Mittwoch, 31. August 2011
11:06
Presseverhinderer sitzen auch in großen Agenturen
Gestern bekam ich von einer großen PR-Agentur, die sich selbst das
Aber die eine oder andere Textpassage muss ich ja nicht neu erfinden. Und bei Pressemitteilungen ist ja - anders als bei Doktorarbeiten - Copy und Paste erlaubt. Wenn die Pressemitteilung als pdf daherkommt, ist das allerdings etwas mühsamer als bei anderen Formaten, denn an jedem Zeilenende ist ein Zeilenumbruch eingebaut, den ich dann manuell entfernen muss. Was tut man nicht alles für seine Leser...
Darüber hatte der Mitarbeiter dieses
Neben der ärgerlichen, aber nicht tragischen pdf-Datei war der Information leider auch kein Bild beigefügt. Das ist blöd, weil in meiner Zeitschrift weder online noch in der Print-Version ein Artikel ohne Bild veröffentlicht wird. Es ging übrigens um eine Studie, da wäre das eine oder andere Chart sicher interessant gewesen...
Um also passendes Bildmaterial zu bekommen, rief ich den Mann in der Agentur an. Positiv: er war sofort dran. Aber: war das stotternde Wesen eventuell ein Praktikant? Er konnte mir zum Glück ein Foto übermitteln, aber weiter gehende Informationen waren aus ihm nicht heraus zu pressen.
"Ähhh, das macht der Kollege, der ist heute nicht da.", hieß es. Nein, die Studie könne man mir nicht geben. Wie es mit einem Interviewpartner sei? Ja, vielleicht. Man meldet sich.
Ich bin gespannt!
P.S.: Der Kunde dieser Agentur ist ein großes Mineralölunternehmen, das sicher einige Euros für diese Agentur investiert. Ob die gut angelegt sind, liegt im Auge des Betrachters.
weltweit größte unabhängige PR-Netzwerknennt, eine Pressemitteilung. Der Inhalt war tatsächlich für meine Leser interessant. Leider kam der Text als pdf-Datei. Ich kann ja mit zehn Fingern schreiben, aber abschreiben finde ich irgendwie doof. Und abschreiben will ich ja eigentlich auch gar nicht.
Aber die eine oder andere Textpassage muss ich ja nicht neu erfinden. Und bei Pressemitteilungen ist ja - anders als bei Doktorarbeiten - Copy und Paste erlaubt. Wenn die Pressemitteilung als pdf daherkommt, ist das allerdings etwas mühsamer als bei anderen Formaten, denn an jedem Zeilenende ist ein Zeilenumbruch eingebaut, den ich dann manuell entfernen muss. Was tut man nicht alles für seine Leser...
Darüber hatte der Mitarbeiter dieses
weltweit größten unabhängigen PR-Netzwerkesleider nicht nachgedacht. Ich vergaß zu erwähnen, dass diese Agentur auch den Titel "PR-Agentur des Jahres 2011" trägt (obwohl ja 2011 noch gar nicht zu Ende ist...).
Neben der ärgerlichen, aber nicht tragischen pdf-Datei war der Information leider auch kein Bild beigefügt. Das ist blöd, weil in meiner Zeitschrift weder online noch in der Print-Version ein Artikel ohne Bild veröffentlicht wird. Es ging übrigens um eine Studie, da wäre das eine oder andere Chart sicher interessant gewesen...
Um also passendes Bildmaterial zu bekommen, rief ich den Mann in der Agentur an. Positiv: er war sofort dran. Aber: war das stotternde Wesen eventuell ein Praktikant? Er konnte mir zum Glück ein Foto übermitteln, aber weiter gehende Informationen waren aus ihm nicht heraus zu pressen.
"Ähhh, das macht der Kollege, der ist heute nicht da.", hieß es. Nein, die Studie könne man mir nicht geben. Wie es mit einem Interviewpartner sei? Ja, vielleicht. Man meldet sich.
Ich bin gespannt!
P.S.: Der Kunde dieser Agentur ist ein großes Mineralölunternehmen, das sicher einige Euros für diese Agentur investiert. Ob die gut angelegt sind, liegt im Auge des Betrachters.
Geschrieben von Frauke Weber in Public Relations
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Tags für diesen Artikel: pr-agentur, presseverhinderer

