Montag, 12. April 2010
10:36
Spieglein, Spieglein ...
Product-Placement wird wohl kein Massenphänomen - meldete FirstRay meldete der Spiegel. Und dabei nahm man Bezug auf die jetzt erlaubte Werbeform in Deutschland, die Herr Raab für seine Spielshow einsetze: m-Ball, was im Grunde nichts weiter war als Fußball mit einem erdnussförmigen Spielgerät, aber es promotete halt ein Werbemittel von m&m.
Und damit der nach Ansicht diverser Menschen völlig unterbelichtete TV-Konsument nichts weiß, was da geschieht, zierte eine Einblendung den oberen rechten Winkel des Bildschirms: "Unterstützt durch Produktplatzierungen" war da zu lesen und lenkte so ja erst recht die Aufmerksamkeit auf das, was da als Produkt platziert wurde, ähnlich der Colaflaschen etc., bei denen der Name überklebt wird. Als ob dies niemand erkennen würde.
Warum man eine solche Einblendung überhaupt will, verstehe ich nicht. Bzw., wen man man sie denn will, warum dann nur bei "Schlag den Raab"? So müsste doch nahezu jede Internetseite einen derartigen Hinweis führen, schließlich sind doch sehr viele gespickt von Anzeigen zu diversen Angeboten - und was sind das anderes als 2 D-Produkt-Platzierungen? Oder kommt demnächst überhaupt ein Warnhinweis auf Medien wie bei Lebensmittel, wo Allergiker auf die Spuren von Nüssen hingewiesen werden (übrigens auch schon auf Erdnusspackungen gesehen): "Achtung! Dieses Medium kann Spuren von Werbung enthalten!"
Und wenn nun der Spiegel, der ja ebenfalls durch Werbung unterstützt wird, schreibt: Experten halten es für unwahrscheinlich, dass hierzulande mehr als drei Prozent der Werbebudgets in Product-Placement fließen werden. fragt man schon, wer diese Experten sind. Die Lehman-Brothers? Und überhaupt: Was ist ein Werbebudget? Was ist Product-Placement? Fragen, die wir hier noch näher untersuchen werden. Und davon 2,9% - davon lässt es sich trefflich leben. Und wir haben auch nichts dagegen, denn bei uns glühte der Server.
Während andere versuchen mit direkten Aufforderungen wie "Folgen Sie uns jetzt auf Twitter" einen medialen Übergang zu schaffen (und scheitern), agierte hier der anscheinend ach-so unmündige Konsument sehr schnell und wollte mehr darüber erfahren - das sagt/zeigt zumindest unsere Auswertung, äh: Analyse. Dass die Suchenden bei uns fündig wurden, freut uns. Und wir warten schon gespannt auf die Danksagungen und Anfragen der betreffenden Stellen, was man denn hätte tun können, dass die Menschen auch direkt bei Ihnen landen. Aber auch das wird kommen. Das ist so sicher wie dass sich diese Experten irren.
Nur zur Erinnerung:
Prognosen, Prognosen
gehen meist in die Hosen.
Und damit der nach Ansicht diverser Menschen völlig unterbelichtete TV-Konsument nichts weiß, was da geschieht, zierte eine Einblendung den oberen rechten Winkel des Bildschirms: "Unterstützt durch Produktplatzierungen" war da zu lesen und lenkte so ja erst recht die Aufmerksamkeit auf das, was da als Produkt platziert wurde, ähnlich der Colaflaschen etc., bei denen der Name überklebt wird. Als ob dies niemand erkennen würde.
Warum man eine solche Einblendung überhaupt will, verstehe ich nicht. Bzw., wen man man sie denn will, warum dann nur bei "Schlag den Raab"? So müsste doch nahezu jede Internetseite einen derartigen Hinweis führen, schließlich sind doch sehr viele gespickt von Anzeigen zu diversen Angeboten - und was sind das anderes als 2 D-Produkt-Platzierungen? Oder kommt demnächst überhaupt ein Warnhinweis auf Medien wie bei Lebensmittel, wo Allergiker auf die Spuren von Nüssen hingewiesen werden (übrigens auch schon auf Erdnusspackungen gesehen): "Achtung! Dieses Medium kann Spuren von Werbung enthalten!"
Und wenn nun der Spiegel, der ja ebenfalls durch Werbung unterstützt wird, schreibt: Experten halten es für unwahrscheinlich, dass hierzulande mehr als drei Prozent der Werbebudgets in Product-Placement fließen werden. fragt man schon, wer diese Experten sind. Die Lehman-Brothers? Und überhaupt: Was ist ein Werbebudget? Was ist Product-Placement? Fragen, die wir hier noch näher untersuchen werden. Und davon 2,9% - davon lässt es sich trefflich leben. Und wir haben auch nichts dagegen, denn bei uns glühte der Server.
Während andere versuchen mit direkten Aufforderungen wie "Folgen Sie uns jetzt auf Twitter" einen medialen Übergang zu schaffen (und scheitern), agierte hier der anscheinend ach-so unmündige Konsument sehr schnell und wollte mehr darüber erfahren - das sagt/zeigt zumindest unsere Auswertung, äh: Analyse. Dass die Suchenden bei uns fündig wurden, freut uns. Und wir warten schon gespannt auf die Danksagungen und Anfragen der betreffenden Stellen, was man denn hätte tun können, dass die Menschen auch direkt bei Ihnen landen. Aber auch das wird kommen. Das ist so sicher wie dass sich diese Experten irren.
Nur zur Erinnerung:
Prognosen, Prognosen
gehen meist in die Hosen.
Geschrieben von Heiko Walkenhorst in Meta-Marketing
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