Montag, 20. Juni 2011
13:40
Mangelnder Nachwuchs in der Werbebranche
Die deutsche Werbewirtschaft hat mit einer Diskussion über die Folgen des einsetzenden Bevölkerungsschwunds in Deutschland für die Personalpolitik von Werbeagenturen, Medien als Werbeträger und werbenden Unternehmen begonnen.
Auf der konstituierenden Konferenz der neu vom Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW eingerichteten 'Arbeitsgruppe Werbeberufe' waren sich die Experten aus dem Kreis der ZAW-Verbände einig, dass der Wettbewerb um die besten Talente in der gesamten deutschen Wirtschaft angesichts des bereits eingesetzten Fachkräftemangels noch an Schärfe gewinnen wird.
Dieser Trend lasse sich bereits generell aus dem neuesten Gutachten des Sachverständigenrats für die Bundesregierung ableiten. Danach werde das Arbeitsangebot aus der Bevölkerung in der Basisvariante um fast 30 Prozent von jetzt 43 Millionen auf 31 Millionen Erwerbstätigen im Jahr 2060 sinken. Der Jugendquotient liege bereits jetzt auf niedrigem Niveau, während die Anzahl der über 65-Jährigen ständig mit zunehmender Geschwindigkeit steige, so die Wirtschaftswissenschaftler.
"Dem deutschen Arbeitsmarkt gehen die jüngeren Arbeitskräfte aus", warnte der ZAW auf der Konferenz. Die Werbebranche mit ihren rund 190.000 Spezialisten in Agenturen, Medien und werbenden Unternehmen werde wie alle Sektoren der Wirtschaft um den Nachwuchs zu kämpfen haben, um ihre für die Wettbewerbswirtschaft unentbehrliche Markt-Kommunikation erwartungsgerecht leisten zu können.
Die ZAW-Arbeitsgruppe sieht zusätzlich Druck auf den Arbeitsmarkt der Werbebranche durch die wachsende Komplexität der Werbearbeit. Dort entwickelten sich neue Tätigkeitsfelder insbesondere im Bereich der digitalen Markt-Kommunikation, für die entsprechende Fachleute gebraucht werden. Bereits jetzt gäbe es in Deutschland eine gesamte Lücke von rund 25.000 IT- Experten, was die Rekrutierung insbesondere für die Agenturen erschwere.
Die ZAW-Arbeitsgruppe will nun mit innerhalb der Werbewirtschaft über die Folgen des Wandels bei der Quote und Zusammensetzung der Erwerbstätigen informieren und Transparenz beim Bedarf und den beruflichen Voraussetzungen im Arbeitsfeld kommerzieller Digital-Kommunikation schaffen.
Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Christian Eggert (Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger BDZV), Titus Goll (DDV Deutscher Dialogmarketing Verband), Dr. Matthias Lung (Konferenz der Akademien für Kommunikation, Marketing, Medien), Dr. Ralf Nöcker (Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA), Petra Oppermann (Fachverband Sponsoring FASPO), Susanne Schronen (Art Directors Club ADC), Moderation: Volker Nickel (ZAW).
Auf der konstituierenden Konferenz der neu vom Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW eingerichteten 'Arbeitsgruppe Werbeberufe' waren sich die Experten aus dem Kreis der ZAW-Verbände einig, dass der Wettbewerb um die besten Talente in der gesamten deutschen Wirtschaft angesichts des bereits eingesetzten Fachkräftemangels noch an Schärfe gewinnen wird.
Dieser Trend lasse sich bereits generell aus dem neuesten Gutachten des Sachverständigenrats für die Bundesregierung ableiten. Danach werde das Arbeitsangebot aus der Bevölkerung in der Basisvariante um fast 30 Prozent von jetzt 43 Millionen auf 31 Millionen Erwerbstätigen im Jahr 2060 sinken. Der Jugendquotient liege bereits jetzt auf niedrigem Niveau, während die Anzahl der über 65-Jährigen ständig mit zunehmender Geschwindigkeit steige, so die Wirtschaftswissenschaftler.
"Dem deutschen Arbeitsmarkt gehen die jüngeren Arbeitskräfte aus", warnte der ZAW auf der Konferenz. Die Werbebranche mit ihren rund 190.000 Spezialisten in Agenturen, Medien und werbenden Unternehmen werde wie alle Sektoren der Wirtschaft um den Nachwuchs zu kämpfen haben, um ihre für die Wettbewerbswirtschaft unentbehrliche Markt-Kommunikation erwartungsgerecht leisten zu können.
Die ZAW-Arbeitsgruppe sieht zusätzlich Druck auf den Arbeitsmarkt der Werbebranche durch die wachsende Komplexität der Werbearbeit. Dort entwickelten sich neue Tätigkeitsfelder insbesondere im Bereich der digitalen Markt-Kommunikation, für die entsprechende Fachleute gebraucht werden. Bereits jetzt gäbe es in Deutschland eine gesamte Lücke von rund 25.000 IT- Experten, was die Rekrutierung insbesondere für die Agenturen erschwere.
Die ZAW-Arbeitsgruppe will nun mit innerhalb der Werbewirtschaft über die Folgen des Wandels bei der Quote und Zusammensetzung der Erwerbstätigen informieren und Transparenz beim Bedarf und den beruflichen Voraussetzungen im Arbeitsfeld kommerzieller Digital-Kommunikation schaffen.
Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Christian Eggert (Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger BDZV), Titus Goll (DDV Deutscher Dialogmarketing Verband), Dr. Matthias Lung (Konferenz der Akademien für Kommunikation, Marketing, Medien), Dr. Ralf Nöcker (Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA), Petra Oppermann (Fachverband Sponsoring FASPO), Susanne Schronen (Art Directors Club ADC), Moderation: Volker Nickel (ZAW).
Geschrieben von Besserwerber in Marken, Agenturen, Kommunikation, Web 2.0
0 Kommentare - 1 Trackback