Vor einigen Tagen habe ich hier einige Gedanken zu trigami veröffentlicht.
Nach wie vor halte ich das trigami-Konzept für gut. Zur Suchmaschinenoptimierung. Und nur zur Suchmaschinenoptimierung.
Remo Uherek, CEO von trigami widersprach mir mittels Kommentar:
Als erstes finde ich es schade, dass Du den grössten Teil der Argumentation auf SEO stützt. SEO ist nicht der Grund, warum es trigami gibt. Wir sind an Gesprächen (frei nach dem Motto "Märkte sind Gespräche") interessiert. Wir haben Kunden, die nur an Linkbuying interessiert waren, auch schon abgelehnt, denn wir (und sicherlich auch die Blogger) werden nicht gerne als SEO-Werkzeug missbraucht.
Ich hatte in meinem Post eine Auftragsanfrage eines Shoppingportals aufgegriffen in der es um das Thema “Bett” ging.
Deswegen ist es auch wichtig festzuhalten, dass Kunden die Linktexte nicht vorgeben können. Vorgegebene Linktexte verletzen die redaktionelle Freiheit und werden von uns nicht toleriert. D.h. einen Link mit dem Linktext "Bett" wurde nie von unseren Bloggern verlangt. Ich entschuldige mich für dieses Missverständnis, denn die Darstellung im Briefing kann tatsächlich missverständlich sein ("Bett" ist der Titel des Produktes, der Titel hat aber nichts mit dem Linktext zu tun) - dies müssen wir verbessern.
Es ist sicher sehr anerkennenswert, dass Remo Uherek sehr schnell auf mein Posting reagierte. Nachdem ich mir die betreffende Ausschreibung sowie einige weitere nocheinmal angesehen habe, beschleicht mich jedoch das dumpfe Gefühl, dass er entweder selbst nicht recht weiss oder versteht, was in seinem Unternehmen abläuft, oder – wir wollen es nicht hoffen - dass er mich und die Leser dieses Blogs ... wollte.
Denn in der Auftragsbeschreibung heisst es:
Bitte den Begriff BETT verlinken. Eine besondere Herausstellung, Erwähnung des Einkaufsberaters ist nicht nötig. Ein einfacher Beitrag zum Thema Bett ist gewünscht.
Sowas muss man eigentlich mehrfach nachsprechen und es sich auf der Zunge zergehen lassen: Eine besondere Herausstellung, Erwähnung des Einkaufsberaters ist nicht nötig.
Märkte sind Gespräche? Ohne offene Nennung der Marke, des Portals? 70 Euro (52,50 für den Blogger) für eine Bettgeschichte? (Ins Hotel?)
Ich halte es zwar nicht für Missbrauch, nicht mal für illegitim, aber für Suchmaschinenoptimierung allemal.
Zugestanden: Später in der Ausschreibung wird darauf hingewiesen, dass Linktexte redaktioneller Freiheit unterliegen und selbst sinnvoll gewählt werden können.
Der Satz davor lautet jedoch:
Mindestens 1 Link auf Bett muss in der Rezension eingebaut werden
.
Und wie sich bei einer Google-Abfrage leicht herausfinden lässt war das Missverständnis wohl missverständlich genug für die teilnemenden Blogger.
Und eine Ausnahme ist es auch nicht. Ähnliche Angebote gab es zu Mikrowelle, Maus, Autoradio und Headset. (Screenshot)
Nun gehöre ich wirklich nicht zu jener Blogger-Fraktion die allenthalben nach Transparenz, Transparenz und nochmal Transparenz geiffert. Aber he..., verscheissern lass ich mich dann auch nicht gerne.
Daher meine Bitte(n) an Remo Uherek und trigami:
- Kassiert und bezahlt angemessene und marktgerechte Kurse, macht Euch nicht zum billigen Jakob.
- Trennt die Bezahlung für Posting und Textlink. Das lohnt sich letztlich auch für Eure Kunden.
- Begrenzt die Laufzeit von Links und Postings auf maximal ein Jahr und verhandelt dann die Kurse neu. Das kommt auch Euch zugute.
Schafft Ihr das nicht, kommt vielleicht schon in Kürze jemand, der es besser und profitabler für alle macht.
Und an jene, die für trigami bloggen (was ich für völlig o.k. halte, zumal ich selbst mal dran dachte) ein Zitat aus irgendeinem amerikanischen Film, dessen Titel ich vergessen habe:
"Wer sich mit dem Teufel ins Bett legt, muss auch mit ihm vögeln."
„König Kunde“ kritisch, anspruchsvoll und austauschorientiert. Er ist immer besser für den Kaufentscheid präpariert und kauft nach Belieben. Klassische Maßnahmen, eine kontinuierliche und stabile Kundenbeziehung aufzubauen, scheitern.
Einen vielversprechenden Ausweg zeigt dieses Buch. Autor Dirk Zimmermann führt Sie in die Welt des Service – so wie ihn Kunden wünschen. Einen „Support in allen Lebenslagen“, der plant, vorbereitet, abwickelt, kontrolliert und in jeder Hinsicht wirkungsvoll unterstützt.
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Der Leser erfährt:
- welche Service-Erwartungen Kunden haben.
- wie Sie Service als festen Bestandteil im Unternehmen integrieren.
- was zukunftsfähige Service-Angebote ausmacht und wie sie entwickelt werden.
- Die neuesten Trends und Entwicklungen im Service.
Faktor Service - Was Kunden wirklich brauchen: Mit unverwechselbaren Service-Angeboten die Märkte erobern, bekommt der-/diejenige, der/die uns als ERSTE/R 'ne Mail schickt. Betreff: Ich will
So einfach ist das? So einfach ist das.
Unglaublich? So sind wir
7 Tipps für die Neukundengewinnung hat Gabriele Braun in der marketing BÖRSE zusammengestellt:
1. Kundenbedürfnisse ermitteln
2. Interesse wecken
3. Verschaffen Sie sich ein eigenes Unternehmensimage
4. Guter Service begeistert Ihre Kunden
5. Sprechen Sie die richtige Zielgruppe an
6. Dialog im Internet fördern
7. Qualifizieren Sie Ihre Mitarbeiter
In diesem Zusammenhang evtl. auch interessant: Die Ausführungen des Wortführers zum Thema Akquise sowie die längst mit Kultstatus behafteten 10+1 Gebote des Werbegotts.
Ich habe das nächste Level meines kleinen Spiels erreicht. Ging es im ersten Abschnitt meiner Wirtschaftssimulation - Wie werde ich der weltgrößte Webhoster überhaupt - noch darum Besucher auf Webseiten zu zählen und profitable Stratistiken zu erstellen, kümmere ich mich nun um den Support.
Und auch hier geht es ums Zählen: &1&1&1&1&1&1... (manche zählen so) und und 1 und 1 und 1 und 1 und 1 (andere zählen so)...
Was ich zähle? Na Sekunden oder Minuten oder grössere Zeitintervalle. So z.B. an meiner Kundenhotline. Da kann man ruhig mal ein bisschen warten bis man drangeht. &1&1&1&1&1&1... Wenn ich dann z.B. sekündlich bis 60 gezählt habe sind ganze 14 Cent auf meinem Konto verbucht (Kleinvieh macht auch Mist).
Am letzten Donnerstag habe ich dann mal abgenommen (mal gucken was passiert...).
Da war einer dran und wollte genaue Auskunft über seine Besucherzahlen. Es ging also genau um das Thema, dass ich in Level 1 so grossartig gemeistert hatte. Der quatschte was von erheblichen Differenzen zwischen Google Analytics, Instadia/Omniture und Statcounter auf der einen Seite und meinen sorgsam zusammengetragenen, unfälschbaren und ganz genauen Websitestatistiken auf der anderen Seite
Ich habe ihn dann, gemäß der Spielanweisungen erstmal am ausgestreckten Arm verhungern lassen, ein vermeintlich beruhigendes "Das kann nicht sein" in mein Headset gehaucht und dann erstmal Beweismaterial von ihm angefordert. Der meinte doch glatt, dass er seit 10 Jahren Kunde bei mir sei (das geht doch gar nicht, so lange spiele ich doch noch gar nicht) und es schon irgendwie als Frechheit empfinden würde, dass er nach einer so lange bestehenden Geschäftsbeziehung irgendwas beweisen müsse.
Ja, wo kommen wir denn da hin, wenn irgendso ein dahergelaufener Kunde mich und meine virtuelle Company bezichtigt, dass wir Fehler machen... Nein, nein, Beweise müssen schon sein.
Und der Typ hat doch tatsächlich die Chupze und schickt mir Screenshots der anderen Webanalyse-Tools (kannste eh alle vergessen). Ich brauchte nicht mal lange zu zählen. &1&1&1&1 und die Email von diesem renitenten Kerl war da.
Schreibt "Es eile" und er wolle auf seiner Website über meine Antwort berichten, habe sich auch schon über xing mit meinem Pressesprecher in Verbindung gesetzt, will alles ganz genau wissen.
Dieses Spiel wird anstrengend.
Dann habe ich erstmal ein paar Stunden gezählt &1&1&1&1 und dann eine schöne Standardmail auf den Weg gebracht.
Ich habe den Vorgang bereits an die verantwortliche Stelle weitergeleitet.
Sie können davon ausgehen, dass unser Team unverzüglich daran arbeiten
wird. Geben Sie uns dafür etwas Zeit.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Sie keine unmittelbare Bestätigung
erhalten. Wenn Sie weitere Fragen haben, zögern Sie bitte nicht sich bei uns zu melden.
Und jetzt zähle ich wieder, diesmal nicht Sekunden, Minuten oder Stunden . Diesmal zähle ich Tage.
&1&1&1&1 und 1 und 1 und 1 und 1 und 1 und 1...
Zwischendurch haue ich diesem aufsässigen Kunden direkt mal ne Trafficwarnung vor die Füsse. Denn aufgrund meiner höchst peniblen und genauen Statistik hat er schon jetzt 70 % seines Volumens verbraucht. Soll doch in nen höheren Tarif wechseln... (In welchen weiss ich allerdings auch nicht so genau, deshalb habe ich die nfo in der Mail auch weggelassen, kommt wohl erst im späteren Level).
Mal schaun wass auf mich zukommt, wenn ich auf diesem Wege (und ich weiss, es ist die richtige Vorgehensweise) das nächste Level erreiche.
&1&1&1&1&1&1&1&1&1&1&1&1...
PS: Hat jemand zufällig Lust diesen kleinen Erfahrungsbericht zu verlinken (so in der richtigen Zählweise?). Mich hat ein besonderer Ehrgeiz gepackt und mich düngt es gibt Extrapunkte, wenn man bei den großen Suchmaschinen als bester 1 und 1 Zusammenzähler gefunden wird.
Mein Eindruck ist ja schon, dass sowohl Kreative als auch Kunden bisweilen versuchen, ihr verklemmtes Über-Ich zu bekämpfen. Beweis gefällig? Wahrscheinlich fand es die Agentur selbst komisch und die Marketing-Abteilung hat gewiss herzlich gelacht ... Horr- statt Humor
Sigmund hätte bestimmt seinen Spaß an der Analyse des Zustands desjenigen gehabt, der den Spot freigab.
Bei meinem Lieblingsgastwirt (den verrate ich jetzt nicht, sonst ist eventuell bald die Hölle los), da gibt es, so wie es eigentlich üblich sein sollte, einen Stammtisch. Für seine Stammgäste. Da kann das moderne Marketing viel von lernen. Denn der bleibt den Stammgästen vorbehalten. Und niemand anderes setzt sich daran. Außer es ist weit und breit kein Stammgast in Sicht. Oder man sichert zu, den Tisch umgehend zu verlassen, sollte ein Stammgast aufkreuzen. Das nenne ich Kundenbindungs- und Kundengewinnungsprogramm. Den besten Gästen soll es auch am besten gehen. Und das sollen auch alle mitbekommen. Und wer will, kann ja dahin kommen. Denn der Tag wird kommen, da wird man vom Stammgast an den Tisch geladen. Wenn man will. Man muss nicht. Aber es ist nicht so, wie im Rest der Republik, dass Neukunden es vorne und hinten reingeschoben bekommen und man als langjähriger Kunde von vorne bis hinter verarscht wird.
Ich erzähle das meinen Kunden immer und immer wieder. Die guten Kunden sind die wichtigsten. Da müssen die anderen erst mal hin kommen. Und es muss sich lohnen, ein guter Kunde zu werden, zu sein und zu bleiben. Aber Neukunden das Blaue vom Himmel zu verprechen, um einen Moment später den nächsten noch verlockendere Angebote zu machen, zahlt sich nicht aus und kommt auch noch teuer zu stehen.
geschrieben von Christof Hintze am Mittwoch, 11. Oktober 2006
Kundenbindung ist immer zugleich auch Kundengewinnung.
Denn man kann nichts Neues tun, das nicht aus Altem entstanden ist. Dieses Gesetz haben die wenigsten verinnerlicht. Deshalb müssen vorne immer viele neue Kunden rein, weil hinten viele alte raus fallen. Da wir aber dazu verdonnert sind, immer nur nach vorne zu sehen, sehen wir nicht was in unserem Rücken passiert.
Das Neue ist zu verlockend. Dass man sich ebenso um das Alte bemüht. Wir sind eine Wegwerfgesellschaft, warum sollten Unternehmen mit den Kunden anders umgehen. Kaum hat man einen Vertrag unterschrieben, gibt es das selbe Angebot 3 Monate gratis. Oder für die Hälfte. Und man selbst hängt im teuren Vertrag. Viele Unternehmen haben das einfach nicht drauf. Aber sie bezahlen dafür die gerechte Strafe.
Das ist wie beim Lieblingsitaliener. Man wird immer herzlich begrüßt. Bekommt nachher einen Grappa aufs Haus. Hat einen guten Tisch. Und eines Tages, fragt einen Giovanni, ob ich ein Problem damit hätte, mich da hinten an den Tisch direkt nebem dem Klo zu setzen. An dem alle vorbei müssen, die sich die Hände beim Rein- und Rausgehen nicht gewaschen haben. Weil er den für neue Gäste dringend bräuchte.
Kein Problem, antworte ich. Und bin seit dem nie mehr da gewesen. Seid gut zu den Guten, es lohnt sich.
geschrieben von Christof Hintze am Montag, 4. September 2006
Wir kennen das Briefing nicht, aber es wird wohl darum gegangen sein, dem Käufer klar zu machen, dass sein Produkt schonend zu weißen Zähnen beitragen kann. Oder so.
Die Agentur geht dann nicht auf die Beschreibung, sondern die Wirkung des Produktversprechens (Immer gut, selten genug berücksichtigt.), dass man nämlich mit einem Lächeln einfach mehr erreichen kann, man auch mal Unschönes sagen kann, ohne dass der andere einem gleich gram ist.
Alles, was dann folgt, ist nur den Gedanken soweit wie möglich zu strapazieren, um den Effekt zu verdeutlichen. Entsprechend frohgemut geht man in die Präsentation. (Natürlich fände das Folgende nie, naja, höchst selten beim Kunden statt. So was passiert eher bei der agenturinternen Präsentation, wo sich so mancher gerne als der verländerte (D)Arm des Kunden positioniert.)
Die Agentur (die Kreation) erläutert den Grundgedanken, zeigt die Motive, freut sich wie Bolle und starrt in unsichere Gesichter.
Marketing-Chef: "So."
Agentur (lächelt, trotz zunehmender Unsicherheit Zuversicht ausstrahlend): "Ja."
M: "Das ist also ihr Vorschlag."
A: "Das ist er." (von der Melodie her leicht amerikanisiert in der Art "Buddy- Yo man Yo")
M: "Aha."
A (schon tonloser): "Ja?"
M (schaut sich um): "Will vielleicht einer von Ihnen ..." (was für erhöhte Unruhe und Kompensationshandlungen wie Räuspern, Zurücklehnen oder Hämorrhoidenbekämpfungsimulationshüftbewegungen bei den "Assistenten" sorgt)
alle (außer Agentur): "Ääähmmm ..."
M: "(Name desjenigen, der gerne in der Kaffeepause munkelt, M habe keine Ahnung ...)"
X: "Also, mein erster Eindruck ist: originell, neu, ungesehen. Also durchaus kreativ ..."
Y (die M steckte, was X sagte): "Ja, aber bei aller Kreativität, wir müssen in erster Linie an unsere Kunden denken ..."
A: "Aber genau das ..."
M: "Seh ich genau so. Ich weß nicht, ob Sie das Briefing gelesen haben, aber soweit ich weiß, steht darin nichts von vulgären Menschen."
Y (liest vor): "Unsere Zielgruppe ist jung, modern, augeschlossen, treibt gerne und regelmäßig Sport und legt viel Wert auf Geselligkeit, Gesundheit und gutes Essen."
A: "Aber ..."
M: "Jaaha?"
A: "Da steht auch ..." (liest vor) "gewünscht ist eine aufmerksamkeitsstarke Kampagne mit einem 'twinkle in the eye'".
Y: "WIR kennen unser Briefing."
M: "Finden Sie das lustig?"
A: "Ja, wir ..."
M: "So! Sie finden es also lustig, wenn man Ihnen unterstellt, Sie würden den ganzen Tag fluchen und Kraftausdrücke benutzen."
A: "Nein ..."
M: "Aber wir sollen das unseren Kunden sagen ...?"
A: "Aber ..."
X: "Der Eindruck kann schon auch entstehen. Das wollte ich auch noch angemerkt haben."
A: "Wie ..."
Y: "Sie sagen damit nichts anderes, als dass man mit unserem Produkt herumgehen und Menschen aufs Übelste beschimpfen und beleidigen kann, denn es "hört sich ja gut an"."
M: "Hören Sie besser mal genau zu: Unser Produkt sorgt für weißere Zähne, nicht für einen reineren Hals. Haben Sie das verstanden?"
A: "Ja ..."
M: "Oh, gut! Dann wissen Sie ja, was zu tun ist ..."
X: "Sie müssen das nicht übers Wochenende machen, aber Dienstag morgen müssen wir ...
M: "Ich!"
X: "... Marketing die neue Kampagne dem Vorstand vorstellen!"
Y: "Also wenn Ihnen an einer weiteren Zusammenarbeit mit unserem Haus gelegen ist ..."
A: "OK"
Mit welchen Kunden wurde der größte Umsatz, Deckungsbeitrag und Gewinn realisiert?
Was haben diese lukrativen Kunden gemeinsam?
Wo kann man mehr von diesen Kunden finden?
Welche Kunden sind Fans? Und warum?
Welche Kunden haben mir gute Anregungen für neue Produkte, Dienstleistungen und Services gegeben?
Wie hoch ist die Kundenfluktuation? Was sind die Gründe für die “Kundenflucht”? Wohin sind die Kunden “geflüchtet”?
Von welchen Kunden will ich weniger?
Über welchen Vertriebsweg / Marketingkanal haben wir die meisten neuen Kunden gewonnen?
Wie hoch ist die Akquisequote (Kundenkontakte, Akquisegespräche, Abschlüsse)
Wichtig ist natürlich auch, aus der Kundenbilanz Konsequenzen zu ziehen.
Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.
Daher nenne ich deine Kundenbilanz fortan Aschenbrödel-Konzept
"Finden Sie Ihre neuen Kunden in der Zeitung!" lautet der Titel des biz4you-Blogbeitrages zum Business Blog Karneval. Hatte ich vor einigen Tagen schon mal zur Wiedervorlage gewongt, fiel mir jetzt wieder auf, da der Best Practice Business Blogger darauf verwies.
Das spannende Beispiel erinnerte mich an einen Weg, nicht in der Zeitung, sondern vielmehr durch die Zeitung - ganz ohne Anzeigenkosten - Kunden zu gewinnen.
Vor Jahren, seinerzeit war ich noch für einen unabhängigen Versicherungsmakler unterwegs, veröffentlichte die Zeitschrift IMPULSE einen Preisvergleich rund um Versicherungen fürs Haus. Also Bauherrenhaftplicht, Haushaftpflicht, Wohngebäude etc. Im Abschluss wurden die ermittelten Prämien verschiedener Anbieter gegenübergestellt und die günstigsten Angebote herausgehoben.
Ich machte mir den Spass und ermittelte verschiedene Preise aus dem eigenen Portfolio. Und siehe da: Wir konnten die gleichen Policen, verteilt auf verschiedene Anbieter, nochmal deutlich günstiger anbieten.
Das schrieb ich auf und schickte einen Leserbrief an IMPULSE. Und die taten uns den Gefallen und druckten ihn mit Firmenname und Stadt (reichte völlig) ab. In den folgenden Wochen klingelte das Telefon öfter und wir konnten einige zusätzliche Abschlüsse tätigen.
Später sprach ich darüber mit einem befreundetem Rechtsanwalt, der sich auf ein recht spezielles juristisches Thema spezialisiert hat. Auch er probierte es aus und hatte Erfolg. Seitdem lässt er sich ständig einen Pressespiegel erstellen, anhand dessen er wöchentlich gleich mehrere Leserbriefe zu eben jenem Thema versendet. Die werden zwar nicht immer abgedruckt, aber doch öfter als man denkt. Und immer wieder kommen dann ratsuchende Mandanten auf ihn zu.
Es funzt also auch noch in Zeiten des Web2.0.
PS: Ich habe in der spätpubertären Phase meines Seins (Hinweis: vor über 20 Jahren abgeschlossen - hoffentlich) einen einzigen Leserbrief an den Playboy verschickt (nicht zur Kunden- allenfalls zur Playmategewinnung) . Der Witz: Ich werde mitunter noch immer darauf angesprochen.
- Vodka Diva, weil er einfach so hipp ist
- weil Marketing-Professionals chronisch müde sind, brauchen sie ein Bett aus Zirbenholz
- Marlon würde sicher ein Replikat aus Öl empfehlen
- wer auffallen will verschenkt einfach einen Kasten Bionade.
- Wer ein Mobiltelefon verschenkt, sollte unbedingt ein echt cooles aussuchen:
"Katharina das Große"
- Wer Oberhemden verschenkt, kann ja mal eines verschenken, welches zu 100% „Made-in-Germany“ ist und aus Brennesseln gemacht wird.
- Weiter gute Empfehlungen finden sich hoffentlich kurzfristig in den Kommentaren!
sexiest woman alive zu Stellenausschreibung Mo, 30.06.2008 17:23 Hmm, erinnert mich an Googles Kampagne mit dem Plakat und der Formel, als sie Programmierer suchten.
lf-mechanik.de zu Wirken Artikelverzeichnisse noch? Mo, 23.06.2008 17:19 Ich kann nur sagen, dass wir mit den Artikelverzeichnissen bislang noch immer Erfolge einfahre [...]
Kommentare
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Stimme voll zu. Wer hat das gesagt: "Jedem Anfang liegt ein Zauber inne?" Bachmann.. weiß nich [...]
So, 06.07.2008 00:14
Hier noch ein neues Artikelverzeichnis, welches sich hauptsächlich mit Eigenbau Anleitungen be [...]
Sa, 05.07.2008 22:51
Toll, dass Sie beide den Tipp gut finden. Es kommt bei einer Rede oder Präsentation tatsächlic [...]
Sa, 05.07.2008 08:09
Vielen Dank für den Zuwurf und ein schönes Wochenende!
Fr, 04.07.2008 22:02
scharfsinnig beobachtet! die "schönsten" Eigentore als Präsenter schießt man sich halt immer n [...]
Fr, 04.07.2008 21:08
Beim zappen durch Premiere hab ich dann doch noch ein Spiel anzusehen. Nach so viel Fussball E [...]
Fr, 04.07.2008 17:24
Super! Das sind wohl die kleinen aber feinen Unterschiede, die in der Gesamtheit eine Präsenta [...]
Fr, 04.07.2008 11:28
Was vor lauter Schreck mach ich denn dann dieses Wochenende? Zum Glück gibts dann noch die For [...]
Fr, 04.07.2008 11:07
Danke! Stimmt ja die Bundesliga läuft erst wieder im August. Irgendwie hatte man sich an jeden [...]
Do, 03.07.2008 17:39
Ein wirklich wahres Sprichwort =D Sehr interessanter blog hier, macht Spass zu lesen...
Mi, 02.07.2008 13:21
Getreu dem Motto: Neues muß nicht immer gut sein!
Mi, 02.07.2008 13:17
... ist es nicht überall so? Egal auf welcher Seite des Schreibtisches man sich befindet, eine [...]
Mi, 02.07.2008 11:24
Ach ja: In unserem Fall kann der Journalist entscheiden, ob diese Grenze zwischen ihm und den [...]
Mi, 02.07.2008 11:22
Im Bereich des Filmjournalismus zum Beispiel gibt es eine Grenze (über die ich dieser Tage sow [...]
Mi, 02.07.2008 10:41
Unter den Marketing- Weblogs findet ein kleiner Fackellauf statt und auch ich habe ein Stöcken [...]
Mo, 30.06.2008 17:23
Hmm, erinnert mich an Googles Kampagne mit dem Plakat und der Formel, als sie Programmierer suchten.
Fr, 27.06.2008 14:11
Na, ich bin ja mal gespannt wer hier das Beste Routing hat
Fr, 27.06.2008 14:07
Und schon ist es weg und auf dem Weg nach Leverkusen.
Di, 24.06.2008 16:38
In der Marketing- und Kommunikationsbranche gibt es besonders viele Fachblogs, zumindest is [...]
Mo, 23.06.2008 17:19
Ich kann nur sagen, dass wir mit den Artikelverzeichnissen bislang noch immer Erfolge einfahre [...]