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Apple gibt App-Entwicklern mehr Spielraum

10.09.2010 aus FTD, S.3 - Der Computerkonzern Apple will den Entwicklern von Mini-Anwendungen künftig den Zugang zu seinem App-Store erleichtern und kommt damit einer offiziellen Untersuchung der US-Wettbewerbshüter zuvor, nachdem sich zuletzt Adobe und Google bei der Federal Trade Commission über die starken Beschränkungen des iPhone-Herstellers beschwert hatten.

Apps

Programmierer dürften bei der Entwicklung neuer Apps künftig einen Programmierbaukasten von Adobe verwenden, zudem fällt in den Leitlinien für die Nutzung des mobilen Betriebssystems iOS die Klausel weg, dass Entwickler keine Nutzerdaten mit Werbenetzwerken mit einem eigenen mobilen Betriebssystem teilen dürfen. Von dieser Restriktion war vor allem Googles Werbevermarkter Admob betroffen.

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Internet-TV wird zum hart umkämpften Markt

08.09.2010 aus HB, S.24 - Nachdem Apple bereits mit einem eigenen Internet-TV-Dienst gestartet ist, kündigte Google-Chef Eric Schmidt gestern auf der Elektronikmesse IFA an, bis Herbst das Angebot Google TV auf den Markt zu bringen. Im nächsten Jahr soll der Dienst auch in Deutschland verfügbar sein. Auch Fernsehhersteller wie Loewe, Philips und Sharp drängen auf den jungen Markt: Die drei Unternehmen planen für ihre Internetplattform eine Kooperation. Während Apple ohne Partner arbeitet, konnte Google für sein TV-Angebot bereits Sony gewinnen. Zudem prüfe der weltgrößte Fernsehhersteller Samsung, Googles Produkt in seine Geräte zu integrieren, heißt es in Insiderkreisen.

Konkurrenz für iTunes: Google plant Online-Musikshop

06.09.2010 aus Frankf. Neue Presse, S.6 - Google plant den Einstieg in das Online-Musikgeschäft. Informationen der "Los Angeles Times" zufolge will der Suchmaschinenkonzern rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft einen browserbasierten Onlineshop starten, der zudem auch über Android-Smartphones erreichbar sein soll. Die Verhandlungen mit der Musikindustrie, die auf ein Ende von Apples Vormachtstellung im Internet-Musikhandel hoffe, seien weit fortgeschritten. Apple hat unterdessen kurz nach Start seines neuen Musik-Netzwerkes Ping bereits eine Mio. registrierte Nutzer angezogen.

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Apple vernetzt iTunes-Nutzer

03.09.2010 aus FTD, S.6 - Mit einem eigenen sozialen Netzwerk namens Ping will Apple die Nutzer seines Onlineshops iTunes vernetzen. Damit macht der Computerkonzern insbesondere Online-Musiknetzwerken wie Myspace und Musikstreamingdiensten wie Last.fm Konkurrenz. Sollte es Apple gelingen, alle iTunes-Nutzer zu aktivieren, hätte Ping auf einen Schlag weltweit 160 Mio. User. Ping-Nutzer können sich über die Konzerttermine ihrer Lieblingsmusiker auf dem Laufenden halten und auch verfolgen, zu welchen Konzerten ihre Freunde gegangen sind und welche Musik sie heruntergeladen haben. Ping wird Experten zufolge auch die Verkäufe auf iTunes ankurbeln.

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Sonys Games-Chef House: "Die Spielelandschaft wird komplexer"

31.08.2010 aus FAZ, S.15 - Nach den Vorstößen von Facebook, Apple und Google im Bereich Online-Games erwartet Andrew House, Europa-Chef der Spielesparte des Elektronikherstellers Sony, einen zunehmend komplexeren Computerspielemarkt. Zwar sehe er Sony dank eines deutlichen Erfahrungsvorsprungs im Vorteil, wolle allerdings einen künftigen Verlust von Marktanteilen an die neuen Anbieter nicht ausschließen, sagte House im Interview mit der "FAZ". Mit der Spielekonsole Playstation 3 sei das Unternehmen jedoch gegenüber der neuen Konkurrenz gut aufgestellt, zumal die Anbindung ans Internet zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten biete, die über das reine Gaming hinausgehen. Während die Neulinge vor allem auf den Ausbau ihres Spieleangebots setzen, wolle Sony das Funktionsangebot seiner Konsole erweitern und somit das Potenzial des Wohnzimmer-Computings künftig noch besser ausschöpfen.

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Anbieter von Gratis-Apps hoffen auf Werbeeinnahmen

31.08.2010 aus FAZ, S.15 - Die Entwickler von Gratis-Apps für Apples App-Store, die mit 30 Prozent gegenüber den kostenpflichtigen Angeboten zwar deutlich in der Minderheit sind, jedoch mit 81 Prozent den Löwenanteil der heruntergeladenen Anwendungen stellen, sehen gute Chancen für eine Finanzierung ihrer Programme durch Werbeeinnahmen.

Apps

Dies geht aus einer Umfrage des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft hervor, nach denen 68 Prozent der Befragten in der Werbefinanzierung die beste Möglichkeit im Smartphone-Segment sehen. Gleiches gilt auch für Tablet-PCs wie Apples iPad, wobei hier auch Abo-Modellen eine gute Chance eingeräumt wird, die auf Smartphones eher eine untergeordnete Rolle spielen. So gehören hier vor allem Spiele und Navigationssoftware zu den beliebtesten Apps, während das iPad vorrangig für Nachrichten- und Informationsdienste genutzt wird.

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Werbung für Marketing + Werbung

Am wenigsten Werbung macht Werbung ja leider für die Werbung selbst. Aber wir wollen uns hier nicht über schlechte Werbung beklagen, sondern gute Werbung loben und manchmal auch erklären. Zum Beispiel mit unserem Werbe-Kolleg, in dem wir uns verschiedener Begrifflichkeiten aus Marketing und Werbung annehmen:

Was ist eigentlich ... 360°-Marketing?
Der zahlgewordene Stillstand. denn Veränderung ist ein Kontinuum im Marketing. Der stete Wandel ist ein wesentlicher Aspekt im Marketing.
Was ist Above-the-line / Below-the-line?
Above-the-line ist Jedermannwerbung, Below-the-line ist Zielgruppenkommunikation.
Was ist eigentlich ... ein Briefing?
Briefinggespräche, Marketing Briefings, Agentur Briefings, sind super für Kunden und Agenturen. Wie eine Therapie, quasi.
Was ist Corporate Identity?
Eine lockere Corporate Identity ist die Hundeleine eines Unternehmens. Eine festgezurrte Corporate Identity ist sein Tod.
Was ist eigentlich ... Employer Branding?
Ein Begriff, der es schwer macht, Marketing als im weitesten Sinne geisteswissenschaftliche Disziplin zu akzeptieren.
Was ist eigentlich ... Gendermarketing?
Marketing ist das Streben nach dem Geld anderer. Gendermarketing will Geld von Frauen.
Was ist ein Marketing-Experte?
Mancher nennt sich Marketing-Experte. Aber wie erkennt man einen Marketing- Experten und was macht den Experten zum Experten?
Was ist eigentlich ... Positionierung?
Positionierung ist die Quantenphysik im Marketing.
Was ist eigentlich ... PR?
PR steht für Poesie-Redaktion.
Was ist eigentlich ... Social Media?
Social Media ist ein Halluzinogen. Es sei denn, man ist Anbieter von Social Media Marketing.
Was ist eigentlich ein Testimonial?
Ein Testimonial ist Verbalprostitution.

Marketing mit Linkbuilding

Eine ausgefeilte Linkbuilding-Strategie ist für den Erfolg in Suchmaschinen heute unerlässlich. Eine gute Platzierung in Suchmaschinen kommt schließlich nicht von selbst...