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Die finale Lösung für alle Probleme

Ich bin gerettet. Der Weihnachtsstress hat ein Ende. Ein für allemal. Ich muss nur vorher noch schnell was kaufen. Aber das schaff ich gerade noch vor dem Herzanfall. Ich kauf mir einfach was Sensationelles: die One-for-All-Fernbedienung!

Das Ding löst einfach alle Probleme des vorweihnachtlich Gestressten. Denn diese Weltneuheit erlaubt es uns nicht nur, sämtliche Fernbedienungen in einem Gerät zu vereinen (das kannten wir ja noch gar nicht...), sondern wir können auch endlich damit unseren Weihnachtsbaum an- und ausschalten. Darauf haben wir doch gewartet!

Wir könnten sogar - wenn wir wollten - den Adventskranz damit fernbedienen. Wenn er denn mit elektrischen Kerzen bestückt ist. Wir könnten natürlich auch die Kaffeeemaschine dran anschließen. Die Frage ist nur, wie der Kaffee dann zu uns kommt. Oder den Wasserkocher für den Tee aus der Ferne aktivieren (wer gießt den dann auf?).

Wir müssten uns also quasi gar nicht mehr von unserem Sofa wegbewegen, während wir so am Zappen sind. Aber das Beste kommt jetzt:

Erhältlich in den Farben schwarz und pink und auf die Funktionen Kanal Auf/Ab, Lautstärkte Auf/Ab, Power und Mute reduziert, ist der Zapper die ideale Fernbedienung für Kinder, Viel-Umschalter und all diejenigen, die gerne eine einfache Fernbedienung ohne viele Zusatzfunktionen nutzen. Geeignet für TV, LCD, Plasma und Beamer.


Eine Fernbedienung für Kinder. Das hat die Welt noch nicht gesehen. Kind hat die Zähne noch nicht geputzt? Kein Problem dank One-for-All. Kind schreit? Mute-Taste gedrückt und schon können wir das Fernsehprogramm weiter genießen.

Die Lösung aller Probleme ist nah. Dank One-for-All.

Scharfe Sache

Wissen Sie, was immer noch auf meinem Schreibtisch steht? Weil ich es einfach nicht wegwerfen mag. Weil ich denke, vielleicht mach ich das ja noch mal. Weil es wirklich eine nette Idee war. Weil ich neugierig bin...

Eine Weihnachtskarte. Dabei ist doch fast schon Ostern. Eine Weinachtskarte, die gar nicht besonders aufwändig ist. Man wünscht mir Süße Weihnachten und noch ein paar nette Dinge. Und dann ist da drin ein Cellophantütchen mit Chilifäden. Und ein Rezept für Chili-Schokolade.

Und weil ich diese Schokolade ja immer noch nicht gemacht habe, steht sie da jetzt immer noch. Diese Weihnachtskarte. Ob ich dem Absender mal eine Osterkarte schicken sollte?

Das Aschenbrödel-Konzept: Die Guten ins Töpfchen,...

Lieber Burkhard,

mit diesem Vorschlag hättest du eigentlich kurz vor Weihnachten aufschlagen müssen. Aber seis drum, ein gutes Konzept ist´s allemal.

Die Kundenbilanz? Die Kundenbilanz!

Mit welchen Kunden wurde der größte Umsatz, Deckungsbeitrag und Gewinn realisiert?
Was haben diese lukrativen Kunden gemeinsam?
Wo kann man mehr von diesen Kunden finden?
Welche Kunden sind Fans? Und warum?
Welche Kunden haben mir gute Anregungen für neue Produkte, Dienstleistungen und Services gegeben?
Wie hoch ist die Kundenfluktuation? Was sind die Gründe für die “Kundenflucht”? Wohin sind die Kunden “geflüchtet”?
Von welchen Kunden will ich weniger?
Über welchen Vertriebsweg / Marketingkanal haben wir die meisten neuen Kunden gewonnen?
Wie hoch ist die Akquisequote (Kundenkontakte, Akquisegespräche, Abschlüsse)

Wichtig ist natürlich auch, aus der Kundenbilanz Konsequenzen zu ziehen.


Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.

Daher nenne ich deine Kundenbilanz fortan Aschenbrödel-Konzept

Bücher zu verschenken – bis 24.12.

Passend wäre an dieser Stelle, unser neues Buch mit dem Untertitel „Wie Web 2.0 das Marketing revolutioniert“ zu verschenken. Aber das ist noch neu und soll erstmal verkauft werden.

Verschenkt werden aber unsere beiden letzten Leitfäden: „Leitfaden eMail-Marketing und Newsletter-Gestaltung“ (kann auch gekauft werden – siehe rechte Spalte) und „Leitfaden Permission Marketing“. Also frohe Weihnachten! Apropos: nach Heiligabend wird nichts mehr verschenkt.

P.S. Wer noch kein Geschenk hat: Weiterverschenken ist erlaubt – aber nur bis zum 24.

Warnung

In zehn Tagen feiert die christliche Welt Weihnachten.

In guter alter Tradition weist der Marketing-Blog frühzeitig auf kommende Ereignisse hin ...

Wir sind halt unserer Zeit einfach immer eine Quartalsnasenlänge voraus ...


Nie wieder zu viele Socken!

Die Stadt Celle bringt uns die Rettung. Wo das liegt? In Niedersachsen, aber das tut hier gar nix zur Sache.

Die in Celle nämlich, die haben eine ganz tolle Idee gehabt. Die verlängern jetzt ihren Weihnachtsmarkt. Da muss der Weihnachtsmann jetzt Überstunden schieben. Tagelang. Und warum? Weil die anderen nicht zielgruppenorientiert schenken können.

Denn in Celle gibt es jetzt die Tauschbörse für Weihnachtsgeschenke. Quasi After-Party-Wichteln mit Unbekannten. Man kann ungeliebte Geschenke mitbringen und dort direkt eintauschen. Das ist cool.

Seit vier Jahren gibt es mit steigender Teilnehmerzahl die unterhaltsame "Rettung" auf dem Celler Weihnachtsmarkt. Am 26.12. ab 15 Uhr muss der Weihnachtsmann in Celle wieder Überstunden schieben. "Unbezahlte Wiedergutmachung" nennt das der Veranstaltungsleiter Alexander Hass von der Tourismus Region Celle GmbH. "Schließlich hat der Weihnachtsmann uns das ja auch eingebrockt" ergänzt Hass.


Da muss man in Zukunft nicht mehr so ein gequältes Lächeln aufsetzen, wenn man das 77te Paar Socken von Tante Amalie bekommt. Man kann sich richtig freuen, die Socken in die schrillste Krawatte auf Gottes Erdboden umzutauschen. Und dabei den Glühwein genießen, der in allen anderen Gemeinden nach Heiligabend auch nicht mehr fließt.

Die Stadt Celle freut sich wahrscheinlich doppelt. Erstmal, weil über ihre Idee berichtet wird. Und außerdem, weil die Leute, die den Glühwein verkaufen, ein paar Tage länger ihre Standmiete zahlen.

Eine Frage hätte ich allerdings noch: Was mache ich, wenn ich Tante Amalie treffe und sie mich in flagranti ertappt?

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