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Dienstag, 19. Oktober 2010
08:00
19.10.2010 aus FAZ, S.17 - Im Zuge seiner geplanten strategischen Neuausrichtung hat der französische Luxuskonzern PPR nun Details bekanntgegeben. So soll neben der Luxusmarke Gucci mit der Sparte Sport & Lifestyle eine zweite Konzernsäule aufgebaut werden. Kern des neuen Segments soll der Sportartikelhersteller Puma werden, der in diesem Rahmen zudem in eine Aktiengesellschaft nach europäischem Recht umgewandelt werden soll. Verantwortlich für den Aufbau des Sport & Lifestyle-Ressorts soll Jochen Zeitz sein, der bislang Puma als Vorstandsvorsitzender führte. Mit diesem Schritt ändert auch Puma seine Ausrichtung und baut künftig verstärkt auf den Faktor Lifestyle, während Konkurrenten wie Nike und Adidas demgegenüber den sportlichen Aspekt ihrer Marken hervorheben.
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Freitag, 9. Juli 2010
08:00
09.07.2010 aus Welt, S.12 - Trotz des Ausscheidens der deutschen Elf ist die WM in Südafrika ein Erfolg für Ausstatter Adidas: Wie schon 2006 gingen bereits mehr als 1,2 Mio. Deutschland-Trikots des Sportartikelherstellers über den Ladentisch; zudem steht mit Spanien eine Mannschaft im Finale, die ebenfalls von den Herzogenaurachern ausgerüstet wird. Mit einem Plus von 15 Prozent gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2008 rechnet Adidas für dieses Jahr mit einem Rekordumsatz von 1,5 Mrd. Euro. Auch Konkurrent Nike, mit dem die Niederlande auflaufen, zeigt sich zufrieden mit den Umsätzen im Fußballbereich. Als "Marken-Finale" sehen die Konkurrenten das Endspiel jedoch nicht, vielmehr gelte es, langfristig Marktanteile auszubauen und abzusichern.
"Nike und Adidas: WM beflügelt Umsätze" vollständig lesen »
Donnerstag, 1. Juli 2010
08:00
01.07.2010 aus Horizont, S.4 - Die Sponsoringberatung Sport + Markt hat die weltweite TV-Werbung im Umfeld der Fußball-WM untersucht. Demnach dominieren die Autobauer mit 11 Prozent Anteil die TV-Commercials rund um die Berichterstattung, wobei FIFA-Partner Hyundai hiervon rund ein Drittel für seine Marken Hyundai und Kia schaltet. Große Präsenz zeigen auch die Branchen Telekommunikation (9 Prozent), Lebensmittel (ohne Getränke) mit 8 Prozent und Finanzdienstleister (7 Prozent). Überraschend ist ein Vergleich der Sportartikelhersteller: Liefern sich Nike und Adidas normalerweise ein Kopf-an-Kopf-Rennen, dominiert Nike die Fernsehaktivitäten der Sportausrüster mit 63 Prozent TV-Spot-Anteil vor Adidas mit 30 Prozent. Von Wettbewerber und Ausrüster Puma, der zudem in Südafrika sehr engagiert ist, wurde hingegen kein einziger Spot gezählt.
"Autobauer dominieren Fernsehwerbung bei der WM" vollständig lesen »
Montag, 28. Juni 2010
08:00
28.06.2010 aus Kontakter, S.28 - Laut einem Bericht des "Guardian" winken Südafrika durch die Werbung im Zuge der Fußball-WM Mehreinnahmen von rund 220 Mio. Dollar. Nach Ansicht der Agentur GroupM könnte dies nachhaltige Auswirkungen auf das Landes-Wachstum haben, das durch die Wirtschaftskrise zuletzt auf nur noch 0,4 Prozent gesunken war. Durch die zusätzlichen Werbeeinnahmen sei nun sogar ein Plus von bis zu 6,8 Prozent möglich. Grund dafür sei vor allem die TV-Werbung, die laut GroupM um geschätzt zehn Prozentpunkte auf zwei Mrd. Dollar klettern werde. Aber auch Sonderwerbeformen tragen zum Aufschwung bei. So projiziert Nike beispielsweise eine 44 Meter hohe Außenwerbung an die Hauswand eines Johannesburger Hochhauses, das damit zum größten Digital-Screen Afrikas wird.
Donnerstag, 24. Juni 2010
08:00
24.06.2010 aus HB, S.28 - Gut 40 Mio. Euro jährlich will der Sportausrüster Nike angeblich ab 2011 für einen exklusiven Ausrüsterdeal mit der französischen Nationalmannschaft bezahlen - und hat sich damit auf eine Partnerschaft mit der bisherigen Skandalmannschaft der Fußball-WM eingelassen. Frankreich sei immer noch einer der großen Namen im Fußball, ein Vorkommnis in einem Turnier ändere nichts daran, so ein Unternehmenssprecher. Während Nike an dem Deal festhält und auf einen Neubeginn unter dem neuen Trainer Laurent Blanc setzt, haben Firmen wie Crédit Agricole und die Imbisskette Quick ihre Kampagnen mit der Nationalelf oder einzelnen Spielern eingestellt. Experten verweisen auf die Unwägbarkeiten für Sponsoren, die das Risiko von Höhen und Tiefen der Sportler zwangsläufig mittragen.
"Nike steht zur französischen Nationalelf" vollständig lesen »
Freitag, 28. Mai 2010
11:00
28.05.2010 aus Welt komp., S.22 - Zum Start der WM in Südafrika gehen die Sportartikelhersteller Nike und Adidas mit großen Werbefeldzügen ins Rennen und kämpfen um die Marktführerschaft im Fußball. Dabei setzen beide Unternehmen verstärkt auf das Internet als Werbeplattform und wollen mit ihrer Präsenz auf Facebook, Youtube und eigenen Angeboten vor allem jugendliche Kunden ansprechen. Online-Kampagnen seien heute weitaus wichtiger als noch 2006, sagt eine Adidas-Sprecherin. Auch Nike, das in diese WM mehr als je zuvor investiert, bewegt den Fokus immer stärker auf Online-Werbung; so war der aktuelle "Schreib Zukunft"-Spot auch zuerst im Internet zu sehen. Von der WM erhoffe man sich, dass diese den Konsumenten generell positiv beeinflusse - Sport habe die Kraft, für Aufbruchstimmung zu sorgen.
"Nike und Adidas kämpfen um Marktführerschaft im Fußball" vollständig lesen »