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Sind Männer so?

Ich kann mich noch dunkel erinnern, wie das war, damals im Partykeller, so mit 13 oder 14, mit den Spiegelkacheln aus dem Baumarkt...

Die Münchner Agentur .start entwickelte eine „Spiegel-Aktion“ für das Männermagazin FHM.

FHM

    Beim großen Finale der FHM Clubtour 2007 und Party zum 7. Geburtstag des Männermagazins gab es im Volksgarten München einiges zu entdecken. Getreu dem FHM-Motto „Männer sind so“ wurde im Eingangsbereich des Clubs ein großer Bodenspiegel ausgelegt, über den die zahlreichen Gäste schreiten mussten. Dieser gab - überwiegend natürlich zur Freude der Männer - den einen oder anderen Blick auf die aktuelle Damenunterbekleidung preis.

    Neben dem großen kamen zudem etwas kleinere Spiegel an aussichtsreichen Plätzen des Clubs, beispielsweise vor Zigarettenautomaten, zum Einsatz.

    Verantwortlich für die Aktion ist die Agentur .start aus München.

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Kein Witz: DIE ZEHN GEBOTE DER MAFIA

1. "Man stellt sich unseren Freunden nicht allein vor - dies geht nur über die Vermittlung eines Dritten."
2. "Lass die Finger von den Ehefrauen unserer Freunde."
3. "Wir machen keine Geschäfte mit den Bullen."
4. "Wir besuchen weder Tavernen noch Klubs."
5. "Es ist Pflicht, der Cosa Nostra jederzeit zur Verfügung zu stehen. Auch wenn die Frau kurz vor der Entbindung steht."
6. "Verabredungen werden kategorisch eingehalten."
7. "Die Ehefrau muss respektiert werden."
8. "Wenn man nach etwas gefragt wird, was man weiß, muss man die Wahrheit sagen."
9. Es ist verboten, sich Gelder anzueignen, die anderen oder anderen Familien gehören.
10. Wer nicht der Cosa Nostra angehören kann:
- Wer einen engen Angehörigen bei den Sicherheitskräften hat
- Wer Fälle von Untreue in der Familie hat
- Wer sich schlecht verhält - und sich nicht an moralische Werte hält.

Quelle: La Repubblica
sagt Spiegel Online

Und die entsprechend abgeleiteten 10 Gebote der MARKETING-Mafia gibt's hier:

"Kein Witz: DIE ZEHN GEBOTE DER MAFIA" vollständig lesen »

Branding statt Brandsätze???

"Never change a winning team", dachte sich wohl George "Double Uh" Bush und erinnerte sich an seinen Vater "Brain" Bush, der ja auch die Medien nutzte, um den Golfkrieg 1991 zu schönen. OK, stimmt, er dachte sich nichts, sondern er gab jemandem den Auftrag (und damit die Schuld, wenn es nicht klappt), was man wohl tun könne, um das Image des US-Militärs zu verbessern und dem wachsenden Anti-Amerikanismus in Afghanistan und im Irak zu begegnen. Antwort:

Stärker Vermarktungsregeln einzusetzen und die "Kundenzufriedenheit" zu beachten

Hm, mein Vorschlag wäre: "Geh!" Zumindest kurzfristig würde die "Kundenzufriedenheit" in die Höhe schnellen. Falls du das innerhalb der nächsten 12 Monate befiehlst, denn ich weiß, du liest mich, schicke ich dir 'ne Rechnung in Höhe von 33,3% dessen, was dich die anderen Kasper gekostet haben. Um des lieben Frieden willen würde ich mich auch auch auf 10% runterhandeln lassen.



Marketing by Insolvenz

Die Meldung ist schon ein paar Tage alt, aber vielleicht kann eine Insolvenz auch ein Marketing-Tool sein. Die FTD schreibt zum Uhrenkrieg von Glashütte. Der Krieg handelt von einer "Glashütte-Regel", einer theoretischen Forderung von 63 Millionen Euro, die eigentlich niemand einfordert, einer Firma, die das Tagesgeschäft normal abwickeln kann und die Löhne ohne Probleme bezahlt. Man darf gespannt sein, wer den Krieg gewinnt. Ein Gewinner dürfte schon jetzt feststehen: Glashütte.

Neue Visitenkarten

Vor einiger Zeit fand hier eine kleine Serie über Visitenkarten großen Zuspruch.
Dank des täglichen Links des jetzt mit 40% mehr Inhalt gefüllten Werbebloggers, können wir diese Reihe nun fortsetzen.


Die Erdnussvariante



gefunden bei TokyoMango


Die Schokokarte



gefunden bei Adverlab


Super! Das ging an die Nieren

Hach, hurra, der Holländer! Was haben wir ihm nicht alles zu verdanken. Und damit meine ich diesmal nicht die üblichen Klischees oder Frau Antje, die ich immer irgendwie lieber sah als Frau Sommer, die ja wohl, wie ich hörte, inzwischen unter dem Namen "Christiansen" Karriere macht. Ich meine endemol, ich meine "Big Brother", ich meine "Traumhochzeit", ich meine: geile TV-Formate mit großer PR im Schlepptau.

Letztes Meisterwerk: die Nierenshow, über die sich so ziemlich alle ausgelassen haben: Es war ein FAKE! Oder anders gesagt: Guerilla-Marketing at its best!

Ein Orkan ging durch die Medien: ein Organ wurde gesucht. Angeblich sollten in einer niederländischen Unterhaltungssendung drei Nierenkranke um eine Spenderniere spielen, wobei der Zuschauer entscheiden sollte, wer der dreien die eine bekommt.

Respekt, Respekt, Respekt, den Verantwortlichen gegenüber. Das Ding durchzuziehen, ist eine Meisterleistung. Denn es war klar, dass der Chor der neobiedermeier'schen Kommerzfundamentalisten (ex: die politisch Korrekten) a) glaubt, dass es das gibt, b) blind dagegen Sturm laufen wird, c) alles mobilisiert, wo man seinesgleichen vermutet, um sich weiter zu echauffieren (letztlich doch nur um sich zu beweisen, wie gut man ist.)

Ich glaube, der liebe Herr Schlingensief, er wird hin und her gerissen sein von Bewunderung und professionellem Neid. Diese Idee hätte auch von ihm kommen können. Dem Volke etwas vorgeben, etwas zum Aufregen geben, "HACH!, wie kann man nur so übel mit den armen Nierenpatienten spielen.", um ihnen dann klar zu machen, dass sie, wir alle, es sind, die mit ihnen spielen, in dem wir eben zu faul oder feige sind, Organspender zu sein.

Und was passiert, wenn man sich ertappt fühlt? Zumindest die Moralpostille des Durchschnitts bleibt dabei, dass die Sendung "pervers" sei und "nur" (!!!!!) die Schicksale der Dialyse-Patienten sei echt, die weiter auf eine Spenderniere warten. Tja, schade, BILD. Gestern mit Geldof den Gutmenschen gemacht und zu klemmi zur Organspende aufzurufen. Dabei hättet ihr soviel gar nicht ändern müssen.

Beispiel:

Miniüberschrift: Skandal (darf nie fehlen :-))*** Täglich sterben XXXX grundlos Menschen in Europa **** TV-Show in Holland zeigt's uns allen

Überschrift: Schluss damit! Jetzt!

Tja, Güte zeigt sich wohl am leichtesten in der Ferne ...

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