Bessere Werbung: Sponsored Posts und Advertorials auf marketing-blog.biz»

Best Global Brands 2009

Interbrand.com hat die Best Global Brands, also die 100 wertvollsten Marken der Welt 2009 veröffentlicht. Hier ....

Die Sieger:
Google – Wertzuwachs: + 25%, Ranking: + 3 Plätze
amazon.com – Wertzuwachs: + 22%, Ranking: + 15 Plätze
Zara – Wertzuwachs: + 14%, Ranking: + 12 Plätze
Nestlé – Wertzuwachs: + 13%, Ranking: + 5 Plätze
Apple – Wertzuwachs: + 12%, Ranking: + 4 Plätze

Die Verlierer:
UBS – Wertverlust: - 50%, Ranking: - 31 Plätze
Citi – Wertverlust: - 49%, Ranking: - 17 Plätze
Harley-Davidson – Wertverlust: - 43%, Ranking: - 23 Plätze
American Express – Wertverlust: - 32%, Ranking: - 7 Plätze
Morgan Stanley – Wertverlust: - 26%, Ranking: - 15 Plätze

Die subjektive Überraschung:
J.P. Morgan und Goldman Sachs haben ihre Plätze halten können.
Und welche Marke ist von den folgenden fünfen wohl die wertvollste:
H&M, Marlboro, Honda, Budweiser oder Apple?

Sie irren :-)

Die Top 100 im Details:
"Best Global Brands 2009" vollständig lesen »

VW sperrt Fremdmarken aus?

Ist das jetzt konsequent oder einfach nur Panik? Gerade lese ich im kfz-betrieb:

VW-Werk Baunatal: Zutritt nur für Markenfreunde
Sprecher: "Wen wir beschäftigen, der soll auch uns beschäftigen."

Zutritt nur für Markenfreunde: Gäste und Lieferanten mit Fremdfabrikaten haben im VW-Werk Baunatal derzeit schlechte Karten. Sie müssen draußen bleiben.
Wer keinen Volkswagen fährt, steht beim VW-Werk in Baunatal bei Kassel künftig vor verschlossener Schranke. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Mittwoch eine Meldung der „Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen“, nach der Gästen und Lieferanten mit Fremdmarken künftig die Einfahrt verweigert werde.


Was mache ich, wenn ich gleichzeitig VW und Opel als Kunden habe? Oder gar sämtliche Automobilhersteller beliefere? Muss ich dann jedesmal mit einem anderen Fahrzeug kommen? Die Antwort wird uns tatsächlich in der Meldung präsentiert:

„Viele Zulieferer wie Bosch oder Conti haben unterschiedliche Fahrzeugflotten, mit denen sie die verschiedenen Kunden anfahren.“ Damit werde Nähe aufgebaut und um Aufträge geworben. „Wir sehen darin kein Problem und unsere Partner eigentlich auch nicht.“


Ich finde, da werden doch die Geschäftspartner etwas zu sehr in Anspruch genommen. Man stelle sich vor, man dürfte eine Bäckerei nur dann betreten, wenn man kein Brötchen der Konkurrenz im Bauch hat. Zeitungen berichten nur noch über Abonnenten und wir schreiben nur noch über unsere Leser. Und die über uns. Was für eine Welt!

Geschenkt: Der Mensch als Marke: Konzepte - Beispiele - Experteninterviews

You can win if you want
If you want it you will win


Wann je hätte eine Liedzeile treffender den Sinn und Zweck eines Blogpostings wiedergegeben.
Wir verschenken, wie in jeder Woche, ein Buch aus dem BusinessVillage Verlag (ein Exemplar).


Geschenkt!

Der Mensch als Marke: Konzepte - Beispiele - Experteninterviews
von Dieter Herbst; Thomas Anders; Peter Olsson et al. aus dem BusinessVillage Verlag gibt es in dieser Woche hier (-ein Exemplar-)


Viele Menschen träumen davon, einzigartig, beliebt und begehrt zu sein - so wie Madonna oder Bratt Pitt. Doch auch im Showgeschäft gibt es endlose Reihen immer neuer Figuren, die erscheinen und vergehen. Sie werden prominent, gelangen zu Starruhm und werden genauso schnell auch wieder vergessen.

Künstler, aber auch Politiker, Sportler und selbst Stellensuchende bewegen sich also zunehmend auf Märkten, auf denen sie ihre Leistung kraftvoll profilieren müssen. Wie viele traditionelle Produktmärkte sind auch diese Märkte weitgehend gesättigt. Nur jener hat Erfolg, der seine Konkurrenten verdrängt. Da die angebotenen Leistungen immer austauschbarer erscheinen, wird auch für Menschen der systematische Aufbau und die langfristige Gestaltung eines starken und einzigartigen Images immer wichtiger.

Den Menschen als Marke zu begreifen bedeutet, die umfangreichen Erkenntnisse der modernen Markenführung zu nutzen, um einen Menschen bekannt zu machen und das einzigartige Vorstellungsbild seiner Leistungen in den Köpfen von Fans, Sendern und Presse aufbauen und langfristig zu gestalten.

Dieses Herausgeberwerk setzt sich mit dem Konzept des professionellen Marketing von Menschen intelligent, neuartig und unterhaltsam auseinander. Die Beiträge des Buches gehen anhand von vielen Beispielen der Frage nach, ob und welche Erkenntnisse der Markenführung auf Menschen übertragbar sind.

Das kompakte Werk gibt einen guten Einblick hinter die Kulissen der Markenmacher: Welche Strippen werden gezogen? Welche Überlegungen gehen der "Markenbildung Mensch" voraus? Mit welchen Instrumenten lässt sich das Branding von Personen gezielt steuern? Ein einmaliger Titel, der für Insider und Newcomer spannend und informativ ist!

"Marketing-Profis müssen sich fragen, welche Faktoren heute den Erfolg bestimmen. Wie funktioniert die Imagebildung? Wer kann ein Star werden und wie definiere ich den Star von heute? Als Künstler frage ich: Kann man Menschen überhaupt wie ein Produkt behandeln und kalkulieren?"
(Thomas Anders)



You can win if you want
If you want it you will win



Der Mensch als Marke, bekommt der-/diejenige, der/die uns als ERSTE/R 'ne Mail schickt. Betreff: Ich will

So einfach ist das? So einfach ist das.
Unglaublich? So sind wir :-)

Oh, come on, take a chance for a brand new wild romance

Laufpass.

Gut, ich bin fehlbar, vielleicht sogar berechnend und treulos.
Ich habe dich auch nie geliebt. Ich wollte dich damals weil so viele andere dich hatten, weil alle ganz heiss auf dich waren. Dabei war das was du sagtest nicht entscheidend.
Nein, du warst von Beginn an irgendwie deliziös, ´ne Type, ´ne Marke und ich konnte dich benutzen wie es mir gefiel. 177 mal hab ich es bis dato mit dir getan, teils nur um mal was Neues auszuprobieren.

Und du? Du meldest dich einmal die Woche bei mir und dann sagst du mir Dinge wie Klaus Eck und Riesenmaschine könnten interessant für mich sein und ich solle dringend mal bei Autopflege24 vorbeischauen. Von denen will ich nichts.

Es war abzusehen und es ist o.k., daß ich und die anderen hier dir irgendwann nicht mehr genügen. Du bist jetzt auch für Russen, für Amis und sowieso für alle zu haben.
Dabei hast du dich verändert, hast dir von irgendeinem Ernie was einreden lassen, hast dein Gesicht verloren. Mal in den Spiegel geschaut? Irgendwas erkannt? Von Sternchen mal abgesehen?

Jetzt wedelst du mit Scheinen um dir einen neuen Look zu geben. (So hat Nico das nicht gemeint.) Aber was immer da auch kommt:
Mister Wong, du bist nicht mehr sexy.

Marketing Superstar

Eine Marke ist unverwechselbar. Ihre Stärke bezieht sie aus ihrer Einmaligkeit sowie ihrer Fähigkeit, das Leben des Konsumenten zu bereichern. Sie hat eine kontinuierliche Präsenz und eine intrinsche Stärke, die sie auch in Krisenzeiten vor Schäden schützt.

Auf gut deutsch: Paris Hilton ist eine Marke. Wohl die beste, denn wer sonst macht aus so wenig so viel ... ? Egal, ob ein Porno mit ihr auftaucht, ob es um Kulturfrevel (Prosecco in Dosen) oder Alkohol am Steuer und sie in den Knast geht, sie bleibt makellos. Die Gagen für Ihre Auftritte werden nicht geringer und, was immer sie erhält, sie müsste noch viel mehr bekommen. Denn alle wollen von ihr profitieren und die meisten tun es auch. Was wäre die Presse ohne sie? Und was das schnöde Volk? Schreit "Skandal", dass Sie jetzt aus dem Knast (nicht der Haft) entlassen wurde.

Was aber würde es brüllen, wenn der Cousin hinter Gitter müsste, bloß weil er zweimal übern Durst getrunken hat. Würde man da nicht auch sagen, da gäbe es andere, die man eher in den Knast stecken sollte? Aber das ist ja egal. Der Vetter bietet ja keine Projektionsfläche für die eigene Mediokrität. Eine Marke tut das.

Voraussetzung allerdings ist, bevor nun alle Dumpfbacken Handypornos drehen und besoffen Auto fahren, man hat den richtigen (Marken-)Namen. Hilton, z. B., scheint für derlei Eskapaden geeignet, Semmelrogge nicht. Aber er ist halt "nur" 'ne Type, sie dagegen ist eine echte Marke.

Nachtrag: Da ist jemand ganz meiner Meinung:

Paris Hilton ist Hartz IV und Gucci, Prekariat und Penthouse in Personalunion.


Wer auf weitere Informationen Wert legt sollte
"Marketing Superstar" vollständig lesen »

Kann eine Agentur eine Marke sein?

Oh, das ist ja mal ne Frage. Gewiss anspruchsvoller als die von heute morgen, obwohl sie in ihrer Tragweite wohl unterschätzt wurde, aber sei's drum.

Viele, viele Agenturen versuchen sich mit dem Begriff der Marke. Manche nennen sich auch Markenagenturen, was ja meist den Zweck erfüllt, sich nicht nur mit dem Marketingverantwortlichen begnügen zu müssen, denn der macht ja "nur" Werbung, sondern an den Vorstand zu kommen, da der ja fürs Ganze, ergo die (Unternehmens-)Marke letztlich verantwortlich ist. Heißt: höherer Stundensatz, weniger Kleinkrieg auf Sachbearbeiterebene.

Aber es gibt (immer wieder mal) Werbeagenturen, die schaffen es, selbst eine Marke zu werden, für einen ganz besonderen Stil zu stehen, ohne eine eigene Handschrift zu haben, denn aussehen muss es ja je nach Kunde. Zu nennen waren da gewiss mal Saatchi&Saatchi, Grey, BBDO. Schwer gelitten hat diesbezüglich in letzter Zeit Springer & Jacoby, gewonnen eher Scholz & Friends, immer vorne ist Ogilvy und seit Jahren auch Jung von Matt, wo man ja fast immer erkannt hat, dass es aus Ihrem Hause stammt, z. B. Sixt oder aber auch Saturns "Geiz ist geil".

Doch damit ist jetzt Schluss!

Geiz war geil
- meldet Spiegel Online und lässt die üblichen Verdächtigen mit dem üblichen Unsinn zu Wort kommen. (Mein Favorit: "Der gefühlte Wohlstand hat zugenommen.")

Wie sieht es aus mit der Glaubwürdigkeit der Marke aus, proklamierte doch die Dame doch bis vor kurzem noch, dass Geiz geil bleibe. Drauf geschissen. Jetzt kommt das Lustige an der Meldung und zugleich die Antwort auf die Eingangsfrage: Denn obwohl der Etat von Jung von Matt an Scholz & Friends geht, bleibt alles, wie es war, denn der Mann, der sich den Spruch bei Jung von Matt aht einfallen lassen, ist jetzt, ÜBERRASCHUNG: Creative Director bei Scholz & Friends.

Was 'ne Marke ...



Twitter

Verwaltung des Blogs

Login