Bessere Werbung: Sponsored Posts und Advertorials auf marketing-blog.biz»

Hilfe! Was soll ich anziehen?

Das Wochenende steht fast vor der Tür. Und damit für viele Teenies die Frage "Was soll ich anziehen?". Ein Problem, das die anderen weit in den Schatten stellt, Pickel oder einen Handy-Absturz zum Beispiel. Gerade erfahre ich, dass es für das erstgenannte Problem jetzt die ultimative Lösung gibt: Qeep.

Die Verzweifelte kann ein Foto per Handy hochladen und allen Freundinnen gleichzeitig zugänglich machen. Da Mädchen ja bekanntlich alles gemeinsam machen, haben sie so sicher noch mehr davon. Angeblich ist das Web2.0 auf dem Handy.

Mit qeep können sich User gegenseitig ganz unkompliziert auf dem Laufenden halten. Sie können die kleinen Pausen des Alltags nutzen und so auf ganz spielerische und lockere Art mit den Freunden in Kontakt bleiben und neue dazu gewinnen. Die Mobile Community überträgt das Prinzip des Web 2.0 auf das Handy. Denn das Mobiltelefon bietet viel mehr Möglichkeiten als das bloße Telefonieren oder Versenden von Textnachrichten. Für 2008 wird prognostiziert, dass dieser Trend das Nutzerverhalten stark beeinflussen wird.


So freue ich mich jetzt schon drauf, wenn mir Scheffe seinen gerade frisch produzierten Cappuccino zeigt oder mein Neffe die neueste Lego-Creation. Ob man das allerdings braucht? Das wird wohl nur die Zeit zeigen. Auf jeden Fall ein Spielzeug mehr.

Dass man mit qeep Geld spart, ist vielleicht nicht so ganz wahr. Denn die Kosten für die Datenübertragung aufs Handy können bei der Kleiderwahl doch ganz schön ins Kontor hauen.

Marketing-Denkanstoß Nr. 2

Die Flughäfen, Leasingautos, Hotels, die erste Klasse in der Bundesbahn, Restaurants, die Flieger – alles ist voller erfolgreicher dunkler Anzüge, mit blauen Hemden und Krawatten. Immer wireless online. Mit Laptop, Handy, Palm, Blackberry. Schnell noch mal die E-Mails checken. Sich über das Headset mobil über einen Mitarbeiter ärgern. Indem man im freien Raum an eine Glasscheibe hin redet. Als ob man laut Selbstgespräche führt. Alles sehr erfolgreiche Menschen. Das sieht man denen an. Die aber alle den Anschein machen, als ob sie sehr einsam wären. Obwohl sie alles unternehmen, um beschäftigt, gebraucht und unersetzlich zu wirken. Kein Augenkontakt zur Umwellt. Kein Humor. Die ständige Trennung von ihren Lieben wirkt sich nicht sehr positiv auf das Gemüt aus. Alphatiere so weit das Auge reicht. Wie Wölfe ständig auf der Hut. In sich gekehrt. Argwöhnisch. Abweisend. Aggressiv. Der Topmanager blitzt immer dann auf, wenn etwas Unerwartetes passiert. Eine Verspätung im Flugplan. Sofort wird er Herr der Lage. Faltet die Bodencrew. Beschuldigt. Droht und organisiert. Der sichtbare Kontrollverlust über die eigene Lebenszeit drückt sich unübersehbar im Verhalten aus. Wie die Lemminge ziehen sie aus in die Welt, um Business zu machen. Als Individualisten angetreten, zu Konformisten degradiert. Wie viele dieser Topmanager sind mit ihren Gedanken ständig woanders als im Meeting? Wie viele opfern letztendlich ihre Ehe? Freunde. Freude. Wie viele Kinder werden später ihrem Vater Vorwürfe machen? Was soll bei einer solchen Gemütslage als Top-Ergebnis raus kommen?

Der Zweck heiligt die Mittel? Ich bin mir da anbetracht der Bilder, die mir da begegnet sind, nicht mehr so sicher. Ich glaube, wir überspannen den Bogen. Schnelligkeit, Erreichbarkeit, Flexibilität sind unsere größten Gegner darin geworden, das zu tun, was wir am liebsten tun würden.

Twitter

Verwaltung des Blogs

Login