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Kommunikation ist alles

Birgit Mestmäcker hat eine Text komplett beim PR-Kloster abgeholt, den die wiederum aus dem Newsletter des PR-Journals haben.

Da simmer dabei. Viva Copy & Paste.



Worte wirken

Große Aufruhr im Wald! Es geht das Gerücht um, der Bär habe eine Todesliste. Alle fragen sich, wer denn nun da drauf steht. Als erster nimmt der Hirsch allen Mut zusammen und geht zum Bären und fragt ihn: “Sag mal Bär, steh ich auch auf deiner Liste?”

“Ja,” sagt der Bär “auch dein Name steht auf der Liste.”

Voller Angst dreht sich der Hirsch um und geht. Und wirklich, nach zwei Tagen wird der Hirsch tot aufgefunden.

Die Angst bei den Waldbewohnern steigt immer mehr. Und die Gerüchteküche um die Frage, wer denn nun auf der Liste stehe, brodelt. Der Keiler ist der erste, dem der Geduldsfaden reißt und der den Bär aufsucht um ihn zu fragen, ob er auch auf der Liste stehen würde.

“Ja” antwortet der Bär “auch du stehst auf der Liste”.

Verängstigt verabschiedet sich der Keiler vom Bären. Und auch ihn fand man nach zwei Tagen tot auf.

Nun bricht die Panik bei den Waldbewohnern aus. Nur der Hase traut sich noch den Bären aufzusuchen.
“Bär, steh ich auch auf der Liste?”
“Ja, auch du stehst auf der Liste”
“Kannst du mich da streichen?”
“Ja klar, kein Problem.”

Fazit: Kommunikation ist alles

Das Ende von Copy & Paste?

Immer wieder rechtzeitig zur ADC-Preisverleihung gibt es alles zum Thema "Plagiat" zwischen Nachrichten und Vorwürfen. Doch hierbei handelt es sich, wie auch bei unserem Beispiel zu diesem Thema, doch meist um ehr bis ganz offensichtliche Kopien bzw. Verletzungen geistigen Eigentums, was natürlich nicht nur peinlich, sondern bekanntermaßen auch strafbar ist. (Wen es interessiert, hier ein Aufsatz zum Thema "Geistiges Eigentum im Netz".)

Was aber, wenn es um mehr geht als um eine Melodie, eine Headline, ein Bild? Da will nun der Professor für Web-Technologie an der Weimarer Bauhaus-Universität Benno Stein Abhilfe schaffen, wie yahoo meldet:
Mit der in seiner Arbeitsgruppe entwickelten Technologie zur Plagiat-Analyse sei es jetzt möglich, Ideen-Diebe zu entlarven, selbst wenn sie die Ursprungstexte verändert oder nur Passagen daraus entnommen haben.
Als mögliche Interessenten nannte Stein Verlage, «die wissen wollen, ob das überhaupt neu ist, was ihnen angeboten wird». Aber auch für Universitäten oder Schulen sei die Technologie interessant, etwa bei der Überprüfung, ob abgegebene Arbeiten tatsächlich aus der Feder der Studenten oder Schüler stammen. «In einer in den USA unter 50 000 Studenten im Jahr 2005 durchgeführten Studie gaben nahezu 40 Prozent der Befragten zu, in ihren Arbeiten aus dem Internet zu plagiieren.» Nicht zuletzt könnten auch Wissenschaftler nachforschen, «ob sie richtig zitiert worden sind».
Das Programm zur Plagiat-Analyse durchsucht einen Originaltext zunächst nach aussagekräftigen Stichworten. «Innerhalb von Sekunden kann es damit ähnliche Texte aus dem Internet filtern», erläutert Stein. Dann beginnt die Feinabstimmung mit ein paar hundert so genannter Fingerprints, die aus der Häufigkeit und der Verteilung der verwendeten Wörter erstellt werden. «Damit können wir sehr effizient Kandidaten für plagiierte Texte finden, selbst wenn Abschnitte umformuliert wurden», sagte der Professor.
Viele Unternehmen - und dazu darf man dann gerne auch Agenturen zählen - können dann nur hoffen, dass diese Technologie nicht auch auf Anschreiben, Broschürentexten und Geschäftsberichen eingesetzt wird ;-)

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