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Wie man Idioten verwirrt...



Danke

Case Study: Blog-Marketing für eine Hight-Tech-Company

Wie eine High-Tech-Company erfolgreiches Marketing via Blogs durchführen kann, macht die Firma Sonim Technologies im Silicon Valley in beachtenswerter Form vor. Sonim stellt das nach eigenen Aussagen robusteste Mobiltelefon her, das Sonim XP1. Dieses Gerät wurde in der deutschen Blogosphäre durch eine originelle Kampagne recht bekannt. Sonim versorgte diverse Blogger mit einer mit Nägeln und Dreck gefüllten Plastiktüte. Zudem war in der Tüte ein Sonim XP1. Die resultierenden Bilder geisterten durch die Blogoshäre. Diverse A-Blogger freuten sich, ob der Originalität der Aktion, andere verrissen das Handy, das angeblich nichts kann. Der eine oder andere B- und C-Blogger war neidisch, keines der „toughest GSM phones“ abbekommen zu haben. Auch die Presse bis hin zum Playboy griff die das Thema auf.

Gleichzeitig griff der CEO von Sonim das PR-Echo im eigenen „Bob’s Blog“ auf. Dieser Blog ist ebenso unterhaltsam wie lehrreich für andere High-Tech-Firmen die gleichfalls einen Corporate-Blog auf hohem Niveau führen wollen. Bob flankierte seine Blog-Aktivitäten mit Kommentaren in Blogs, die über das Sonim berichteten. Im Blog von telefon.de hinterlies er dabei sogar seine eigene Email-Adresse. Wir hielten dies zunächst für einen Fakeeintrag. Eine direkte Nachfrage wurde aber promt von Bob Plaschke beantwortet. Einziges Haar in der Suppe: Die Mail wurde von einem Blackberry aus versendet und nicht etwas von einem Sonim :-).

Und wenn man schon einmal den direkten Draht zum Chef hat, muss natürlich ein Interview gemacht werden, dass heute online ging. Darin unterstreicht Bob Plaschke die Wichtigkeit von Blogs für die direkte Kommunikation mit dem Kunden. Ich finde, hier wurde erkannt, wie eine Firma das Thema Blogging richtig angeht.


P.S. Zur beschleunigten Beantwortung der Fragen verhalf dabei netterweise eine nette junge Dame der Agentur, die die Blogkampagne hier in Deutschland betreute. Dafür ein dickes Dankeschön.

P.P.S. Eine Botschaft an die Kollegen Blogger. Wenn Ihr mal von einer Agentur telefonisch kontaktiert werdet, um Euch für ein Posting zu motivieren, dann bleibt doch freundlich, Ihr müsst ja nicht über alles schreiben…

P.P.P.S. Dieser Beitrag sollte ursprünglich in der Rubrik "Best Practise" auf consulting4food.de erscheinen. Aber ich war hier schon viel zu lange abstinent!

Hurra, noch eine Mär: Apple macht kreativ!

Mit Macianern kann man eh kein normales Wort reden, wenn es um Computer im weitesten Sinne geht. Die meisten von ihnen unterscheiden sich ja wohl marginalst in ihrer Toleranz von Taliban. Und jetzt gibt's Wasser auf ihre Mühlen:

Schöne neue Apple-Welt: Das Firmenlogo des IT-Herstellers macht Menschen kreativer - durch bloßes Betrachten. Das jedenfalls folgern US-Psychologen aus einem Versuch mit unterschwelliger Beeinflussung. Doch die Studie ist stark umstritten.

Die meisten werden eh nur den ersten Satz des Artikel auf Spiegel Online lesen. Hauptsache: Affirmation. Für die mehr interessiert: Es geht um angeblich unterschwellige Beeinflussung durch Kurzeinblendungen unterhalb der Wahrnehmungsgrenze. Nichts Neues.

Badesalz für die Sparkasse



Die Frankfurter Werbeagentur oktoNet hat eine neue virale Online-Kampagne mit dem hessischen Comedy-Duo Badesalz für die Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen entwickelt.

Im Mittelpunkt der Kampagne stehen vier Internetclips mit Badesalz, die über einen Zeitraum von sechs Monaten nacheinander veröffentlicht werden. Der erste Clip ist ab Anfang März sowohl auf der Homepage www.diesieger.de als auch auf bekannten Videoportalen wie zum Beispiel YouTube und MyVideo zu sehen.

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Adi am Arsch

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Platt

Ish hann mesh ald emmer jewunndot, woröm de Lütt so ne TamTam um et Anbaggerre mache. Weeß do jeman Jenaueres?
Wie och emmer, mer han Karneval, mer finge uns och so. Do bruch'mrs nit.



„Flobbi ist Web 2.0 für die Straße”, lautet der Slogan der gerade gestarteten Webseite des Hamburger Unternehmens Flobbi, welches „Social networking“ für das Handy anbietet. „Flobbi ist eine Handy-Software, die es über Bluetooth möglich macht, die virtuelle Community in die reale Welt zu transportieren”, so die Geschäftsführer Steffen Krüger und Ann-Kristin Nuernbergk. Unter www.flobbi.com registriert man sich mit seinem Namen und erstellt dort ein Profil. Mit dem Download der Flobbi-Software wird das Profil automatisch auf jedes Bluetooth- und Java-fähige Handy übertragen. Innerhalb einer Reichweite von 20 Metern ist es dann möglich, andere Mitglieder des Flobbi Online-Portals im realen Leben auf der Straße zu treffen.


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