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Freund Bernd entfernt! - Henkel hat eine neue Passion

Da haben wir uns ehedem so schön über den englischen Claim von Henkel "A brand like a friend" geäußert - und nun lesen wir hier, dass Henkel einen neuen Claim hat.

    Excellence is our Passion.

Der ist natürlich auch sehr schön - und natürlich, wie es sich für ein Weltkonzern gehört - auf Englisch. Naja, immerhin wäre die Wortwahl geeignet, dass Kreti und Pleti den Slogan besser verstünden, wenn es denn darum ginge. "Eure Exzellenz ist ein Parfüm" - naja, so abstrus wird es wohl niemand deuten. Andererseits ... weiß man's?

Warum dieser Wechsel vorgenommen wurde, weiß natürlich niemand. Am wahrscheinlichsten ist Langeweile auf der Entscheiderebene. Oder Personalwechsel. Oder ist es gar ein Paradigmenwechsel? Ist die Zeit der Soft-Slogans vorbei, wo man mit weichen Worten versucht, sich in einem harten Wettbewerb durchzusetzen? Erleben wir nun die Renaissance des autoritären Aussagesatzes? Das wird bestimmt schön. Das Dumme dabei ist nur, dass die hierfür nutzbaren Worte doch sehr begrenzt sind, so dass es wohl nicht lange dauert, bis ein Unternehmen wirbt mit:

    Passion is our Excellence.

Sehr geehrte Beate Uhse AG: Können Sie gerne haben. Kostet. :-)


SELLBYTEL und Henkel gewinnen Award für die beste Help-Desk-Innovation

SELLBYTEL und Henkel erhalten den Preis für die „Beste Help-Desk-Innovation“ 2007/Für den Outsourcing-Spezialisten der deutschen BBDO-Gruppe ist es der vierte Award in diesem Jahr
"SELLBYTEL und Henkel gewinnen Award für die beste Help-Desk-Innovation " vollständig lesen »

Mach den Persil-Mann

Schon fast ein Jahr her, da fragten wir Unser Bester - Wo ist er? Was macht eigentlich .... der Persil-Mann?, kramten mit Hilfe von BBDO den Spot wieder raus und wiesen auch die Abteilung Corporate Communications bei Henkel, in diesem Fall vertreten durch deren Leiter, den Kollegen Dirk Neubauer, auf den Kultvorsprung Hagemeyers gegenüber z.B. dem mittlerweile ausrangierten Reiner Irrwitz hin.

Scheinbar stieß die Wiederbelebung des Jan-Gert auf Gegenliebe. Diese nette kleine Aktion von Henkel Lifetimes fand natürlich unser Interesse:


Wollen Sie vielleicht selbst Teil der Persil-Geschichte werden? In einem Mini-Fernsehstudio können Sie sich mit Haarteil und Teleprompter in den legendären Jan-Gert Hagemeyer, besser bekannt als der „Persil-Mann“ in den 70er Jahren, verwandeln und Ihren eigenen Fernsehspot aufzeichnen.


Und da uns bislang weder Waschpaket (gefüllt mit Persil, Fa, Perwoll, Pattex und jeder Menge Dankbarkeit) noch finanzielle Zuwendungen erreicht haben, stellen wir uns selbst ein Päckchen zusammen und verschenken es an jenen unserer Leser, der uns die beste Persi(l)flage des legendären Spots zusendet.

Also: Glencheck und Binder aus dem Schrank, vor die Kamera und mach ihn uns: den Persil-Mann.

LÖSUNGsmittelklebstoff



ddb für pattex

bei Advertising/Design Goodness gibts mehr Bilder

Unser Bester - Wo ist er? Was macht eigentlich .... der Persil-Mann?

Jeder Scheiß wird heutzutage "Kult." Das ist allein schon sprachlich Humbug. "Kult" hat an sich schon was Gewachsenes, Rituelles, etwas Selbstständiges. In der Werbung gilt das für die lila Kuh von Milka, den Bär von Bärenmarke, den Haribo-Goldbären und weitere Wesen, auf die Cheffe hier und an dieser Stelle schon längst verwiesen hat. Mir aber fehlt einer, einer der es wirklich verdient hätte, wieder in den Mittelpunkt des Interesses gestellt zu werden. Sein Design, seine Texte, seine Gesten und sein Duktur haben nicht nur Loriot, Otto und andere Kabarettisten beeinflusst, sondern im Gegensatz zu Pseudo"kult"aktionen wie die von Hornbach einfach Werbegeschichte geschrieben. Deshalb unser Aufruf an alle:

Wer kennt diesen Mann?
Welche Assoziationen weckt er bei Ihnen, z.B. Omis verklärter Blick?
Wie heißt er?
Was macht er eigentlich ....?



Sachdienliche Hinweise nimmt keine Polizeidienststelle entgegen. Dafür wir. Hier. Rund um die Uhr. Wir wollen ihn haben. Für die Ergreifung des Redners ist eine Belohnung von 1 Paket "Unser Bestes von Persil" ausgesetzt.


Without Khartoum (A brand like a what? - Part II)

Wenn man sich so mit der Auswertung seiner Logfiles beschäftigt, fallen einem mitunter merkwürdige Details auf. So hatten wir am verganenen Mittwoch eine(n) Besucher(in), die/der sich über insgesamt anderthalb Stunden mit "A brand like a what?" und Streifenfrei sauber! beschäftigte, zwischendurch mal ganz kurz in unser Impressum oder unsere Pressedaten wechselte, schließlich aber immer wieder (offenbar fasziniert) in eben jene Beiträge zurückklickte. Am Donnerstag kam sie/er dann sogar nochmal (Er war es nicht, denn er wusste schon Bescheid.)

Aber es geht schon um Henkel. Es geht um Freundschaft. Es geht um mich. Und vielleicht auch dich ...? Demnächst ...

Ich stamme aber auch noch aus einer Zeit in der Freundschaft eben Freundschaft und nicht Friendship war, in der man über Konrad und Gabriele auch mal als Conny und Gaby sprach, in der Kommunikation mit der Henkel-Chefetage auch einfach mal früh morgens beim Bäcker funktionierte.

Vorausgeschickt sei, dass ich vorbelastet bin. Denn ich bin MiKi (Mitarbeiter-Kind). Heute nennt man sowas vielleicht "a human reproduction of a company's improvement participator (hure CIP)" oder so.

Ich bin in den Henkel-Kindergarten gegangen (damals sogar noch mit Henkelmann), später in den Henkel-Kinderhort (da gabs dann Essen aus der Henkel-Werkskantine mit unerträglichem Labskraus aber einer bis heute hervorragenden Gulaschsuppe), wohnte mit meiner Mutter über 18 Jahre lang in einer Henkel-Werkswohnung, lieh meine ersten Bücher in der Henkel-Werksbibliothek, machte im Henkel-Schwimmbad mein Seepferdchen und meinen Frei- und Rettungsschwimmer, war in verschiedenen Henkel-Sportgruppen, spielte ab 75 beim SFD Fussball (schlecht), lief an meiner Mutter Hand mit der Henkel-Wandergruppe durch Sauerland, Eifel und wasweissich, öffnete allmonatlich und später dann dreimonatlich voller Erwartung Henkel-Waschpakete, löste später Henkel-Gutscheine im Henkel-Internverkauf ein, bin bei der ersten Bewerbung meines Lebens um einen Ausbildungsplatz bei Henkel abgelehnt worden, weil ich seinerzeit wohl vergessen hatte, den MiKi-Status vorauszuschicken, während mein schlechter zensierter Klassenkamerad seine Bewerbung auf eben jenen Inhalt reduzierte und diesen Ausbildungsplatz bekam, bin später aber zweimal innerhalb eines Studijobs für Henkel LKW gefahren und habe nicht mal ein Stück Seife durchs Tor 3 geschleust, lese von jeher den Henkel-Blick und seit einiger Zeit den Henkel E-Mail-Newsletter, weigere mich beharrlich diesen als Henkel Lifetimes zu bezeichnen und freue mich für meine Mutter, wenn diese sich einmal jährlich aufs Henkel-Pensionärtreffen freut.
Noch heute klebe ich mit Pattex und Prit, spüle mit Pril, wasche mit Persil und putze gar meine Zähne mit Theramed - Poly Renature (jetzt wohl Schwarzkopf) ist wohl nur eine Frage der Zeit und der weiteren Entwicklung (wann funzt das auch für ursprünglich blondes Haar?).

Kurzum: Henkel war eigentlich (na ja, fast) immer gut zu mir (mal abgesehen von Tante Alice im Kindergarten ;-) ).

And now ... It's your turn! wie man am Ende der Henkel-Stellenanzeigen zu schreiben pflegt. Auch da ziehe ich das Deutsche vor:

DU BIST DRAN!

Was das auch nur im weitesten Sinne mit einem Marketing-Blog zu tun hat? Wenig, aber viel mit Deutschland .... Bleiben Sie dran. Fortsetzung folgt...


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