Montag, 28. August 2006
10:16
Bestellt und nicht abgeholt?
Geschrieben von Frank Herold in Guerilla Marketing
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Die Unart sein Fahrzeug mal eben auf einem Behindertenparkplatz abzustellen greift auch in Brüssel weiter um sich. Für die Organisation "Gelijke Kansen in Vlaanderen", die sich u.a. für die Rechte von Menschen mit Handicap einsetzt, macht die Agentur LG&F Falschparkern ein spannendes Angebot. 
Die Nummer mit den Tüten hatten wir natürlich schon öfter mal. Dieses Beispiel, gefunden beim Briefblog, wollen wir aber niemandem vorenthalten. 
Die Polizei, welche zu Fuß auf Streife war, hat mich angehalten als ich einen großen Jeep aus der Fußgängerzone fahren wollte. Es war keine normale Kontrolle. Ich musste mich richtig beschimpfen lassen. Die Polizei drohte mir mit Anzeige wegen groben Unfugs. (Diesen Paragrafen gibt es aber nicht mehr. Mein ehemaliger Anwalt ist vorbestraft wegen groben Unfugs, weil er auf der LKW-Pritsche mitgefahren ist vor 45 Jahren)???
Ich habe der Polizei erklärt, dass ich den Jeep nur aus der Fußgängerzone rausfahre, weil er da parkte. Aber ich selbst hatte ihn nicht dort geparkt. Es haben mehrere Leute in der Firma einen Schlüssel.
Vielleicht muss ich noch anmerken, dass der Jeep in der U-Bahn Ebene geparkt war und ich die ganzen Treppen rauffahren musste. Gilt die U-Bahn Passage auch als "normale" Fußgängerzone?
Ich kann mir auch nicht erklären, wie der Wagen da unten rein kam. Niemand will es gewesen sein. Der Hummer H2 lässt sich die Treppen auf- und abfahren, als wäre es nur eine kleine Anhöhe. 330 PS, Allrad, 3,5 Tonnen...
Kann ich nun Ärger bekommen für das Rausfahren aus der Fußgängerzone?

Publicis: Polizei rüffelt Schauspielhaus-Kampagne
Erneut illegale Guerilla-Aktion.
Hundertfach konnte Mann oder Frau diese Zeile in dieser Woche auf den in der gesamten Zürcher Innenstadt angebrachten Schildern lesen. Auf den ersten Blick irritierend, handelt es sich doch augenscheinlich um den wohlgemeinten Hinweis eines viel beschäftigten Malermeisters. "Frisch gestrichen!" prangte auf Schilder an Strassenlaternen, Fahrstuhltüren, Parkbänken und vielen weiteren Objekten, denen eines gemein war: sie sahen alles andere als frisch gestrichen aus. Doch bei genauerer Betrachtung erschloss sich dem geneigten Betrachter die überraschende Auflösung: "Halbieren Sie mit dem Halbtax-Abo für 190.- pro Jahr ab sofort unsere Preise. Schauspielhaus Zürich".