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Gottlose Werbung

Umfragen zeigen:
Wenn Werbung langweilt, empört sich die Masse - oder die Fachmedien.

Kampagnen wie die von Benetton, Deutsch o. Ä. zeigen:
Wenn Werbung auffällt, empört sich die Masse - oder der Werberat.

Bei letzteren waren es vor allem jedoch die Motive, die für Aufregung sorgten. Was aber, wenn es nur die Worte sind? Und wenn es Worte sind, die einfach nur wahr sind. Was wird dann sein? Womöglich werden wir es bald erfahren, denn wie ich auf Spiegel Online las, planen "Atheisten" (Ich würde sie ja eher 'Agnostiker' nennen, aber darum geht es jetzt nicht) eine Gegenkampagne zu religiöser Werbung auf Londoner Stadtbussen zu initiieren.

So könnte das dann aussehen:




Spannend.
Vorstellbar in Deutschland, wo sich Menschen aufregen, wenn kleine Holzkreuze aus Klassenzimmer entfernt werden sollen, weil/obwohl ja laut Verfassung Staat (Schule) und Religion (Kreuz) getrennt sind?
Zumal die Aussage ja nur darauf gründet, was allgemein unbestritten ist, dass es, im Gegensatz zu den Behauptungen diverser christlicher Organisationen, den ultimativen Gottesbeweis nicht gibt.

Alles nur aus Spenden finanziert. Wirklich spannend ...

Und hier gibt's weitere Infos zur Atheist Campaign.

Brot




BBDO Stuttgart schiebt Nachtschichten


Agentur entwickelt Social-Kampagne für evangelische Kirchengemeinde Obertürkheim

Stuttgart, den 15. Januar 2008 – Dialog statt Predigt heißt es bei Pfarrer Ralf Vogel von der evangelischen Kirchengemeinde Obertürkheim. Für seine Reihe abendlicher Gottesdienste – die so genannte „Nachtschicht“ – hat er deshalb prominente Gesprächspartner wie Fernsehkoch Sante de Santis, Regisseur Erwin Wangenhofer oder den Menschenrechtler Flavio Valente eingeladen. Das diesjährige Motto „Brot – Ein Mittel zum Leben.“ hat BBDO Stuttgart aufgegriffen und eine Kampagne entwickelt, die sich ungewöhnlicher Werbeplätze bedient.

Beworben werden die Gottesdienste nämlich dort, wo Brot hergestellt und verkauft wird: in Bäckereien rund um Obertürkheim, die sich an der Kampagne beteiligen und ihre Schaufensterscheiben kostenlos zur Verfügung stellen. Sechs „Klebe-Headlines“ wie beispielsweise „Vor tausenden von Jahren lernte der Mensch, Brot zu backen. An der gerechten Verteilung arbeiten wir noch.“ weisen auf die Veranstaltungen der evangelischen Kirchengemeinde hin.

Während der Gottesdienste wird das Thema „Brot“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet: von den Brötchen, die wir verdienen, bis zum Brot, das den Armen fehlt. Begleitet wird die „Nachtschicht“ von musikalischen Gastauftritten wie von Sebastian Krumbiegel, dem Gründer der Popband „Die Prinzen“.

Zusätzlich zu der Schaufensteraktion hat BBDO Stuttgart Poster und Folder entworfen, die in Stuttgart und Umgebung verteilt werden. Die Kampagne läuft bis zum letzten Spätgottesdienst am 9. März 2008.


"Brot" vollständig lesen »

Gott goes Web2.0

Gut 2 Jahre ist es her, da schrieb der Wortführer hier "Gott braucht Werbung".
Rechtzeitig vorm Fest bekommt er sie. Völlig 2Nullig. kathTube ist am Start.

Wer hätte es gedacht? Katholiken können auch lustig.


"Gott goes Web2.0" vollständig lesen »

Gott bekommt Werbung

"Gott braucht Werbung" schrieb schon der Wortführer an Weihnachten des vergangenen Jahres.

Gott bekommt Werbung. Heute!

Am Tag der deutschen Einheit und ziemlich zeitgleich mit dem Beginn des Ramadan greifen Muslime in Deutschland auf eine altbewährte Marketingmethode, nämlich Inhouse-Marketing, zurück.

Heute ist "Tag der offenen Moschee".

Mein erster Kommentar soll nicht in die Hose gehen.

Hallo, ich bin’s der Christof. Ihr dürft mich auch einfach Werbegott nennen. Ich mach seit 18 Jahren Werbung. "Um Gottes willen" denkt jetzt sich der eine oder andere. Seht ihr, darum Werbegott. Und weil meine Mutter immer gesagt hat: Oh Gott, was macht’s Du da für einen Misst? Und weil ich 20 mal am Tag sage: "Mein lieber Gott, dass ist ja noch mal gut gegangen" Und weil Frauen immer: Oh mein Gott schreien, wenn ich Ihnen voll auf den Fuß getreten bin" Und weil ich so 70 x am Tag leise vor mich her flüstere: "Gott oh Gott" Das muss erstmal reichen.
Mein erstes Thema, ist eigentlich gar keins. Sondern es ist so eine Art Probefahrt als Autor. Ich wollte mal die ganzen Knöpfe drücken. Bisschen was schreiben und gleich mal schauen ob das so im Blog steht. Ach noch was, bitte stört Euch nicht an meinen Fehlern. Ich bin leidenschaftlicher Legastheniker und habe eine überzeugte beschissen Rechtsschreibung. Aber wer Wert auf die Form legt der kann ja den Duden lesen. Wer Wert auf "Wirkung" legt, denn hoffe ich zu beglücken. Sex sells sagt man, darum noch ein schweinischen Witz, damit ihr alle auf meinen ersten Text rein fallt: Meine erotischsten Wörter: Ficktiv, Anallog, Doppeloral.

Jetzt 40 Tage* geniessen**

Gott sei Dank: Fastenzeit!

Gott meint es gut mit den Christen. Erst lässt er uns saufen, bis nicht wenige freiwillig den Schwur "Nie wieder Alkohol" ablegen, dann ermahnt er uns an die Zukunft zu denken - und zwar immer rechtzeitig (und da unterscheiden wir uns sehr zu unserem Vorteil von anderen Religionen, wo man ja mal dann, mal dann fasten muss) vor dem Start der Badesaison (bzw. für Lehrer: 1. Nichtskiurlaub des Jahres).

So heißt es ab heute auch wieder für uns:
- kein Fleisch
- kein Völlen
- kein weiteres Hüftgold

Profitieren Sie finanziell und vor allem vollumfänglich jetzt von der Fastenzeit 2006 (3)

Versuchen Sie's! (4)

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* Entspricht der Anzahl von Tagen, an denen Jesus in der Wüste fastete. Ist im Grunde n PR-Gag (3)
** Fasten heißt: auf Genussmittel, nicht: auf Genuss zu verzichten.
(3) Die Fastenzeit geht immer von Aschermittwoch bis Ostersamstag, der immer vor dem ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang ist. (2006: 1. März - 22. April) Der Zeitraum beträgt 46 Tage, abzüglich der Fastensonntage, an denen seit der Bischofssynode von Benevent 1091 nicht gefastet werden muss, da es ja Tage sind, an denen der Herr gepriesen sein soll, was mit Magerquark und Trockengemüse irgendwie wenig überzeugend rüberkäme.
(4) askese (griech.: askeo = üben, sich befleißigen)

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