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Die Angst vor der Konzeption

Konzeptionsarbeit ist etwas, das wir selten tun. Warum eigentlich? Gerade habe ich einen Artikel gefunden, der entlarvt, warum wir uns auch ganz gern mal davor drücken. Dabei ist uns doch das konzeptionelle Vorgehen an sich so wichtig, oder?

Dr. Sonja Ulrike Klug hat ein Buch veröffentlicht, das uns dabei helfen kann, konzeptionell zu arbeiten. Glücklicherweise gibt es für ganz Eilige eine Kurzfassung in Aufsatzform, die die fünf größten Probleme der Konzeptionsarbeit entlarvt. Darauf hat uns netterweise Daniela A. Caviglia aufmerksam gemacht.

Und für noch Eiligere nenne ich hier schon mal die fünf Probleme:

1. Meine Zeit reicht nicht aus
2. Es ist viel zu viel
3. Ich blicke nicht durch
4. Ich bin nicht kreativ
5. Ich kann nicht schreiben

Wem all das bekannt vorkommt, der sollte vielleicht doch einmal die Zeit aufwenden und den Artikel und das Buch studieren.

PR für Einsteiger

Der Chef hatte neulich schon darauf hingewiesen: mich gibt's jetzt auch bei akademie.de. Nachdem wir hier schon eine Menge über unsere Presseverhinderer gelernt haben, können wir ja auch ruhig darauf hinweisen, wie es anders geht.

Unter dem Titel "Public Relations für Einsteiger" habe ich inzwischen drei praxisbezogene Artikel veröffentlicht. Die sind besonders für Menschen geeignet, die sich zuvor noch nicht mit PR beschäftigt haben, aber in Zukunft damit loslegen wollen.

Vielleicht nutzt ja der eine oder andere das Wochenende für ein bisschen Weiterbildung...

Presseverhinderer - aber richtig! Drei Tipps für tolle Sätze

Presseverhinderer ist ein Vollzeit-Job. Und erfordert eine gute Ausbildung. Ein ganz wichtiger Baustein auf dem Weg zur Perfektion ist das Schreiben. Das Schreiben von richtig guten Sätzen. Alles unter 20 Wörtern ist nix. Ein Bandwurm muss es sein.

Denn wenn es nicht lang ist, ist es auch nicht wichtig. Und wenn es nicht wichtig ist, hätte man es sich auch sparen können. Deshalb hier die

Drei Tipps für richtig tolle Sätze:

1. Punkte und Kommas sparsam setzen
Wer es lang mag, braucht keine Punkte. Kommas auch nur für den Notfall. Die restlichen Satzzeichen kommen in den Giftschrank. Am besten machen Sie das so: Sie schreiben ganz normal. Und dann ersetzen Sie die Punkte durch Leerzeichen, die Konjunktionen lassen Sie weg. Das gibt prima Bandwürmer! Viel Spaß bei der anschließenden Wurmkur.

2. Lange Wörter machen wichtig
Benutzen Sie nie ein kurzes Wort, wenn es auch lang sein kann. Kurzes Wort = kurzer Verstand. Wahrhaft wichtige Menschen kennen nur so richtig wichtige Worte wie Donaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitän.

3. Fremdwort schlägt Deutsch
Wenn es geht, benutzen Sie immer ein Fremdwort. Auch wenn Sie es erst nachschlagen müssen. Es ist immer gut. Ein Synonymwörterbuch ist dafür eine tolle Hilfe. Wählen Sie immer das komplizierteste Wort aus der Liste. Egal ob es passt. Der Leser wird schon verstehen, was Sie sagen wollen.

Sie werden sehen: wenn Sie diese Tipps befolgen, wird niemand Ihre Texte beachten. Und das wollen Sie ja schließlich.

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