
berichtet Dirk Kunde (nicht erfunden, zumindest nicht von uns) auf Spiegel Online. Unser geschätzer Herr Basic gibt an dortiger Quelle sogar an, dass die Werbeerlöse dank Eigenvermarketung, also ohne Google, in seinem Blogvon durchschnittlich 1.000 Euro auf 3.500 Euro im November gestiegen seien.
Diese Frage wird in einschlägigen Foren im Moment heiß diskutiert. Artikelverzeichnisse haben in den letzten Wochen noch einmal ein gigantisches Wachstum erlebt. Um mit Max Frisch zu sprechen, wo man hinspuckte, wurde ein neues Verzeichnis aufgesetzt. Unsere Liste aus dem letzten Jahr gibt die Wirklichkeit schon nur noch auszugsweise wieder. Auf artikelverzeichnisse.com werden aktuell ca. 385 Verzeichnisse aufgeführt.
Diverse Verzeichnisse wurden in letzter Zeit offensichtlich von Google nach hinten durchgereicht und die Besucherzahlen haben sich hier und da mal eben gezehntelt. Der eine oder andere sieht die Verzeichnisse in Gänze als gefährdet an. Diese möglichen Google-Penalties werden vermutlich den Start neuer Verzeichnisse signifikant bremsen.
Als Gründe werden massenhafter Doublicated Content und der SEO-Inzest vermutet. Es gibt bereits Verzeichnisse, die fleißig den DC rauskegeln. Sollten diese Links bisher eine nennenswerte Wirkung gehabt haben, dürften diese jetzt ganz sicher sinken, weil durch das Rauskegeln von identischen, bei verschiednen Verzeichnissen eingereichten Beiträgen, die Anzahl der Links automatisch fällt. Hier zahlt sich dann zumindest der Fleiß derjenigen Autoren aus, die sicherheitshalber keinen DC produziert haben.
Eigene Tests haben in den letzten Wochen ergeben, dass die Links aus Artikelverzeichnissen nach wie vor eine Wirkung haben. Die Wirkung scheint jedoch (zumindest gefühlt) nachzulassen, was aber auch daran liegen könnte, dass die Qualität der neu auf den Markt drängenden Verzeichnisse nachgelassen hat.
Wie dem auch sei. Sollte Google das Phänomen der Verzeichnisse technisch völlig durchschauen können, wird das Thema Linkbuilding eine ganze Ecke anspruchsvoller. Das gilt auch schon dann, wenn nicht mehr so viele neue Verzeichnisse dazukommen, weil sie nicht mehr so gut ranken.
Die Jungs haben nämlich ganz offensichtlich ein Humorproblem und eine extrem ambivalente Haltung zu Drogen. Bekanntlich bin ich ja ein zwar geouteter aber anständiger Hanffan, der sich in seiner Freizeit (neuerdings wieder vermehrt) mit nachwachsenden Rohstoffen beschäftigt. Und nun zum Thema. Google hat offenbar ein Problem damit, wenn man gesunde Hanfsamen per adwords bewirbt und in die Texte ein paar Anspielungen reinsetzt, so ist es im Blog von mymuesli nachzulesen. Die Vögel aus den USA haben aber offenbar null Problem damit, wenn man das Key „Hanfsamen“ belegt, um damit Gegenstände oder Saatgut zu bewerben, welche garantiert zur Drogenproduktion vorgesehen sind. Man überzeuge sich hier einfach mal selber. Do no evil!
Marvin zu Made in Heaven Fr, 02.05.2008 14:09 Bedauerlicherweise ist die Pointe dieses Spots leider nicht mehr ganz frisch.
http://youtub [...]
sioban zu Guten Tag. Fr, 02.05.2008 14:08 nicht auf jeden fall
anon zu Telefonsex Mi, 30.04.2008 15:11 Hallo,
ich würde gerne nebenbei als telefonsexluder arbeiten da mir und meinem mann seit n [...]
Handelskraft zu Reichweiten in Reichweite Mi, 30.04.2008 11:13 Der Bedarf nach einer betriebswirtschaftlich verwertbaren Erfolgskontrolle und Effizienzanalys [...]
nana zu Guten Tag. Di, 29.04.2008 14:36 nicht war, ist doch morgen... oder?
Tanja zu Telefonsex Di, 29.04.2008 10:02 Ich suche noch einen Telefonsex Nebenjob ohne Cam.Möchte aber nicht unter 25 Cent verdienen .W [...]
Kommentare
Do, 08.05.2008 21:33
Ich glaube es nicht. Auf französisch hat es mit Salz zu tun. Man sagt 'mettre son grain de sel [...]
Do, 08.05.2008 16:09
Meine Bitte, Bitte Dankt Babs, Weil Babs Sich Ziemlich Zottellich Macht, Das Sie ....BL Ne: [...]
Do, 08.05.2008 14:46
Wofür steht eigentlich MBBDBWBSZZMDSBL ?
Do, 08.05.2008 11:54
Na da schließe ich mich natürlich an und gratuliere den Macherinnen des Bewerberblogs ganz fein.
Do, 08.05.2008 11:34
Beim Marketing-Blog gibt es den genialen Archetyp des Presseverhinderers. Der Presseverhindere [...]
Di, 06.05.2008 21:10
Glückwunsch und .... Gude Laune mit dem Schokobrunnen
Di, 06.05.2008 21:09
… 6 ztalP fua hci nib ßiew hci leivoS :SP .nenniweg uz esierP eretiew iebad se tbig hcil [...]
Di, 06.05.2008 14:25
Ein verdienter Sieg wie ich finde. Herzlichen Glückwunsch!
Fr, 02.05.2008 17:51
Sehr richtig - wenn sich diese Erkenntnis bloss mal allgemein durchsetzen würde....
Fr, 02.05.2008 14:09
Bedauerlicherweise ist die Pointe dieses Spots leider nicht mehr ganz frisch. http://youtub [...]
Fr, 02.05.2008 14:08
nicht auf jeden fall
Mi, 30.04.2008 15:11
Hallo, ich würde gerne nebenbei als telefonsexluder arbeiten da mir und meinem mann seit n [...]
Mi, 30.04.2008 11:13
Der Bedarf nach einer betriebswirtschaftlich verwertbaren Erfolgskontrolle und Effizienzanalys [...]
Di, 29.04.2008 14:36
nicht war, ist doch morgen... oder?
Di, 29.04.2008 10:02
Ich suche noch einen Telefonsex Nebenjob ohne Cam.Möchte aber nicht unter 25 Cent verdienen .W [...]
Di, 29.04.2008 08:48
Schaut mal in Artrium vorbei! Da geht´s ab. artrium.myminicity.com
Di, 29.04.2008 08:43
Morgen? Ist heute.
Di, 29.04.2008 02:49
und morgen, was ist mit morgen? denkt niemand mehr an morgen?
Mo, 28.04.2008 15:19
Gestern war einmalig - das stimmt.
Mo, 28.04.2008 15:17
Gestern ist aber auch einmalig.