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BURGER KING und .start geben stabilen Dollar aus

Kampagne zum Jubiläum des WHOPPER® / BURGER KING gewährt seinen Gästen einen Preisnachlass von insgesamt über 50 Mio. Euro in Form von Coupons.


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Frauen sind dumm

Hin und wieder blicke ich auf das Onlineangebot der St. Pauli-Nachrichten der Werbebrangsch und dort auch gern auf das, was man dort "Kreation des Tages " nennt. Ich finde diese Rubrik immer sehr schön, denn Selektion und Diktion künden nicht selten von jenem esprit-freien Neo-Biedermeier, wie er arrivierten Germanistinnen zu eigen ist. Und auch diesmal wartet man dort wieder mit einem Kommentar auf, der mich grausen lässt und den Kohlhaas in mir hervorruft. Dürfte man das (was in den letzten beiden Sätzen steht) bei umgekehrten Geschlechterrollen sagen?

Normalerweise sind Anzeigen oder Trailer für TV-Sendung selten besonders kreativ oder gar witzig. Sondern meistens erfüllen sie den Zweck, für den sie geschaffen wurden. Sie informieren über neue Sendungen oder Staffeln und machen die Zielgruppe darauf aufmerksam. Dazu prangt groß der Sendetermin auf der Seite, dazu gibt es dann noch groß das Senderlogo und - wenn noch Platz ist - den Kopf des Moderators. Auch das Kabel 1-Motiv wartet mit einem großen Sendehinweis auf. Aber noch größer sind die verzweifelten Augen des kleinen Jungen. Gefangen in seinem Kinderwagen oder Stühlchen bleibt ihm nur ein Keks-SOS. Das also ist das Resultat, wenn Männer alleine zu Hause sind. Sich das anzuschauen, scheint es wert zu sein, suggeriert die Kampagne.


Aber die Kampagne suggeriert ja nur. Interessanterweise scheint es erwähnenswert zu sein, dass eine Kampagne suggeriert, dass das beworbene Produkt es wert ist, seiner Bestimmung nach genutzt zu werden. Ich freue mich schon auf morgen, wenn es heißt:

"Sich mit dieser Creme zu pflegen, scheint es wert zu sein, suggeriert die Kampagne." oder:
"Mit diesem Auto zu fahren, scheint es wert zu sein, suggeriert die Kampagne." oder:
"Dieses Blatt zu lesen, scheint es wert zu sein, suggeriert die Kampagne." Im Gegensatz zu

Das zu lesen, ist es anscheindend wert, suggeriert die Redaktion.

Liebe Liebe!

Ok, es klingt wie Post von Wagner, aber daran dachte ich auch zuerst, als ich hörte: Bring the love back. War's aber nicht. Dr. Motte war auch n heißer Kandidat, hat aber auch nichts damit zu tun.

companice berichtete davon, aber bevor ich las, wollte ich sehen:




Mittendrin dachte ich: Noch ne Kopie der Apple-Kampagne. Dann, oha, ein weiterer Clip über "Ware Werbung" oder gar wieder eine Satire?

Nein, diesmal ist es Microsoft selbst und sie meinen es ernst.
Ich frage mich echt: Kann man damit Banner verkloppen?
Und wie kommt man an solche Kampagne. Davon habe ich Tausende im Kopp ... (Bislang hielt ich sie immer zurück, weil ich dachte, die kosten nur und bringen nichts, aber wenn es offensichtlich nicht mehr so ganz darauf ankommt, ich bin da.)

Und was soll das Motto der Kampagne? Erinnert mich an Herbert Grönemeyers "Gib mir mein Herz zurück". Isses aber auch nicht. (Auch nicht in der Version von Oli P. respektive Xavier N.)

Das ist echt das einzig Positive, denn sonst hätte ich doch tatsächlich bloggen müssen:

"Willste Schmetterlinge im Bauch, steck dir Raupen in den Arsch!"

Nomma Glück gehabt :-)

Frauenglück?

Lassen wir mal alle privaten Gedanken außen vor, aber ich denke, die neue Online-Kampagne von Max Factor (UK) trägt den Wünschen der modernen Frau an eine Partnerschaft in all ihren Facetten Rechnung:

- Er macht stoisch die immer gleichen Komplimente.
- Sein 3-Tage-Bart kratzt nicht.
- Sie kann ewig keimfrei mit ihm küssen.
- Er macht stoisch die immer gleichen Komplimente ...

Bitte sehr, wem's gefällt:










Die Aktion der Schweizer Tourismuszentrale gefiel mir da besser ...


HEIDELBERG vom ADC ausgezeichnet

Der lokalen Presse war es keine Meldung wert. Mir schon. Meine Heimatstadt, Ort und Hort meines Werkens und Wirkens ward indirekt prämiert. In der Kategorie "Publikumsanzeigen - länger lfd. Kampagne" war sie Kulisse für die vom ADC mit BRONZE bedachten Kampagne für die "Deutsche Stiftung Denkmalschutz":




Mehr für Heidelberg? Mail an mich ...

Frisch gestrichen

Von einer Guerilla-Aktion des Züricher Schauspielhauses und der ziemlich humorlosen Haltung der örtlichen Behörden berichtet persönlich.com



Publicis: Polizei rüffelt Schauspielhaus-Kampagne
Erneut illegale Guerilla-Aktion.

Hundertfach konnte Mann oder Frau diese Zeile in dieser Woche auf den in der gesamten Zürcher Innenstadt angebrachten Schildern lesen. Auf den ersten Blick irritierend, handelt es sich doch augenscheinlich um den wohlgemeinten Hinweis eines viel beschäftigten Malermeisters. "Frisch gestrichen!" prangte auf Schilder an Strassenlaternen, Fahrstuhltüren, Parkbänken und vielen weiteren Objekten, denen eines gemein war: sie sahen alles andere als frisch gestrichen aus. Doch bei genauerer Betrachtung erschloss sich dem geneigten Betrachter die überraschende Auflösung: "Halbieren Sie mit dem Halbtax-Abo für 190.- pro Jahr ab sofort unsere Preise. Schauspielhaus Zürich".



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