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Ramsauer kritisiert "Verschlämmerung" der Politik

Es ist so weit. Horst Schlämmer hat selbst schon in den Sprachgebrauch der Politiker Einzug gehalten. Jetzt kritisiert Spaßbremse Peter Ramsauer ihn aufs Schärfste. Newsroom.de berichtet:
Er habe kein Verständnis dafür, dass Politiker durch "irgendwelche Komparsenrollen in eigenartigen Filmen" nach Aufmerksamkeit haschen, sagte Ramsauer der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Donnerstag.

Ramsauer meint, dass Politik sich aufgrund ihrer Komplexität nicht reduzieren lasse. Jetzt könnte man eventuell einwenden, dass diejenigen, die es nicht schaffen, ihre komplexen Botschaften auf verständliche Art zu kommunizieren, auch in der Politik an Boden verlieren. Vielleicht ist das eins der Probleme von Ramsauer und seiner Partei.

Oder vielleicht sogar aller Parteien? Horst Schlämmer zumindest schafft es, kommunikativ ein großes Publikum zu erreichen. Laut einer Stern-Umfrage käme Schlämmer ja im Falle der Wahl auf beachtliche 18 Prozent, ein Wert, von dem Guido Westerwelle einst laut träumte. Für einen, der aus dem Nichts startet, sicher ein beachtlicher Wert.

Ramsauer jedenfalls meckert:
"Bei der Verschlämmerung der Politik bleiben Inhalte auf der Strecke und dazu sollten Politiker nicht auch noch beitragen... Wer Spaß haben will, geht in den Zirkus, ins Kino oder in das Kabarett. In der Politik hingegen ist Ernsthaftigkeit gefragt..."

Jetzt wissen wir wenigstens, wer zum Lachen in den Keller geht. Wer es als Politiker nicht schafft, auch einmal über sich selbst lachen zu können, zeigt immerhin seinen Charakter. Wie die Wähler das beurteilen, werden wir noch sehen.

So oder so: schön ist die Wortschöpfung "Verschlämmmerung" ja schon. Das hat so was von "Verschlammung", von üblen Machenschaften und Undurchsichtigkeit. Passt also schön zu "Politik".

Politiker treiben's immer bunter ...

13 Jahre, nachdem die Mutter der Schwester vor "roten Socken" warnte, wirbt nun die Tochter der Schwester mit



Was wohl zu dem Treiben der Enkel der Großvater gesagt hätte, von dem überliefert ist: "Ich bin doch kein Polit-Mannequin."?

Nun, wir werden es nie erfahren. Aber was passiert, wenn man die Klamotten-URL eingibt, erfahren Sie hier:

"Politiker treiben's immer bunter ..." vollständig lesen »

Politik hat die Chance auf Werbung in eigener Sache

Nun: Neu ist die Seite nicht, aber jetzt, wo man bald ein paar Tage frei hat, kann man ja mal sich damit die Zeit (statt die Verwandten) vertreiben. Schade, dass die Internetadresse so ein dämlicher Anglizismus ist, aber es geht um die Sache:

Auf abgeordnetenwatch.de können Sie sämtliche EU-Abgeordnete, Bundestagsabgeordnete sowie Hamburger Landesparlamentarier öffentlich einsehbar befragen.

Meine Namensvorschläge für die Seite:
abgeordnetenkontrolle.de
wasmachteigentlichmeinabgeordneter.de

Ich habe sie ihnen mal zugesandt. Schaumama, wie sie reagieren. Ich glaube allerdings, dass die Chancen auf eine Namensänderung seitens der Betreiber eher schlecht stehen. Das ist nämlich Parlamentwatch e. V.


Produktpolitik hui, Marketing-Planung pfui

Becks hat im letzten Jahr in Zusammenarbeit mit Phillips vermutlich für das Produkte des Jahres gesorgt. Mit dem Perfect Draft haben beide Firmen einen großen Coup gelandet. Die Bierzapfanlage für zu Hause ist ein ganz großer Hit.
Die Marketing-Planung hat die Nachfrage nach den Bierfässern für die Anlage allerdings in grandios dilettantischer Weise unterschätzt. Die passenden Fässer sind schlicht und einfach nicht zu bekommen. Die Getränkeeinzelhändler vertrösten die dürstenden Kunden inzwischen auf April. Becks schiebt die Schuld in der Werbung auf die Konsumenten, die das Leergut nicht zurückbringen. Dies wissen die Getränkehändler aber besser, denn die geben nach eigener Auskunft in den letzten Wochen nur noch Fässer zurück, sie erhalten aber keine neuen. Beck reagiert auf Beschwerde-Emails mit der typischen Leier.

„In der Tat haben wir eine besonders hohe Nachfrage nach Perfect Draft-Fässern bundesweit zu verzeichnen. Das führt zurzeit leider dazu, dass die Ware nicht immer gleichzeitig an allen potenziellen Verkaufsorten in jeder Region zur Verfügung steht. Dafür bitten wir um Entschuldigung.

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die lückenlose Verfügbarkeit im Handel zu gewährleisten.

Wir bemühen uns jetzt, eine Bezugsquelle in Ihrer Nähe für Sie herauszufinden. Dies kann jedoch einige Tage in Anspruch nehmen.
Wir möchten Sie daher bezüglich dieser Information noch um etwas Geduld bitten.“


Die abgekündigte Email lässt dann aber seit Wochen auf sich warten. Dieses Verhalten ist natürlich noch schlechter als die angeblich unterschätzte Nachfrage. Böse Zugen behaupten, dass Becks schon einmal auf Halde produziert, um das prohibitiv teure Fassbier noch teurer machen zu können. Zudem wäre ein ähnlicher Engpass während der WM natürlich ein endgültiges Armutszeugnis.

Produktpolitik hui, Marketing-Planung pfui

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