Freitag, 21. August 2009
12:46
Ramsauer kritisiert "Verschlämmerung" der Politik
Es ist so weit. Horst Schlämmer hat selbst schon in den Sprachgebrauch der Politiker Einzug gehalten. Jetzt kritisiert Spaßbremse Peter Ramsauer ihn aufs Schärfste. Newsroom.de berichtet:
Ramsauer meint, dass Politik sich aufgrund ihrer Komplexität nicht reduzieren lasse. Jetzt könnte man eventuell einwenden, dass diejenigen, die es nicht schaffen, ihre komplexen Botschaften auf verständliche Art zu kommunizieren, auch in der Politik an Boden verlieren. Vielleicht ist das eins der Probleme von Ramsauer und seiner Partei.
Oder vielleicht sogar aller Parteien? Horst Schlämmer zumindest schafft es, kommunikativ ein großes Publikum zu erreichen. Laut einer Stern-Umfrage käme Schlämmer ja im Falle der Wahl auf beachtliche 18 Prozent, ein Wert, von dem Guido Westerwelle einst laut träumte. Für einen, der aus dem Nichts startet, sicher ein beachtlicher Wert.
Ramsauer jedenfalls meckert:
Jetzt wissen wir wenigstens, wer zum Lachen in den Keller geht. Wer es als Politiker nicht schafft, auch einmal über sich selbst lachen zu können, zeigt immerhin seinen Charakter. Wie die Wähler das beurteilen, werden wir noch sehen.
So oder so: schön ist die Wortschöpfung "Verschlämmmerung" ja schon. Das hat so was von "Verschlammung", von üblen Machenschaften und Undurchsichtigkeit. Passt also schön zu "Politik".
Er habe kein Verständnis dafür, dass Politiker durch "irgendwelche Komparsenrollen in eigenartigen Filmen" nach Aufmerksamkeit haschen, sagte Ramsauer der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Donnerstag.
Ramsauer meint, dass Politik sich aufgrund ihrer Komplexität nicht reduzieren lasse. Jetzt könnte man eventuell einwenden, dass diejenigen, die es nicht schaffen, ihre komplexen Botschaften auf verständliche Art zu kommunizieren, auch in der Politik an Boden verlieren. Vielleicht ist das eins der Probleme von Ramsauer und seiner Partei.
Oder vielleicht sogar aller Parteien? Horst Schlämmer zumindest schafft es, kommunikativ ein großes Publikum zu erreichen. Laut einer Stern-Umfrage käme Schlämmer ja im Falle der Wahl auf beachtliche 18 Prozent, ein Wert, von dem Guido Westerwelle einst laut träumte. Für einen, der aus dem Nichts startet, sicher ein beachtlicher Wert.
Ramsauer jedenfalls meckert:
"Bei der Verschlämmerung der Politik bleiben Inhalte auf der Strecke und dazu sollten Politiker nicht auch noch beitragen... Wer Spaß haben will, geht in den Zirkus, ins Kino oder in das Kabarett. In der Politik hingegen ist Ernsthaftigkeit gefragt..."
Jetzt wissen wir wenigstens, wer zum Lachen in den Keller geht. Wer es als Politiker nicht schafft, auch einmal über sich selbst lachen zu können, zeigt immerhin seinen Charakter. Wie die Wähler das beurteilen, werden wir noch sehen.
So oder so: schön ist die Wortschöpfung "Verschlämmmerung" ja schon. Das hat so was von "Verschlammung", von üblen Machenschaften und Undurchsichtigkeit. Passt also schön zu "Politik".
Geschrieben von Frauke Weber in Public Relations
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