Artikel mit Tag vorurteile
Montag, 21. Januar 2008
Ich bin mir noch nicht so ganz sicher, ob die Printmotive dieser Kampagne von BBDO für den Caritasverband Vorurteile bekämpfen oder nur weiter bedienen.
BBDO Düsseldorf entwickelt Jahreskampagne für den Deutschen Caritasverband zugunsten benachteiligter Jugendlicher
Düsseldorf, den 21. Januar 2008 – „Achten statt ächten“ – unter diesem Motto setzt sich der Deutsche Caritasverband in seiner neuen Jahreskampagne für eine veränderte Haltung gegenüber sozial benachteiligten Jugendlichen ein. Denn oft werden diese Jugendlichen nur deshalb von der Gesellschaft stigmatisiert, weil ihr Outfit und ihr Verhalten nicht ganz den bürgerlichen Normen entsprechen. Sie tragen Trainingshosen, weite Jeans, Kapuzenpullis oder Bomberjacken. Sie treiben sich auf der Straße herum, rauchen und trinken Bier. Besser, man geht ihnen aus dem Weg, denn sie sind gewaltbereit – so das gängige Vorurteil. Doch wer näher hinsieht, wird entdecken, dass sie nicht unsere Verachtung, sondern unseren Respekt verdienen, weil sie ihren alltäglichen Pflichten unter erschwerten sozialen Bedingungen nachkommen. Deshalb dürfen sie nicht ausgegrenzt, sondern müssen gefördert werden.
Dass in diesen jungen Menschen mehr steckt, als man denkt, zeigt auch der von BBDO Düsseldorf kreierte TV- und Kinospot „Nur eine Frage“. Geschickt inszeniert er das Vorurteil, um es dann zu widerlegen. Schauplatz ist eine nur schwach besetzte S-Bahn. Der „Held“ ist ein Jugendlicher mit Kapuzenpulli, sein „Gegenspieler“ ein in seine Zeitung vertiefter Herr. Effektvoll wird eine Atmosphäre der Bedrohung und Angst erzeugt. Sucht der Junge Streit? Hat er es auf die Tasche des Mannes abgesehen? Immer eindringlicher starrt er in Richtung des Mannes. Endlich tritt dieser die Flucht nach vorne an: „Was willst Du von mir?“ Die überraschende Antwort: „Wenn Sie mich so fragen – den Wirtschaftsteil.“ Das vermeintlich provozierende Starren entpuppt sich im Nachhinein als Mitleseversuch in der Zeitung.
Außer dem Spot kommen drei Anzeigenmotive bzw. Blow-ups zum Einsatz,
die auf ihre Weise darum werben, bei diesen Jugendlichen näher hinzusehen, ihre Stärken zu erkennen und ihnen mit Respekt zu begegnen. Die Motive porträtieren zu der Headline „So sehen Helden aus“ benachteiligte Jugendliche, zum Beispiel eine alleinerziehende Mutter, die wieder die Schule besucht.
Die Kampagne wird flächendeckend von den lokalen Caritasverbänden gestreut. Der TV-Spot läuft im Rahmen von Vakanzschaltungen und ist auch im Internet unter www.achten-statt-aechten.de zu sehen.
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Kommentare
Do, 24.07.2008 08:55
Ja ich gebe es zu. Ich war es. Worum geht es hier überhaupt???
Mi, 23.07.2008 16:54
... erinnert an Martin Luther King, vom Stil her find ich´s garnicht so schlecht: klar, offen, [...]
Mi, 23.07.2008 15:46
Ja, ja, die gute alte Propaganda-Optik, nur dass die Raketen fehlen, aber ansonsten 1:1
Mi, 23.07.2008 13:18
Hallo, sehr nett sowas. Die Dame mit Z. kenne ich glaube ich auch. Hat die nicht 4000+ Kont [...]
Mi, 23.07.2008 12:55
jhgjghjhg
Di, 22.07.2008 19:03
also, ich seh das so: Team-Arbeit = Zusammenschluss von mehreren Personen zur Lösung einer [...]
Di, 22.07.2008 18:09
Ich find das auch eine klasse Idee
Mo, 21.07.2008 13:40
Dir auch einen guten Tag. Ich kommen gerade von Det Müllers Blog und werde mich hier mal umsch [...]
So, 20.07.2008 23:13
Na ist aber doch schön zu lesen, dass Data Becker zumindest weiß, wie man das mit dem Marketin [...]
So, 20.07.2008 15:23
Manchmal kann man sich wirklich nur noch wundern kopfschüttel
Do, 17.07.2008 23:57
Schönes Zitat, ich stimme voll und ganz zu
Do, 17.07.2008 11:44
Sehr gut! Absolut richtig! Genau meine Meinung!
Mi, 16.07.2008 16:57
Das ist ja echt mal eine lustige sache =)
Mi, 16.07.2008 16:03
lol^^
Mi, 16.07.2008 11:37
Vermutlich war ihr selbst nicht ganz bewusst wie ihr eigenes schreiben letztendlich wirkt und [...]
Di, 15.07.2008 12:31
Man kann einfach, wenn man so etwas initial versucht, ein weniglich kreativer an die Sache ran [...]
Di, 15.07.2008 12:25
Also manche Menschen kommen ja auf Ideen, die einem beim ersten Kaffee im Büro ein dickes Sch [...]
Di, 15.07.2008 11:48
Natürlich meint sie es so. Vielleicht könnte sie es aber auch so sagen? Noch besser: Sie vorab [...]
Di, 15.07.2008 11:42
Oh, ich glaube sie meinte es eher so, dass sie über Euch Ihre Werbefläche vermitteln lassen wi [...]
Mo, 14.07.2008 19:40
Heftig! Gut zu wissen das die Autorin Ihr behandeltes Thema auch selbst lebt.... Das finde [...]