Donnerstag, 20. Dezember 2007
Gut 2 Jahre ist es her, da schrieb der Wortführer hier " Gott braucht Werbung".
Rechtzeitig vorm Fest bekommt er sie. Völlig 2Nullig. kathTube ist am Start.
Wer hätte es gedacht? Katholiken können auch lustig.
"Gott goes Web2.0" vollständig lesen
Mittwoch, 21. November 2007
Und wenn es nicht gemeuchelt wird...
Video-Streaming, Daten-Tauschbörsen, mobile Dienste: Das Internet wird einer Studie von US-Marktforschern zufolge schon bald an Innovationen ersticken. Denn die Nachfrage nach Bandbreite steigt schneller, als die Netze ausgebaut werden. (...)Wenn nicht bald mehr Geld in den Ausbau der Internet-Zugangsinfrastruktur investiert wird, könnte sich das Web bald selbst im Wege stehen. Schon 2010 droht der Web-Infarkt. Quelle
Dazu nochmal, in Demut: Heine
Das Herz ist mir bedrückt
"Der nahende Tod des Web2.0 (2)" vollständig lesen
Die Deutschen zeigen sich zunehmend genervt von der Trivialität der Medien. In einer vom Bremer Methoden- und Beratungsunternehmen Nextpractice durchgeführten Interview-Studie zu den Veränderungen in der Medienlandschaft zeichnet sich das Dilemma klar ab: "Die Befragten kritisieren in überraschender Deutlichkeit die für das Web 2.0 typischen Angebote mit weitgehend ungefilterten, nutzergenerierten Inhalten als oberflächlich und nicht förderlich für die eigene Entwicklung", fasst Professor Peter Kruse, geschäftsführender Gesellschafter von Nextpractice, das Ergebnis der Studie zusammen. "Auch wenn das tatsächliche Konsumverhalten oft noch eine andere Sprache spricht, suchen die Menschen verstärkt nach Medien, die sie dabei unterstützen, sich zurecht zu finden und Zusammenhänge zu verstehen." (...) Fazit: "Das Mitmach-Web 2.0 verliert an Faszination. Der Hunger nach Qualität steigt" Quelle
Und deshalb, in Demut: Heine
Belsazar
"Der nahende Tod des Web2.0 - oder: Das Ende der Tyrannei" vollständig lesen
Dienstag, 19. Dezember 2006
Passend wäre an dieser Stelle, unser neues Buch mit dem Untertitel „Wie Web 2.0 das Marketing revolutioniert“ zu verschenken. Aber das ist noch neu und soll erstmal verkauft werden.
Verschenkt werden aber unsere beiden letzten Leitfäden: „Leitfaden eMail-Marketing und Newsletter-Gestaltung“ (kann auch gekauft werden – siehe rechte Spalte) und „Leitfaden Permission Marketing“. Also frohe Weihnachten! Apropos: nach Heiligabend wird nichts mehr verschenkt.
P.S. Wer noch kein Geschenk hat: Weiterverschenken ist erlaubt – aber nur bis zum 24.
Donnerstag, 30. November 2006
Jetzt ist die Befragung fertig ausgewertet: Knapp zweitausend Online-Marketer haben verraten, welche Portale sie kennen und nutzen. Wenig überraschend: Jüngere sind aktiver als Ältere. Interessant: Jüngere teilen ihr Wissen bereitwilliger mit anderen als Ältere. Um den Faktor zwei bis vier mehr Mitglieder haben Social Bookmarking-Dienste bei den Jungen. Ansonsten viele Zahlen, die sich jeder selbst ansehen mag. Unter anderem hat es Konstantin Guericke schwer, wenn er jetzt Lars Hinrichsen einholen will: dreimal bekannter ist openBC als der US-Konkurrent LinkedIn. Der Börsentrubel wird den Abstand sicher noch vergrößern. Aber was wäre wohl herausgekommen, wenn wir nur nach Tching, Ksing oder Crossing statt nach openBC gefragt hätten? Wie wichtig die Präsenz in den Massenmedien ist, hat der YouTube-Verkauf gezeigt: Nur wenige kennen das Videoportal Sevenload und auch MyVideo liegt deutlich hinter dem US-Marktführer. Hier die Portale, die mehr als die Hälfte der Befragten kennen:
Wikipedia kennen 96,5%
YouTube kennen 87,7%
openBC kennen 81,1%
Myspace kennen 75,3%
blog.de kennen 69,7%
Blogger kennen 68,0%
Flickr kennen 65,5%
StayFriends kennen 60,4%
MyVideo kennen 59,6%
Alle anderen Details mit mehr oder weniger gewagten Interpretationen stehen in unseren beiden Pressemitteilungen zu Web 2.0-Bekanntheitsgrad und Web 2.0-Altersunterschieden.
Und noch was: Natürlich verschlafen nicht alle Oldies Web 2.0, sondern halt nur mehr als bei den Youngsters. Also bitte keine bösen Kommentare zu der Headline – ich bin selbst auch deutlich über vierzig. Und eines kam ja auch raus: Zumindest beim Lesen von Blogs gibt es keinen Altersunterschied – die lesen alle gleich gerne.
Freitag, 17. November 2006
In Hamburg war was los: mehr als 200 PR-Menschen und Journalisten haben sich getroffen, um dem Web 2.0 auf den Zahn zu fühlen. Kein geringerer als die dpa-Tochter news aktuell hatte zur Podiumsdiskussion geladen. Sie wollten wissen, wie sich die Medien und die PR im Zeitalter von Web 2.0 verändern.
Einig waren sich alle, dass das Web 2.0 etwas bewegt. Nur in der graduellen Abstufung war man uneins. So stellte zum Beispiel Christian Faltin, Geschäftsführer der PR-Agentur dot.communications, die These auf:
Wenn man schlechte PR machen will, dann sollte man Communities infiltrieren. Dann hat man die garantiert.
Weiter gehts mit Klaus-Peter Frahm, Prokurist und Leiter IT bei news aktuell.
Seiner Meinung nach haben die klassischen Medien ihre Gate Keeper Funktion zu einem großen Teil bereits verloren: "Sicher haben sie weiterhin die Aufgabe, Inhalte zu sichten und zu gewichten. Aber in Zukunft werden immer mehr Informationen an den klassischen Medien vorbei die öffentliche Meinung beeinflussen."
So oder so. Medien sind in Bewegung. Dank oder trotz Web 2.0. Man macht sich Gedanken. Und das ist auch gut so.
Freitag, 10. November 2006
Das hat doch einen ganz besonderen quasi Web 2.0-Charme: Sellaband.
Bands suchen sich sog. „Believer“. Diese zahlen 10$ pro „Part“. Kommen auf diese Weise 50.000 $ zusammen, dann kann der Artist in Studio gehen und eine Platte (neudeutsch: CD) aufnehmen.
Das ist dann zwar kein User generierter aber User finanzierter Content!
Montag, 6. November 2006
Dies hat sich wohl die GEMA bei der Übernahme von YouTube gedacht. Nun hat ein GEMA Sprecher bekannt gegeben, dass Google zu Lizenzgebühren aufgefordert wurde. Man beruft sich auf Musikstücke in den Videos, welche nach Lizenzrechten ihren Mitgliedern gehören. Demnach soll Google nun alle rechtswidrigen Videos löschen und dies in Zukunft kontrollieren. Mal auf YouTube gesehen, werden da wohl einige Videos vor dem Aus stehen. Wenn wir jetzt mal weiter spinnen kommen da wohl noch Google Videos sicher schon bald nach. So was ist doch mal wieder typisch, kaum versuchen Menschen sich virtuell auszutauschen und einfach Spass zu haben, greifen deutsche Bürokraten ein und versuchen schnell noch hier und da ein Euro zu verdienen. Einfach Top !! Weiter soooooo!!!
Freitag, 3. November 2006
Auf der Fahrt nach Hause, stelle ich immer wieder Personen fest, welche verstärk ihr Handy auf der Rückfahrt nutzen. Die Nutzung beschränkt sich aber nicht auf das Telefonieren, oder die Verwaltung der Termine. Auf manchen Displays kann ich Texte sehen, welche gerade neu erstellt werden, oder bearbeitet werden. Die Frage ist jetzt, welche wir uns stellen sollten, was uns genau von einem mobile 2.0 trennt. Dazu sollten wir uns erst einmal klar machen, was gerade der ganze Rummel um das Web 2.0 ausmacht. Leute setzen sich virtuell zusammen und erstellen gemeinsam Content für gewisse Seiten. Leitet man das ganze auf ein Handy ab, wird man feststellen, dass alles auch unterwegs möglich ist. Jeder kann heute jederzeit vom Handy aus ins Netz und Wiki oder sonstige Web 2.0 Projekte besuchen. Der Vorteil an einem Handy ist einfach die Kompaktheit. Die Geräte werden immer leistungsfähiger und für die Erstellung von Content schon überdimensioniert. Manche behaupten ja auch, Sie bräuchten eine 3 Ghz CPU um mir Word arbeiten zu können. Doch die Zukunft wird sicherlich genau in diesem mobilen Segment liegen. Prognosen besagen, dass im Jahr 2011 bereits 13 Milliarden Doller durch das mobile 2.0 erwirtschaftet wird. Die Zahl mag im ersten Moment etwas zu hoch klingen, doch das ist sie keinesfalls. Von Jahr zu Jahr wachsen die Zahlen der Handynutzer. Der Trend ist dieses Jahr klar zu einem Zweithandy. Was mag wohl bis zum Jahre 2011 passieren? UMTS vereinfacht den Zugang zum Internet und ist vor allem „schnell“. Die Züge fahren wohl noch dieses Jahr, oder nächstes Jahr ab, wer den Anschluss nicht verlieren möchte, sollte schnellstmöglich handeln und nicht versuchen mit „me too“ Produkten zu kontern.
Samstag, 28. Oktober 2006
So habe ich den Anschein, dass derzeit alles 2.0 wird, oder einfach 2.0 in etwas erkannt wird. Im TV berichten „Experten“ über diesen Boom, der aber nicht nur im Internet abläuft. Aus welchen Gründen auch immer häufen sich Kongresse mit der Endung 2.0 . Hier mal ein Paar Beispiele: Ideenmanagement 2.0, Goldgrube 2.0 usw. Kann es sein, dass das 2.0 einfach das Wort „gemeinsam“ oder „Gruppe“ ersetzen soll? Wenn dem so ist, möchte ich doch die Marketingleute bitten die guten „alten“ Wörter auch weiterhin zu nutzen, denn so schlecht sind die gar nicht. Sicher ist 2.0 kürzer und hört sich in jedem Falle moderner an, aber nicht alle kennen diesen Ausdruck! Ich warte schon auf den ersten Markt 2.0 oder sogar Aldi 2.0...
"Alles 2.0" vollständig lesen
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Kommentare
So, 06.07.2008 11:43
Stimme voll zu. Wer hat das gesagt: "Jedem Anfang liegt ein Zauber inne?" Bachmann.. weiß nich [...]
So, 06.07.2008 00:14
Hier noch ein neues Artikelverzeichnis, welches sich hauptsächlich mit Eigenbau Anleitungen be [...]
Sa, 05.07.2008 22:51
Toll, dass Sie beide den Tipp gut finden. Es kommt bei einer Rede oder Präsentation tatsächlic [...]
Sa, 05.07.2008 08:09
Vielen Dank für den Zuwurf und ein schönes Wochenende!
Fr, 04.07.2008 22:02
scharfsinnig beobachtet! die "schönsten" Eigentore als Präsenter schießt man sich halt immer n [...]
Fr, 04.07.2008 21:08
Beim zappen durch Premiere hab ich dann doch noch ein Spiel anzusehen. Nach so viel Fussball E [...]
Fr, 04.07.2008 17:24
Super! Das sind wohl die kleinen aber feinen Unterschiede, die in der Gesamtheit eine Präsenta [...]
Fr, 04.07.2008 11:28
Was vor lauter Schreck mach ich denn dann dieses Wochenende? Zum Glück gibts dann noch die For [...]
Fr, 04.07.2008 11:07
Danke! Stimmt ja die Bundesliga läuft erst wieder im August. Irgendwie hatte man sich an jeden [...]
Do, 03.07.2008 17:39
Ein wirklich wahres Sprichwort =D Sehr interessanter blog hier, macht Spass zu lesen...
Mi, 02.07.2008 13:21
Getreu dem Motto: Neues muß nicht immer gut sein!
Mi, 02.07.2008 13:17
... ist es nicht überall so? Egal auf welcher Seite des Schreibtisches man sich befindet, eine [...]
Mi, 02.07.2008 11:24
Ach ja: In unserem Fall kann der Journalist entscheiden, ob diese Grenze zwischen ihm und den [...]
Mi, 02.07.2008 11:22
Im Bereich des Filmjournalismus zum Beispiel gibt es eine Grenze (über die ich dieser Tage sow [...]
Mi, 02.07.2008 10:41
Unter den Marketing- Weblogs findet ein kleiner Fackellauf statt und auch ich habe ein Stöcken [...]
Mo, 30.06.2008 17:23
Hmm, erinnert mich an Googles Kampagne mit dem Plakat und der Formel, als sie Programmierer suchten.
Fr, 27.06.2008 14:11
Na, ich bin ja mal gespannt wer hier das Beste Routing hat
Fr, 27.06.2008 14:07
Und schon ist es weg und auf dem Weg nach Leverkusen.
Di, 24.06.2008 16:38
In der Marketing- und Kommunikationsbranche gibt es besonders viele Fachblogs, zumindest is [...]
Mo, 23.06.2008 17:19
Ich kann nur sagen, dass wir mit den Artikelverzeichnissen bislang noch immer Erfolge einfahre [...]