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Wir sind Titan.

Nein, nicht Kahn, Olli, sondern Cannes, Frankreich. Dort wurde der Titan-Löwe vergeben - für Barcode-Design. Nun gehen wir nicht soweit zu behaupten, dass die Gewinner aus Japan beim Top-Blog aus Deutschland geklaut haben - aber wir schließen es auch nicht aus....



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Getunnelt

So ganz im Sinne von "Impossible is Nothing" kommt der Titan am Münchener Flughafen für Adidas zum WM-Einsatz. Titanische 18 mal 65 Meter Werbefläche.



 



Und woher bezieht ein deutsches Marketing-Blog diese Informationen? Aus Mexiko: Briefblog

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Vom Titan zum Altmetall

Hatte Matthäus Klinsmann zitiert?

"Ich will Barmherzigkeit und nicht Opfer.
Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen ...
sondern Sünder zur Buße."

(Mt 9,13)

Der Abschluss entspricht voll und ganz dem Spiegel online-Artikel. Der Anfang hingegen dem O-Gedanken von Lodda: Kahn hatte bei Klinsmann keine Chance. Letzterer wartete nur darauf, dass Ersterer ihm einen Anlass gibt, ihn aus dem Kader zu verbannen, aber Herr Kahn war nicht so doof wie Herr Wörns, was vielleicht daran lag, dass Herr Kahn schon im Stimmbruch war. Diesem Druck, dem klassischen "silent mobbing", hielt er also stand, aber dann passierten Kahn zwei große Fehler: Er wollte zuviel und Externe wollten noch mehr.

Warum spielen, wenn man nicht fit ist? Es passieren nur Fehler. Das war bei Käpt'n Ahab so, bei Käpt'n Nemo, warum sollte es beim (ex-)Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft anders sein?

Und das allerschlimmste war der Bärendienst von Hoeneß und Magath. Wenn sie sagen, der Druck sei Schuld (an der weichen Leiste?), zumindest mitverantwortlich fürs Schattenfangen, dann ist das ein deutlicher Hinweis darauf, dass Kahn nichts kann, wenn es darauf ankommt. Zumindest kann man das so sehen und wenn man Klinsmann kennt, und Herr Hoeneß und Herr Maier tun das, dann wissen sie, dass er es tut.

Was hat das in einem marketing-blog zu suchen?

Ist das nicht offensichtlich? Angenommen, Ihre Marke "performed" auf hohem Niveau, erhält aber einen Auftrag nicht. Was tun Sie?

- Ziehen Sie sich zurück?
- Geben Sie anderen die Schuld?
- Lassen Sie andere für sich sagen, dass Sie gut und sie böse sind?
- Leiten Sie Ihr Unternehmen oder Ihre "Berater?"
- Wenn Sie wissen, dass Sie schlechte Karten haben, positionieren Sie sich als Verlierer?
(um danach sagen zu können: "War ja klar.")
- Beklagen Sie sich über die Umstände?
(die Sie zum Teil selber schaffen und von denen Sie nicht selten profitieren)
- Oder bringen Sie weiter Leistung auf hohem Niveau und üben schon an der Zähmung Ihres Grinsen, weil Sie wussten, dass vielleicht nicht immer das Gute gewinnt, aber letztlich immer der Beste?

Überlegen Sie ganz genau, was Sie tun... Nur weil jemand Sie vielleicht nicht zu seiner Nr. 1 kürt, ist das noch lange kein Grund, nicht mehr in die Kraft Ihrer Marke zu vertrauen...

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden;
denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen.
Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen!
Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet.

(Mt. 6,5-8)


Oder ist der Herr Zwanziger gar ein falscher Fuffziger....? Ne, ne?


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