Hinweis:
Dies ist ein von trigami vermittelter - und erst nach langem Hin und Her - bezahlter Eintrag.
Hat der deutschen Sprache das letzte Stündlein geschlagen? Dieser Eindruck drängt sich wahrlich auf, wenn man die Ankündigung zum überraschenderweise nur großen („ultimativ“ kommt dann aber doch noch im Text) TOUGH TEST ONLINE LIVE-EVENT von CASIO liest, der Mitte November startet. Da könnte nämlich wahrlich, wahrlich das G in G-Shock für German stehen.
G-SHOCK steht für Toughness, Unverwüstlichkeit, cooles Design und spannende Funktionen. Auf www.g-shock.de wird die G-SHOCK ab Mitte November auf die ultimative Tough Test Probe gestellt. Schraubstock, Hammer, Amboss, Waschmaschine: Schau Dir an, was wir mit den Uhren anstellen und bestimme selbst mit! Das Tough Test Labor ist ein interaktives, Web 2.0 basiertes Online-Live-Event. Auf einem eigenen Channel innerhalb der G-SHOCK Website legst du die Tools für den Tough Test selbst fest.
71 Wörter - davon 19 englisch. Nun, Kommunikation ist, was verstanden wird. Und wenn es die Zielgruppe versteht, Treffer: Und auch die Teilnahmebedingungen, die eher wie –forderungen geschrieben sind, kommen nicht ohne Yippi-yippi-youw-wording aus, wenn gleich hier sein Anteil von awesome 26,7% auf still amazing 16,3% (15 von 92) downgesized wurde:
Reiche einfach deinen Testvorschlag mit einer kurzen, originellen Begründung ein und lade optional ein Video oder Audiofile hoch. Die User bewerten die Vorschläge — eure coolsten und spannendsten Testaufbauten werden vom 1. bis zum 14. Dezember jeden Tag zwei Stunden via Online-Live-Stream auf www.g-shock.de und beim Kooperationspartner myspace unter www.myspace.com/gshock umgesetzt und übertragen. Es gibt die Möglichkeit, über eine Chatfunktion direkt mit dem Tough Test Team in den Dialog zu treten und die Tests zu kommentieren. Und zu gewinnen gibt's natürlich auch etwas: Jeden Tag werden zwei toughe G-SHOCK G-7700 „Speed Steeler" verlost.
Ist das ein Zeichen? Wenn es um Inhalt geht, doch lieber die Muttersprache nutzen? Na, dann ist ja alles in Butter – bis auf die Uhr. Oder wäre das schon ein Testvorschlag?
Fett!
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Nachtrag: 17. November
Interessanterweise steigt der Deutschanteil bei KundenUNzufriedenheit noch weiter, wie eine E-Mail von gestern beweist:
Auf dem Werbeblog von germanblogs habe ich zu dem Thema etwas ausgeholt, also wer will kann es dort nachlesen, aber eigentlich geht es nur um eben den Wandel von Telefonatkunstwerken. These:
Warum bemüht man sich im Job soviel darum, alle erdenklichen bis hin zu unvorstellbaren Risiken zu entdecken, zu berücksichtigen, zu verhindern, zu verringern? Sind sie auch noch so klein. Anstatt die möglichen Chancen voll auszuschöpfen. Es fließen viel zu viel Arbeit, Kraft, Aufwand, Meetings, Denken, Energie, Manpower, Zeit und vor allem Geld in die Bedenken. Statt das alles einfach in die Lösung zu investieren. Die Befürchtungen lauern für einige eben überall. Die Ideen müssen sich erwehren. Die Bedenken nicht. Das ausgeprägte Über-Ich vieler Verantwortlicher steht dem produktiven Fluss wie ein Staudamm entgegen. Das macht diese zu Unverantwortlichen.
Können die nicht anders? Wollen die nicht anders? Dürfen die nicht anders?
Man stelle sich nur mal vor: Alle negativen, destruktiven und unproduktiven menschlichen Einflüsse jeglicher Art wären für einen Tag wie weg geblasen und alles Andere käme zur vollen Entfaltung! Was dann möglich wäre.
Noch 46 Tage bis zum Start der WM. Also noch jede Menge Zeit was auf die Beine zu stellen. So dachten sich das auch die Webguerillas und entwickelten ein Projekt gegen das nicht mal Herr Blatter was einzuwenden haben dürfte.
“anstoß” ist eine Aktion, die Denk-Anstöße geben will und an alle Kreativen der Republik apelliert, sich in den Dienst sozialer Themen zu stellen. Ganz gleich, für welches Social-Thema; egal, ob es eine kleine Organisation oder eine bekannte ist. Alle Ideen werden zentral gesammelt und den interssierten Medien vorgestellt.
Ich stehle mir Zeit. Nicht viel. Aber hier und da knaps ich mir heimlich welche ab. Dabei denke ich immer, dass merkt doch keiner. Aber sie tun es. Gott wie peinlich! Das fühle ich. Und die Blicke sagen mir – Du bist ertappt. Die Blicke sagen mir ganz deutlich: Für was anderes als meine Interessen, hast du keine Zeit zu haben.
Dann denke ich mir: Wieso, was, wer ich? Die können doch gar nicht wissen für was das gut ist. Was ich in meiner gestohlenen Zeit mache. Wenn ein Musiker 5 Stunden am Tag probt, würde ihm keiner vorwerfen er stielt sich Zeit. Die er eigentlich anderen und anderem widmen sollte. Einem Fußballer würde man den Vorwurf auch nicht machen. Aber in der Werbung, da ist das anders. Da muss man alles einfach können. Sofort, immer und besser. Wann übt ein Werber eigentlich? Wann Trainiert er? Wann füllt er Wissen und Fertigkeit nach? Wann sitzt er Stunden vor Typografiebüchern? Wann übt er neue Formulierungen? Neues Denken? Anders? Ich habe noch nie einen Werber üben sehen. Die sind immer bei der Sache. Sind immer sofort am Job, vor dem Job, oder im Job. Das lernen muss man offensichtlich heimlich nebenbei erledigen, irgend wie so das es niemand bemerkt.
Wer noch lernt, macht sich in der Werbung auffällig. Man könnte denken, wenn der noch lernt, dann kann der was gar nicht. Und Werber können doch alles. Das klingt gar nicht seriös für die Werbung. Man kommt in die Werbung und kann sofort alles. Man verschwindet aus der Werbung und kann immer noch alles.
Mir war das immer schleierhaft. Deshalb trainiere und übe ich seit 18 Jahren. Heimlich natürlich. In jeder mir bleibenden freien Minuten. Und weil die nie und nimmer ausreichen, stehle ich mir wie gesagt noch zusätzlich Zeit. Ich übe dann mich in Stimmung zu bringen. Spannung zu halten. Mich Inspirieren zu lassen. Meiner Intuition zu folgen. Ich trainiere schreiben. Formulieren, ohne zu formulieren. Neues. Anderes. Mit wenig viel zu sagen. Aus nichts viel zu machen, zu verdeutlichen, zu verdichten. zu. Oh, da kommt jemand – ich muss aufhören.
Nach wie vor das heisseste Thema, wann immer man nach Nachrichten aus der Telemarketing- bzw. Callcenter-Landschaft sucht: UWG-Reform und Dienstleistungsrichtlinie.
Auch auf marketing-blog.biz haben wir uns mehrfach mit dem Thema beschäftigt: z.B. hier und hier.
Verbraucherschützer warnen vor Dienstleistungsrichtlinie
Unerwünschte Telefonwerbung könnte in Deutschland Einzug halten - SPD lehnt EU-Entwurf weiter ab
Berlin - Durch die umstrittene EU-Dienstleistungsrichtlinie könnte Telefonwerbung demnächst auch in Deutschland Einzug erhalten. Das geplante Herkunftslandprinzip würde das Verbot unerwünschter Werbeanrufe umgehen, fürchten Verbraucherschützer.
Die EU-Richtlinie sieht vor, daß für Dienstleistungen in ganz Europa die Gesetze des Heimatlandes des jeweiligen Dienstleisters ausschlaggebend sind. In einigen EU-Staaten, darunter in den Niederlanden, sind Werbe-Anrufe ohne vorheriges Einverständnis des Angerufenen legal. In Deutschland hingegen benötigen Unternehmen für Telefonwerbung bisher noch die schriftliche Einwilligung des Betroffenen.
Streit um das Herzstück der geplanten EU-Dienstleistungsrichtlinie
Arbeiten für weniger Geld? Kritiker der geplanten Liberalisierung des Markts für Dienstleistungen in der EU befürchten, dass in vielen Branchen in Deutschland die Löhne - etwa am Bau - nach unten rutschen.
BERLIN/WIESBADEN Die Spitzen der großen Koalition haben sich noch nicht auf eine gemeinsame Position zur Liberalisierung der EU-Märkte für Dienstleistungen verständigt. Die umstrittene Richtlinie war Thema im Koalitionsausschusses von CDU/CSU und SPD.
Nun sind nicht alle Callcenter Betreiber und Telemarketing-Agenturen so hilf- und schamlos, dass sie gezwungen wären die aktuelle Gesetzeslage zu umgehen oder gar zu ignorieren.
Jenes kleine feine Unternehmen, dessen Geschäftsführung mir übertragen ist - teleorga Ltd. - wäre jederzeit bereit eine Selbstverpflichtung zur Wahrung von Verbraucherrechten zu unterschreiben. Wenn nach einigen weiteren Dienstleistern auch der eine oder andere Auftraggeber (NKL und SKL werden da wahrscheinlich nicht mitmachen?) bereit wäre auf diesen Zug aufzuspringen, könnte Telemarketing sich auch in der allgemeinen Wahrnehmung (weg vom Hausfrauen- und Hiwi-Beschäftigungsprogramm) zur seriösen, effektiven und qualifizierten Marketingdisziplin entwickeln.
Wer kennt es nicht, jenes immer wieder gern genommene Zitat von Heinrich, und nicht dem Versandhaus, Heine: “Denk’ ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.”
Vielleicht taten es deshalb so wenig in letzter Zeit und vielleicht blieb es deshalb auch im Grunde schön ruhig. (Vor 30 Jahren hat man noch Innenstädte auseinander genommen, da flogen Steine, wenn der ÖPNV sich erdreistete, seine Preise nach fünf Jahren um 20 Pfennig anzuheben - heute fliegt man Ryanair.)
Jetzt scheint es einigen zu ruhig zu sein und dachten sich, nachdem die Bild-Zeitung am 21. April “Wir sind Papst!” titelte, daraus könne man was machen - und sie taten es - leider!
Ich bin nicht Deutschland!
Nicht das:
- Ich kenne keine weiße Klofrau mit intaktem Gebiss.
- Ich will auch nicht 82 Millionen Arme sein.
- Und Olli Kahn soll aus dem WM-Kader fliegen, wenn er Flügel sein will.
Wer hat sich denn diese Schülerzeitungpoetik ausgedacht? Wen bitte sehr soll das aufrütteln? Die Kandisstückchen in den share holder-widows’ Wintergärten?
Bitte sagt es mir. Nein, tut es nicht. Ich will den Glauben an meine Zunft nicht verlieren. Und auch nicht an mein Land. Aber wenn das Deutschland wäre, was es zum Glück nicht ist, wäre ich als Protestant lieber Papst, was Gott sei Dank nicht geht.
sexiest woman alive zu Stellenausschreibung Mo, 30.06.2008 17:23 Hmm, erinnert mich an Googles Kampagne mit dem Plakat und der Formel, als sie Programmierer suchten.
lf-mechanik.de zu Wirken Artikelverzeichnisse noch? Mo, 23.06.2008 17:19 Ich kann nur sagen, dass wir mit den Artikelverzeichnissen bislang noch immer Erfolge einfahre [...]
Dominik zu Den Blogleser besser kennen lernen Mi, 18.06.2008 10:01 Ja, da freuen sich die Leser!
Noch als Ergänzung. Es war weniger die Uni Fribourg selbst, die [...]
Roger zu Guten Tag. Mi, 18.06.2008 08:59 Kein Alkohol ist auch keine Lösung.
Kommentare
Fr, 04.07.2008 22:02
scharfsinnig beobachtet! die "schönsten" Eigentore als Präsenter schießt man sich halt immer n [...]
Fr, 04.07.2008 21:08
Beim zappen durch Premiere hab ich dann doch noch ein Spiel anzusehen. Nach so viel Fussball E [...]
Fr, 04.07.2008 17:24
Super! Das sind wohl die kleinen aber feinen Unterschiede, die in der Gesamtheit eine Präsenta [...]
Fr, 04.07.2008 11:28
Was vor lauter Schreck mach ich denn dann dieses Wochenende? Zum Glück gibts dann noch die For [...]
Fr, 04.07.2008 11:07
Danke! Stimmt ja die Bundesliga läuft erst wieder im August. Irgendwie hatte man sich an jeden [...]
Do, 03.07.2008 17:39
Ein wirklich wahres Sprichwort =D Sehr interessanter blog hier, macht Spass zu lesen...
Mi, 02.07.2008 13:21
Getreu dem Motto: Neues muß nicht immer gut sein!
Mi, 02.07.2008 13:17
... ist es nicht überall so? Egal auf welcher Seite des Schreibtisches man sich befindet, eine [...]
Mi, 02.07.2008 11:24
Ach ja: In unserem Fall kann der Journalist entscheiden, ob diese Grenze zwischen ihm und den [...]
Mi, 02.07.2008 11:22
Im Bereich des Filmjournalismus zum Beispiel gibt es eine Grenze (über die ich dieser Tage sow [...]
Mi, 02.07.2008 10:41
Unter den Marketing- Weblogs findet ein kleiner Fackellauf statt und auch ich habe ein Stöcken [...]
Mo, 30.06.2008 17:23
Hmm, erinnert mich an Googles Kampagne mit dem Plakat und der Formel, als sie Programmierer suchten.
Fr, 27.06.2008 14:11
Na, ich bin ja mal gespannt wer hier das Beste Routing hat
Fr, 27.06.2008 14:07
Und schon ist es weg und auf dem Weg nach Leverkusen.
Di, 24.06.2008 16:38
In der Marketing- und Kommunikationsbranche gibt es besonders viele Fachblogs, zumindest is [...]
Mo, 23.06.2008 17:19
Ich kann nur sagen, dass wir mit den Artikelverzeichnissen bislang noch immer Erfolge einfahre [...]
Mi, 18.06.2008 10:01
Ja, da freuen sich die Leser! Noch als Ergänzung. Es war weniger die Uni Fribourg selbst, die [...]
Mi, 18.06.2008 08:59
Kein Alkohol ist auch keine Lösung.
Di, 17.06.2008 13:56
Nette Sache, ist es immer noch so das die Alexa Zahlen leicht manipuliert werden können? Oder [...]
Mo, 16.06.2008 23:09
Tolles und absolut wertvolles ebook für jeden der im eMail bzw. Newsletter Marketing mitreden [...]