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Blognutzer sind investigative Multiplikatoren - Hä?

Bekanntermaßen liebe ich ja Studien. Und da ist mir doch wahrlich eine fast entgangen, obwohl die fast schon ein Jahr alt ist. Egal, für mich ist sie neu und da sie so herrlich lustig ist, sei sie hier vorgestellt:

Die Uni Leipzig hat in Kooperation mit der Suchmaschine Ask.com über 600 Internetnutzer in Deutschland zum Thema Weblogs befragt. Die Online-Umfrage zeigt: Blognutzer sind "investigative Multiplikatoren", es gibt fünf Typen von Blognutzern, Weblogs sind wichtige Impulsgeber für neue Ideen und die Meinungsbildung, aber schwer auffindbar.

Hm, über 600 Internetnutzer? Wie repräsentativ ist das denn? OK, wie man im Detail nachlesen kann, waren es 605, aber macht es das glaubwürdiger?

Und was sind nun die fünf Typen?



Dankenswerterweise versuchten die Forscher, diese fünf Typen zu charakterisieren:



Hm, mich würde interessieren, welche Gründe es für Kommunikation denn sonst gibt. Meiner Ansicht nach lässt sich Menschheit in diese fünf Gruppen aufteilen, wenn man will. Völlig unsinnig etwas über Blogger zu publizieren. Die einzige Aussage, die man treffen kann, ist irgendwas Quantitatives. Wenn man was zu Qualität und Blogs wissen will, helfen solche Studien nicht.

Da reicht es, dass Sie hier sind! :-)

Die Lieblinge der Deutschen

Was haben Leben, Qualität, Zukunft, Erfolg, Liebe, Mehr, Sicherheit, Bier, Werbung, Einfach, Kaffee, Service, Besser, Schön, Auto, Natur, Partner, Gut, Sport und Beste gemeinsam? Das sind die 20 Begriffe, die lt. Slogans.de am häufigsten in deutschen Sprüchen vorkommen.

Was fällt (mir) dabei auf?

- kein Anglizismus (wenn man mal „Service“ als ein romanisches Lehnwort sieht)
- das Adjektiv „gut“ ist gut genug, um in allen drei Deklinationsformen Anklang zu finden
- davon ausgehend, dass alle Sprüche auf ihre Wirksamkeit hin geprüft sind, ist die für mich soziologische Erkenntnis aus diesem Wortkonglomerat, dass wir unverbesserlich romantische Angsthasen sind - mit einer nicht zu leugnenden Neigung zu berauschenden Getränken.

Das Rennen ist eröffnet. Welche Bank/Versicherung o.Ä. kommt als Erste mit

"Einfach Leben. Mehr Qualität. Beste Zukunft."

oder so ....

Markendenken, Marktkenntnis, Qualität und die „Chemie"

absatzwirtschaft:
Agentur-Images 2006: Jung von Matt wird „Beste Agentur des Jahres“

Markenverantwortliche geben Jung von Matt das Prädikat „Beste Agentur des Jahres“. Bei der zweiten und erweiterten Ausgabe der Studie „Agentur-Images“ von absatzwirtschaft, Handelsblatt und Innofact machen 39 Prozent der Marketingverantwortlichen die Hamburger Agentur zu ihrem Favoriten.
(...)
Als die wichtigsten Beurteilungskriterien der Auftraggeber erweisen sich Strategisches Markendenken, Marktkenntnis, Qualität der Kreation sowie die „Chemie“ zwischen Agentur und Kunde. Befragt nach den meisten Problemen im Tagesgeschäft, nennen Etatverantwortliche die Konfliktfelder Kostenbewusstsein, Preisgestaltung und Innovationsfähigkeit der Agenturen. Besonders positiv bewerten sie Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität der Zusammenarbeit


Man hätte es sich auch leichter machen können...

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