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Euro 08 Maskottchen

Da die Uefa Euro 2008 in der Schweiz und Österreich ausgetragen wird, gibt es auch eine doppelte Ausführung. Der Name soll von den Besuchern der McDonald’s Restaurants abgestimmt werden. Dies soll vom 27 September bis zum 5 Oktober über die Bühne laufen.


Den Goleo hat's ja fast getoppt...

Geiz war geil

Nicht nur, dass sie ihre treuesten Kunden vergraulen, auch ihr Claim verliert an Wirkung.

Handakte berichtet:

Der Slogan “Geiz ist geil” scheint an Bedeutung zu verlieren. Einer Studie zufolge achten deutsche Verbraucher wieder weniger auf den Preis und kaufen mehr Markenartikel.

Quelle: Die Bedeutung von Marke und Markenartikelindustrie (PDF)

Somit bringt der Tag auch gute Nachrichten für netmeier.

Wirklich wahr: Wir sind Deutschland!

Danke. Danke. Und weil man es oft gar nicht genug sagen kann: Danke. Danke an all die, die dafür gesorgt haben, dass wir (fast) das einzige deutsche Blog sind bei der

MarketingSherpa Reader's Choice Blog & Podcasting Awards 2006.

In der Kategorie "Blogs in other languages" versuchen gegen uns ihr Glück:

- der Franko-Kanadier Marc Snyder,
- der magyarische Onlinemarketing-blog (Was um alles in der Welt ist "érdekességek"?), die auch schon auf den Wettbewerb, aber unfairerweise nicht auf uns verweisen.
- der, was man bei dem Namen gar nicht vermuten würde, hauptsächlich spanisch-vorkommende Briefblog,
- die niederländischen Marketingfacts (im Achtelfinale ist Schluss, z.B.?) sowie, nein, nicht Hugo Egon Balder, sondern
- der deutsch-englische Berliner Hugo E. Martin on Media, Marketing & Internet

Alles die erwartet schweren Gegner.
Wir erwarten deine Unterstützung!

Go Leo, Go!

Ich kann es nicht mehr hören, ich kann es nicht mehr sehen und ich mag es nicht mehr lesen! Das Volk mit dem Minderwertigkeitskomplex Nummer Eins hat es mal wieder geschafft mir so richtig auf die Nerven zu gehen; und ich kenn mich aus mit Minderwertigkeitskomplexen, ich habe selber genügend, ich habe sie analysiert, denn Hobby-Psychologie kann ich gut – genau wie die ganzen anderen Deutschen.

Heute morgen begrüßt mich schon auf dem Titel meiner Tageszeitung der erste Artikel zum Thema Fußball-Maskottchen, diesmal ist er giftig, unser Löwe, zwar nicht giftiger als die Grenzwerte erlauben, aber essen kann man ihn wohl nicht. Sollte man laut Hersteller bisher wohl auch nicht, aber das ist ja den Berufsheulsusen egal. Ich hätte diesen Artikel ja noch unkommentiert verstreichen lassen können, wenn nicht auf Seite 2 der nächste Berliner Kotzbrocken lauthals lästern würde, über den Plüsch-Löwen. Einen Berliner Bären hätte er sich gewünscht! Wir sind hier aber nicht bei „Wünsch dir was“ und, wie jeder gute Werber weiß, es geht nicht um das Mehrheitsfähigste aller Konzepte, sonst könnten ja die Marktforschungsinstitute gute Werbung machen und so Dinge wie das „Seitenbacher-Müsli-Lecker-Lecker-Lecker-Lecker“, was wahrscheinlich super testet, würden uns nicht so furchtbar auf den Sack gehen.

Ich plädiere also an all jene, die einen lustigen Charakter Muppet mögen (der, wenn man böse sein möchte, auch ein bisschen zum hässlichen Teutonen passt) die ganze deutsche Diskussionswut einfach durch zu winken! Ich dachte immer nur wir Werber seien so bekloppt über solche Kleinigkeiten bis ins endlose mit dem Planning, der Kundenberatung und mit dem Kunden zu diskutieren, aber anscheinend ist es eine Volkskrankheit.
Ihr Lieben: es ist ein Plüschtier! Es ist kein neues Mittel für den Weltfrieden und soll auch nicht Bestandteil der Leitkultur werden. Wir machen doch nur Spaß und soweit ich mich erinnern kann, sahen Bibo oder Samson auch nicht hübscher aus und Donald Duck hatte auch keine Hose und keinen hat es gestört, also wenn ihr Komplexe haben wollt und vor eigener Unsicherheit schon mal alle eure Bedenken, die ein ausländischer „Gast“ über das Maskottchen der „Freunde“ haben könnte vorab diskutieren möchtet, dann tut das doch einfach Zuhause und lasst den Rest der Nation damit in Ruhe.

Vielleicht muss die öffentliche, deutsche Meinung mal lernen mehr Humor zu haben, denn ich habe den Verdacht, dass die Menschen da draußen in den Mietwohnungen mit vielen Dingen gar nicht solche Probleme haben, wie die Medien das gerne möchten. Lektion Nummer Eins: Man muss auch über sich selber lachen könne, über deutsches Problembewusstsein, über hässliche Lama-Löwen, die ein bisschen debil auf’s Spielfeld gucken (aber wenn wir mal ehrlich sind, das tut der Netzer auch) und auch über Klinsis-Clique.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen viel Spaß beim Fußball und der WM im eigenen Land, oder wie Seeed es sagt: „Zieh den Stock aus dem Arsch und ergib dich dem Fieber“

Geld, Macht, Sex, Humor und Emotion

Meine Ex-Ex hat ja immer bei der Merci-Werbung feuchte Augen bekommen. Laut einer Studie der Agentur Leo Burnett fällt sie damit wohl nicht unter "die neuen Frauen" (klaro: ist ja auch Ex-Ex ;-) ).

persönlich.com:
Studie: Wie Werbung das Herz einer Frau erobern kann
Weg führt über Geld, Sex, Humor und Emotion.


Werbung an Frauen verfehlt oft ihre Wirkung. Dies belegt die Studie "Miss Understood -- sie kauft uns unsere Werbung nicht ab" von der Agentur Leo Burnett. Bildsprache und Kommunikationsstil sind meist an Männer gerichtet. Zudem ist Werbung an Frauen oft klischeehaft, wenig kreativ oder gar beleidigend.

E-Mail-Marketing in Theorie und Praxis

Kaum ein Tag vergeht, an dem mein Google-Alert nicht mit News zum Thema e-mail-Marketing aufwartet: Normalerweise klingt das dann so: E-Mail-Marketing auf dem Vormarsch, E-Mail-Marketing mit hervorragender Performance, Erfolgreiches E-Mail Marketing etc.

Und wenn ich dann eine Pressemitteilung finde, die gleich zu Beginn mit dem geistreichen Satz "eMail-Marketing ist aus dem Kommunikationsmix moderner Unternehmen nicht mehr wegzudenken" daherkommt, bin ich normalerweise geneigt wegzuklicken und mich mit Sinnvollerem zu beschäftigen.

Den kostenlosen Report von emarsys (Formulare im e-mail - Kommen sie an? PDF) habe ich mir dennoch angesehen. Schon weil ich erfahren wollte, ob sich die HTML-Tüfftelei denn überhaupt lohnen könne. Spannendes Fazit - und dafür mal Respekt emarsys: Es loht sich nicht, weil´s nicht wirklich funzt.

Bleibt letztlich die Frage, wie ein eMarketing-Systems-Anbieter (und "Marketing" steckt da ja schliesslich drin) überhaupt auf die Idee kommen konnte, dass Formulare in e-Mails irgendwie zur Steigerung der Interaktivität und somit auch zur Steigerung der Verkäufe beitragen könnten.
Schliesslich hat der OnlineShopBerater schon vor Monaten gezeigt (und auch wir haben drauf verwiesen), wie´s wirklich geht.
Europadruck

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