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Gott goes Web2.0

Gut 2 Jahre ist es her, da schrieb der Wortführer hier "Gott braucht Werbung".
Rechtzeitig vorm Fest bekommt er sie. Völlig 2Nullig. kathTube ist am Start.

Wer hätte es gedacht? Katholiken können auch lustig.


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Der nahende Tod des Web2.0 (2)

Und wenn es nicht gemeuchelt wird...

Video-Streaming, Daten-Tauschbörsen, mobile Dienste: Das Internet wird einer Studie von US-Marktforschern zufolge schon bald an Innovationen ersticken. Denn die Nachfrage nach Bandbreite steigt schneller, als die Netze ausgebaut werden. (...)Wenn nicht bald mehr Geld in den Ausbau der Internet-Zugangsinfrastruktur investiert wird, könnte sich das Web bald selbst im Wege stehen. Schon 2010 droht der Web-Infarkt.
Quelle

Dazu nochmal, in Demut: Heine
Das Herz ist mir bedrückt
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Der nahende Tod des Web2.0 - oder: Das Ende der Tyrannei

Die Deutschen zeigen sich zunehmend genervt von der Trivialität der Medien. In einer vom Bremer Methoden- und Beratungsunternehmen Nextpractice durchgeführten Interview-Studie zu den Veränderungen in der Medienlandschaft zeichnet sich das Dilemma klar ab: "Die Befragten kritisieren in überraschender Deutlichkeit die für das Web 2.0 typischen Angebote mit weitgehend ungefilterten, nutzergenerierten Inhalten als oberflächlich und nicht förderlich für die eigene Entwicklung", fasst Professor Peter Kruse, geschäftsführender Gesellschafter von Nextpractice, das Ergebnis der Studie zusammen. "Auch wenn das tatsächliche Konsumverhalten oft noch eine andere Sprache spricht, suchen die Menschen verstärkt nach Medien, die sie dabei unterstützen, sich zurecht zu finden und Zusammenhänge zu verstehen." (...) Fazit: "Das Mitmach-Web 2.0 verliert an Faszination. Der Hunger nach Qualität steigt"
Quelle

Und deshalb, in Demut: Heine
Belsazar
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Bücher zu verschenken – bis 24.12.

Passend wäre an dieser Stelle, unser neues Buch mit dem Untertitel „Wie Web 2.0 das Marketing revolutioniert“ zu verschenken. Aber das ist noch neu und soll erstmal verkauft werden.

Verschenkt werden aber unsere beiden letzten Leitfäden: „Leitfaden eMail-Marketing und Newsletter-Gestaltung“ (kann auch gekauft werden – siehe rechte Spalte) und „Leitfaden Permission Marketing“. Also frohe Weihnachten! Apropos: nach Heiligabend wird nichts mehr verschenkt.

P.S. Wer noch kein Geschenk hat: Weiterverschenken ist erlaubt – aber nur bis zum 24.

Welche Web 2.0-Portale Online-Marketer kennen

Jetzt ist die Befragung fertig ausgewertet: Knapp zweitausend Online-Marketer haben verraten, welche Portale sie kennen und nutzen. Wenig überraschend: Jüngere sind aktiver als Ältere. Interessant: Jüngere teilen ihr Wissen bereitwilliger mit anderen als Ältere. Um den Faktor zwei bis vier mehr Mitglieder haben Social Bookmarking-Dienste bei den Jungen. Ansonsten viele Zahlen, die sich jeder selbst ansehen mag. Unter anderem hat es Konstantin Guericke schwer, wenn er jetzt Lars Hinrichsen einholen will: dreimal bekannter ist openBC als der US-Konkurrent LinkedIn. Der Börsentrubel wird den Abstand sicher noch vergrößern. Aber was wäre wohl herausgekommen, wenn wir nur nach Tching, Ksing oder Crossing statt nach openBC gefragt hätten? Wie wichtig die Präsenz in den Massenmedien ist, hat der YouTube-Verkauf gezeigt: Nur wenige kennen das Videoportal Sevenload und auch MyVideo liegt deutlich hinter dem US-Marktführer. Hier die Portale, die mehr als die Hälfte der Befragten kennen:

Wikipedia kennen 96,5%
YouTube kennen 87,7%
openBC kennen 81,1%
Myspace kennen 75,3%
blog.de kennen 69,7%
Blogger kennen 68,0%
Flickr kennen 65,5%
StayFriends kennen 60,4%
MyVideo kennen 59,6%

Alle anderen Details mit mehr oder weniger gewagten Interpretationen stehen in unseren beiden Pressemitteilungen zu Web 2.0-Bekanntheitsgrad und Web 2.0-Altersunterschieden.

Und noch was: Natürlich verschlafen nicht alle Oldies Web 2.0, sondern halt nur mehr als bei den Youngsters. Also bitte keine bösen Kommentare zu der Headline – ich bin selbst auch deutlich über vierzig. Und eines kam ja auch raus: Zumindest beim Lesen von Blogs gibt es keinen Altersunterschied – die lesen alle gleich gerne.

Web 2.0 - Die Revolution?

In Hamburg war was los: mehr als 200 PR-Menschen und Journalisten haben sich getroffen, um dem Web 2.0 auf den Zahn zu fühlen. Kein geringerer als die dpa-Tochter news aktuell hatte zur Podiumsdiskussion geladen. Sie wollten wissen, wie sich die Medien und die PR im Zeitalter von Web 2.0 verändern.

Einig waren sich alle, dass das Web 2.0 etwas bewegt. Nur in der graduellen Abstufung war man uneins. So stellte zum Beispiel Christian Faltin, Geschäftsführer der PR-Agentur dot.communications, die These auf:

Wenn man schlechte PR machen will, dann sollte man Communities infiltrieren. Dann hat man die garantiert.


Weiter gehts mit Klaus-Peter Frahm, Prokurist und Leiter IT bei news aktuell.

Seiner Meinung nach haben die klassischen Medien ihre Gate Keeper Funktion zu einem großen Teil bereits verloren: "Sicher haben sie weiterhin die Aufgabe, Inhalte zu sichten und zu gewichten. Aber in Zukunft werden immer mehr Informationen an den klassischen Medien vorbei die öffentliche Meinung beeinflussen."


So oder so. Medien sind in Bewegung. Dank oder trotz Web 2.0. Man macht sich Gedanken. Und das ist auch gut so.


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