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Wir kriegen Sie alle!

Freitag haben wir das Interview mit Lars Hinrichs (XING) online gestellt. Er hat auf die Frage nach dem Aktienkurs der XING-Aktie in fünf Jahren, die vermutlich intelligenteste aller Antworten gegeben. Dafür gebührt ihm mein aufrichtiger Respekt. Die Antwort hätte man besser nicht geben können!

Welche Web 2.0-Portale Online-Marketer kennen

Jetzt ist die Befragung fertig ausgewertet: Knapp zweitausend Online-Marketer haben verraten, welche Portale sie kennen und nutzen. Wenig überraschend: Jüngere sind aktiver als Ältere. Interessant: Jüngere teilen ihr Wissen bereitwilliger mit anderen als Ältere. Um den Faktor zwei bis vier mehr Mitglieder haben Social Bookmarking-Dienste bei den Jungen. Ansonsten viele Zahlen, die sich jeder selbst ansehen mag. Unter anderem hat es Konstantin Guericke schwer, wenn er jetzt Lars Hinrichsen einholen will: dreimal bekannter ist openBC als der US-Konkurrent LinkedIn. Der Börsentrubel wird den Abstand sicher noch vergrößern. Aber was wäre wohl herausgekommen, wenn wir nur nach Tching, Ksing oder Crossing statt nach openBC gefragt hätten? Wie wichtig die Präsenz in den Massenmedien ist, hat der YouTube-Verkauf gezeigt: Nur wenige kennen das Videoportal Sevenload und auch MyVideo liegt deutlich hinter dem US-Marktführer. Hier die Portale, die mehr als die Hälfte der Befragten kennen:

Wikipedia kennen 96,5%
YouTube kennen 87,7%
openBC kennen 81,1%
Myspace kennen 75,3%
blog.de kennen 69,7%
Blogger kennen 68,0%
Flickr kennen 65,5%
StayFriends kennen 60,4%
MyVideo kennen 59,6%

Alle anderen Details mit mehr oder weniger gewagten Interpretationen stehen in unseren beiden Pressemitteilungen zu Web 2.0-Bekanntheitsgrad und Web 2.0-Altersunterschieden.

Und noch was: Natürlich verschlafen nicht alle Oldies Web 2.0, sondern halt nur mehr als bei den Youngsters. Also bitte keine bösen Kommentare zu der Headline – ich bin selbst auch deutlich über vierzig. Und eines kam ja auch raus: Zumindest beim Lesen von Blogs gibt es keinen Altersunterschied – die lesen alle gleich gerne.

Essbare Knete – geht da was?

Im openbc stolpere ich gerade über ein Posting mit einer kleinen Meinungsumfrage zum Thema essbarer Knete. Der User sucht nach Tipps, wie man den Handel von der Essknete überzeugen kann. Vielleicht finden sich hier im Blog ja ein paar Leser, die etwas Geistreiches bzw. Nützliches zu der Idee beitragen können. Menschen mit solch originellen Ideen sollte man ruhig etwas unterstützen, denke ich.

die besten Einträge bei Open BC...

...finden sich neuerdings nicht mehr bei openbc, sondern - so stellte ich aufgrund einer Suchabfrage bei google fest - hier.

Der Beleg: die besten Einträge bei Open BC



Was täte ich ohne die "Recent Keyword Activity" von statcounter.

"die besten Einträge bei Open BC..." vollständig lesen »

Netz- und Sexwerk

Ich halte es ja mit der Plattformsowie den Elementarteilchen der Grundüberzeugung von Houellebecq: Der moderne Mensch ickt (nein: nicht "zickt") zu wenig. Heutzutage will keiner mehr mit dem Kopf durch die Wand, höchstens in die Koje mit X oder Y oder beiden, aber auch erst, wenn in einer Art Ausweitung der Kampfzone der Schädel entweder mit Alkohol oder nicht minder benebelnden warmen Wohlfühlworten völlig geflutet.

Ich denke ja, dass Organisationen ("Netzwerke") wie OpenBC sich nicht zum geringen Teil aus Menschen rekrutiert, denen Parship zu teuer und friendscout24 zu peinlich ist. Und wer nun dachte, Kontaktaufnahme sei ein Problem derer, die einen Job haben, die von 9-5 (jeweils a.m.) arbeiten, der mag Recht haben, aber es reicht nicht.

Nun geht auch das an den Start. (Wir wurden um diesen Link gebeten, weil wir ein tolles Blog haben - und da wollen wir ja nicht so sein.) Natürlich mit den obligatorisch tollen Nutzen.

Warum muss man heutztage eigentlich so verklausuliert von Informationsaustausch reden, wenn der Austausch von Körperflüssigkeiten gemeint ist? Und hübsch finde ich ja auch, was man da alles freiwillig angeben kann. Die Volkszählung von 87, deren Teilnahme ihre Eltern zumindest nach Eigenangaben verweigerten, wollte nur die Hälfte wissen. Klar, dem Staat kann man nicht trauen....

Sollten die drei Initiatoren Erfolg haben, was wir ihnen von Herzen wünschen, sei es als Kuppler, data broker oder was auch immer, würden wir doch gerne wissen, ob WG-Frühstücke durch ein solches "Netzwerk" mit neuen Inhalten geladen:
"Kann mir mal einer sagen, wer von euch immer anonyme Kuverts aus Flensburg bekommt?"

(Überraschen würde es mich ja nicht, wenn Sexydent34 und Juris Prudenz schon seit zwei Jahren als Markus und Angelika in der gleichen WG wohnen - und nie wurde auch nur ansatzweise ans icken gedacht....)

Michel, j'arrive! Ich verlasse jetzt das Internet, denn ich will lebendig bleiben, werben und verkaufen.


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