Mittwoch, 6. August 2008
09:07
Renaissance des Reihenhauses
Jeder kennt es, das gute alte Reihenhaus. Als Kind habe ich selbst drin gewohnt. Damals war das nichts besonderes. Und wenn wir ehrlich sind, dann hat das Reihenhaus so gar nichts Stylishes, Modernes. Nein. Es ist der Inbegriff der Muffigkeit, Enge und der Treppenstufen.
Denn es will ein Haus sein, obwohl es eingezwängt steht zwischen seinen Nachbarn und vor allem die Wände mit ihnen teilt. So wird jede Party in der Nachbarschaft zur eigenen. Sehr gut erinnere ich mich noch an das Dröhnen der Treppenstufen unserer Nachbarn.
Jetzt aber erfährt das Reihenhaus den Ritterschlag. Die Veredelung. Es kommt zurück in unsere Mitte. Sogar in die Mitte unserer Hauptstadt Berlin. Und nennt sich jetzt vornehm "Townhouse". Das sind genau wie früher Häuser, deren Wände aneinander stoßen.
Diese Bauform soll wieder Familien in die Stadt locken. Menschen also, die ihre Kinder in den handtuchgroßen Gärten spielen lassen möchten. Damit das nicht so muffig klingt, hat man die Reihenhäuser zu Townhouses erklärt und wir können froh sein, dass es keine Townhäuser geworden sind.
Und Towhnhouses sind stylish. Sie sind individuell. Sie sind viel toller als ein Reihenhaus. Und sie machen Schule. Denn schon will das nächste Projekt auf diese Weise Punkte machen. Schon gibt es die nächste Reihenhaussiedlung in Berlin
Das tolle am Townhouse ist: es funktioniert. Kaum jemand denkt an das enge Reihenhaus angesichts der Verdenglischung. Warten wir mal ab, wie wir in zwanzig Jahren über das Townhouse denken...
Denn es will ein Haus sein, obwohl es eingezwängt steht zwischen seinen Nachbarn und vor allem die Wände mit ihnen teilt. So wird jede Party in der Nachbarschaft zur eigenen. Sehr gut erinnere ich mich noch an das Dröhnen der Treppenstufen unserer Nachbarn.
Jetzt aber erfährt das Reihenhaus den Ritterschlag. Die Veredelung. Es kommt zurück in unsere Mitte. Sogar in die Mitte unserer Hauptstadt Berlin. Und nennt sich jetzt vornehm "Townhouse". Das sind genau wie früher Häuser, deren Wände aneinander stoßen.
Diese Bauform soll wieder Familien in die Stadt locken. Menschen also, die ihre Kinder in den handtuchgroßen Gärten spielen lassen möchten. Damit das nicht so muffig klingt, hat man die Reihenhäuser zu Townhouses erklärt und wir können froh sein, dass es keine Townhäuser geworden sind.
Und Towhnhouses sind stylish. Sie sind individuell. Sie sind viel toller als ein Reihenhaus. Und sie machen Schule. Denn schon will das nächste Projekt auf diese Weise Punkte machen. Schon gibt es die nächste Reihenhaussiedlung in Berlin
Das tolle am Townhouse ist: es funktioniert. Kaum jemand denkt an das enge Reihenhaus angesichts der Verdenglischung. Warten wir mal ab, wie wir in zwanzig Jahren über das Townhouse denken...
Geschrieben von Frauke Weber in Public Relations
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