Webanalyse oder Web Traffic Analyse wird heutzutage noch immer häufig mit der guten alten „Logfile-Analyse“ gleichgesetzt – mit moderner Webanalyse hat das sicher nicht viel zu tun.
Die meisten Webanalyselösungen setzen heutzutage auf das so genannte
„clientseitige Sourcing“ mittels JavaSkript, um Websitetraffic zu sammeln, zu speichern und auszuwerten. Das Tracking der Websiten erfordert lediglich die Einbettung weniger
Code-Zeilen am Anfang jedes HTML-Dokumentes (Tracking-Code) und das Ablegen einer
JavaSkript-Datei im Hauptverzeichnis des jeweiligen Webservers.
Beim Aufrufen der Website sammelt und sendet ein Skript Browserinformationen (Bildschirmauflösung, Browsertyp, Verbindungsgeschwindigkeit etc.) und Details zum Besuch (wie besuchte Seiten, Dauer des Besuches, besuchte Suchmaschine mit Keyword etc.) an das Data Warehouse des Webanalyse Software Anbieters.
Beim Tracken der Website platziert der Lösungsanbieter ein
Cookie im Browser des Besuchers, um diesen als
„Client“ zu identifizieren. Dabei werden
keinerlei personenbezogener Informationen über den Nutzer gespeichert. Das Cookie wird auf die vom Browser längstmögliche Lebensdauer gesetzt. Somit kann man beispielsweise Erstbesucher von wiederkehrenden Besuchern („Clients“) unterscheiden.
First Party Cookies werden in der Regel von den Browsern der Nutzer zugelassen. Um jedoch trotz der Einstellung „hohe Privatsphäre“ (bspw. Im Microsoft Internet Explorer) akzeptiert zu werden, wird eine P3P (Platform for Privacy Preferences) Private Policy benötigt. Weitere Informationen erhalten Sie auf
http://www.w3.org/TR/p3pdeployment.
Die Vorteile des „clientseitigen Sourcings“ liegen auf der Hand: Diese Methode stellt sicher, dass die Daten möglichst akkurat sind, z .B. Spider und Crawler von Suchmaschinen die Webstatistik nicht „verwässern“, die meisten Daten in „real time“ oder „near real time“ vorliegen und eine größere Bandbreite an Informationen ermittelt werden kann (z. B. durch die Nutzung website-spezifischer Variablen).
Dazu kommt, dass das Reporting durch vordefinierte standardisierte Berichte per Mausklick sehr einfach ermöglicht wird. Darüber hinaus sind die meisten Webanalyse Lösungen als gehostete ASP-basierte Lösung so konzipiert, dass keine zusätzlichen Kosten für Hardware oder Informatik-Personal anfallen.
Welche Daten schon nach einer einfachen Basis-Implementierung einer Webanalyse-Lösung gesammelt und ausgewertet werden können, erfahren Sie im nächsten Blogbeitrag.
Ihr Author Alexander Gärtner,
Virtualanalyst
Dazu auch:
Tante Webanalyse
Warum Webanalyse?
Webanalyse: Fragen über Fragen!
Kommentare
Mo, 13.10.2008 16:28
wären 15 Riesen für Sie auch machbar? Denn ich kann leider auch nicht... Herzlichen Dank im [...]
Mo, 13.10.2008 14:26
... es gibt übrigens schon den zweiten Teil und der ist hier: http://www.akademie.de/marketing [...]
Mo, 13.10.2008 13:57
Geben Sie mir Bescheid, wenn es geklappt hat und verraten Sie mir den Trick
Sa, 11.10.2008 16:58
Aber leider nur für Neukunden.
Fr, 10.10.2008 18:16
Oh Frauke, wie ich das kenne! Manchmal habe ich sogar das Gefühl, es würde immer schlimmer. [...]
Fr, 10.10.2008 15:59
oder die ganze kohle auf ein sicheres tagesgeld-konto, z.B. bei Cortal Consors. da gibts 5%! [...]
Fr, 10.10.2008 14:21
hab nie behauptet, es sei lustig oder gut. du bist nicht blöd.
Fr, 10.10.2008 14:18
äh... wasn daran jetzt witzig (oder sonstwie gut)? Oder bin ich blöd?
Mi, 08.10.2008 22:57
Oh Mann, sieht das Haus steil aus. Gott sei Dan gibts noch kreative Köpfe. Lg Berni
Mi, 08.10.2008 20:07
Vielen Dank Frank! Ist heute angekommen. Sehr geil auch die Karten, hat mich gefreut. Persö [...]