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Marketing Superstar

Eine Marke ist unverwechselbar. Ihre Stärke bezieht sie aus ihrer Einmaligkeit sowie ihrer Fähigkeit, das Leben des Konsumenten zu bereichern. Sie hat eine kontinuierliche Präsenz und eine intrinsche Stärke, die sie auch in Krisenzeiten vor Schäden schützt.

Auf gut deutsch: Paris Hilton ist eine Marke. Wohl die beste, denn wer sonst macht aus so wenig so viel ... ? Egal, ob ein Porno mit ihr auftaucht, ob es um Kulturfrevel (Prosecco in Dosen) oder Alkohol am Steuer und sie in den Knast geht, sie bleibt makellos. Die Gagen für Ihre Auftritte werden nicht geringer und, was immer sie erhält, sie müsste noch viel mehr bekommen. Denn alle wollen von ihr profitieren und die meisten tun es auch. Was wäre die Presse ohne sie? Und was das schnöde Volk? Schreit "Skandal", dass Sie jetzt aus dem Knast (nicht der Haft) entlassen wurde.

Was aber würde es brüllen, wenn der Cousin hinter Gitter müsste, bloß weil er zweimal übern Durst getrunken hat. Würde man da nicht auch sagen, da gäbe es andere, die man eher in den Knast stecken sollte? Aber das ist ja egal. Der Vetter bietet ja keine Projektionsfläche für die eigene Mediokrität. Eine Marke tut das.

Voraussetzung allerdings ist, bevor nun alle Dumpfbacken Handypornos drehen und besoffen Auto fahren, man hat den richtigen (Marken-)Namen. Hilton, z. B., scheint für derlei Eskapaden geeignet, Semmelrogge nicht. Aber er ist halt "nur" 'ne Type, sie dagegen ist eine echte Marke.

Nachtrag: Da ist jemand ganz meiner Meinung:

Paris Hilton ist Hartz IV und Gucci, Prekariat und Penthouse in Personalunion.


Wer auf weitere Informationen Wert legt sollte
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Das Ende der Paparazzi?

Ich bin schockiert. Gerade erfahre ich, dass unser aller Freunde, die Paparazzi, bald am Hungertuch nagen werden. Die Netzeitung berichtete kürzlich, dass der Wert von Prominentenfotos zusehends verfällt. Schuld daran sind die mittlerweile überall präsenten "Leserreporter".

Für den bekannten Paparazzo Hans Paul befindet sich das Geschäft mit den Schnappschüssen prominenter Persönlichkeiten in der Krise. «Für ein Bild von Thomas Gottschalk oder Paris Hilton stehe ich jedenfalls nicht mehr auf», schilderte der 52-jährige Fotoreporter der Nachrichtenagentur dpa, als er nach dem Besuch des Karnevals in Bergisch Gladbach Station in Hannover machte. Der Konkurrenzdruck unter den Paparazzi sei schlicht zu groß, die Honorare befänden sich im freien Fall - auch, weil immer mehr Fotografen-Laien ihre Bilder zu vermarkten wüssten.


Die Frage müsste doch viel eher heißen: was ist so ein Foto vom einem Prominenten, das ihn in irgendeiner privaten Situation zeigt, überhaupt wert? Brauchen wir das wirklich? Oder können wir nicht einfach mal Stars und Sternchen in Ruhe lassen und uns wichtigeren Themen zuwenden?

Für exklusive Schnappschüsse hat Paul deswegen aufgerüstet: Sein Auto tarnt er mit dem Werbeschriftzug einer Malerfirma. «Und ich verkleide mich oft als Postbote», sagt Paul. Wenn das alles nichts hilft, setzt sich der Paparazzo in sein Ultraleichtflugzeug und verfolgt Prominente wie Bruce Willis, Leonardo DiCaprio und Jennifer Aniston - «mit denen wenigstens noch Geld zu holen ist».


Ein bisschen Privatsphäre haben diese Leute doch auch verdient. Ich jedenfalls hab nix dagegen, wenn so mancher Paparazzo in Zukunft sein Geld anders verdienen muss.

Püppchen ja, Sexpuppe nein.

Sie sei dumm, oberflächlich, primitiv, geldgeil, so lauten die Vorwürfe. Für mich klingt das nach Neid, viel Neid. Aber wir lieben unsere Paris, denn sie ist, wie der Volksmund so sagt, "'ne Marke" - auch wenn wir das Video immer noch nicht gesehen, den Prosecco ebenso wenig wie das Bier getrunken haben und auch keine 50.000 € für ne Sexpuppe bezahlt hätten, die so aussieht wie sie.

Aber zu Letzerem kommt es auch nicht. Denn sie hat das Angebot abgelehnt - und dabei ist die ja angeblich ach-so-geldgeil ... Natürlich macht man sich in der Welt wieder mal über sie lustig:

    Eigentlich kann US-Hotelerbin Paris Hilton kaum einem Geld-Angebot widerstehen, doch die Offerte eines Sexartikel-Herstellers ging der 25-Jährigen nun doch zu weit. Dieser wollte nach einem Bericht der „Sun“ eine Sex-Puppe mit dem Aussehen von Hilton anfertigen lassen.


Aber seit wann kennen sich Journalisten (lt. Bismarck, Menschen, die ihren Beruf verfehlt haben) mit Markenführung aus. Sie seien daran erinnert, dass BMW auch mal gegen "Bums mal wieder" klagte, obwohl doch jeder weiß, dass BMW-Fahrer ... oh, halt, das ginge dann wohl zu weit. Außerdem fährt man ja vielleicht selbst ...

Sie verteidigt einfach ihren Markenkern. Der mag gefallen, oder nicht, aber er ist als solcher zu respektieren. Warum fällt das vielen so schwer? Quod licet Iovi non licet bovi gilt wohl doch noch ...

Naja, wer sich in puncto Fairness Gutes tun will, der schlage nach bei Kant und Hegel, fundamentale Rechtsgrundsätze stehen hier drin, und Sexpuppen - außer eben in Form der "Hotelerbin" - oder Gummipuppen gibt's im Netz bestimmt auch wo :-) ...

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Interessant auch folgende Meldung (Quelle:viva.tv):

    Paris verklagt parisexposed.com!
    Paris hat Klage gegen den Betreiber der Internetseite parisexposed.com eingereicht, der mehrere intime Videos und private Dokumente von ihr veröffentlichte.

    Letzte Woche tauchten auf der Seite parisexposed.com mehrere Videos, die Paris in allen Lebenslagen und vor allem nackt zeigten, sowie private Dokumente auf. Gegen eine Gebühr von rund 30 Euro konnte man sich einloggen und die intimen Details aus dem Leben der Hilton begutachten.

    Das brisante Material kam bei einer öffentlichen Versteigerung ans Tageslicht, bei der der Inhalt eines Umzugscontainers von Paris versteigert wurde, da die Miete für dessen Lagerung nicht bezahlt wurde. Paris bestätigte dies. Allerdings sei sie davon ausgegangen, dass die Miete von der von ihr beauftragten Umzugsfirma bezahlt werden würde, was aber nicht geschehen ist.

    Die 26-Jährige sei "geschockt" gewesen, als sie erfuhr, was mit dem Inhalt des Containers passiert ist.


Geschockt? Naja, besonders reflektiert hat sie zumindest nicht gehandelt. Und ob sie was als "Liebespuppe" drauf hat, keine Ahnung. Habe mir das Geld gespart. Bin mal gespannt, ob der Betreiber der Site was zahlen muss. Und wieviel. Ich glaube ja eher, er kriegt was ... Tja, so macht man aus Müll money. Reschbeggd!

One Night in Paris II

Nachdem der Wortführer vor einigen Wochen einen Beitrag mit dem Titel "One Night in Paris" eingestellt hat ist in diesem Blog (insbesondere des Nachts) die Hölle los. Mehrere hundert Suchanfragen pro Tag werden befriedigt bleiben unbefriedigt. Fast jeder Zweite, der über Google zu uns kommt, kommt mit dieser oder jener Suchanfrage. Schade nur, dass das Bild einer "Proseccodose" den meisten Besuchern nicht genügt und sie sich i.d.R. schnell wieder verabschieden um anderswo ihr Glück zu versuchen.

Anderswo ihr Glück versuchen muß nun die gute Paris Hilton selbst. Denn laut Medienhandbuch wurde ihr Werbevertrag mit GoYellow aufgelöst. Ihr Image sei zu zu schlüpfrig.

Hoffentlich zieht sie ihr Video jetzt nicht komplett zurück und wird keusch. Dann wäre dieses Posting völlig für die Katz.



One night in Paris

Meiner Ansicht nach das Beste, was je im Zusammenhang mit Ms. Hilton getextet wurde. Ich glaube, es war der Name des Home-made Pornos, den ein Ex "ohne ihr Wissen" drehte, im Internet publik machte und den es auch hie und da immer noch gibt. Vorsicht: Nicht verwechseln mit dem gleichnamigen Depeche Mode-Album. Und auch Supertramp brachte mal "Paris"... aber das führt nun definitiv zu weit.



Jetzt wirbt das One-Braincell-Wonder auch für Prosecco aus der Dose. So blöd es ist, es hat was ...
... wenn der Prosecco kühl und frisch über den Alu-Rand perlt und auf der Zunge zergeht.
Realsatire de luxe


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