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Etablierte Medien sind schneller, News halten sich länger in Blogs

Es gibt mal wieder eine neue Studie zur Verbreitung von Nachrichten. Sie wurde von Wissenschaftlern der Universität Ithaca (Bundesstaat New York) durchgeführt. Wichtigstes Ergebnis: Etablierte Medien bringen Nachrichten im Schnitt 2,5 Stunden vor den Bloggern an die Öffentlichkeit. Das meldet newsroom.de . Dafür halten sich die Nachrichten in Blogs länger als in den etablierten Medien, nämlich bis zu einer Woche.

Das ist ja an sich schon interessant. Viel interessanter finde ich allerdings, dass überhaupt jemand die Blogs in eine Reihe mit den etablierten Medien stellt, und dass das nicht irgendjemand ist, sonder ernst zu nehmende Wissenschaftler. Oft genug werden Blogs ja einfach gar nicht ernst genommen. Hier aber zeigt sich, dass inzwischen die Blogs als eine von vielen Nachrichtenquellen anerkannt werden.

Wir können also beruhigt konstatieren: Blogs gehören dazu. Auch bei der Nachrichten-Verbreitung.

Nachrichten satt

Zählen Sie auch zu den Menschen, die immer informiert sein und alles am liebsten auf einen Blick hätten? Dann haben wir was für Sie:

die Nachrichtenkarte.

Damit sehen immer sofort das Neueste aus den USA:



Großbritannien:



und natürlich auch Deutschland:



Sehr hübsch!

Ein kurzes Leben: Zoomer.de stirbt schon nach einem Jahr

Vor noch nicht einmal einem Jahr hatte ich ein neues Nachrichtenportal vorgestellt: zoomer.de . Das sollte eine neue Form der Nachrichten-Präsentation geben, so eine Art Nachrichten 2.0. Und jetzt? Jetzt isses schon wieder aus.

Die Redaktion verrät uns Folgendes:

Die Wirtschafts- und Medienkrise hat bei uns und in unserem Mutterkonzern durchgeschlagen. Ein teures Experiment, das wir nunmal sind und waren, ist unter diesen Rahmenbedingungen nicht durchzuhalten. Die Crew der Redaktion aber geht erhobenen Hauptes von Bord: Wir haben etwas bewegt. Wir haben gewagt, wovor andere zurückgescheut sind. Und wir haben es gut gemacht. Das ist keine überzogene Selbstbeweihräucherung zur Beerdigung, sondern dass, was wir von Euch Usern, von Kollegen und Kritikern gehört haben. Das mutige Konzept, Euch Leser viel direkter mit einzubeziehen, hat funktioniert. Leider fehlte uns die Zeit, um die nötige wirtschaftliche Stabilität zu erreichen.


Müssen wir trauern? Oder ist es schlicht der ganz normale Tod einer Totgeburt?

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