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Werbedruck des Mediums Direct Mail: Oktober 2011

2,3 Milliarden Werbesendungen erreichen im Oktober deutsche Haushalte.
Deichmann schaltet zweitgrößte Kampagne mit überdurchschnittlich hoher Responsequote.


Direct MailDas Wachstum der Werbeaufwendungen im Gesamtmarkt verlangsamte sich im Oktober 2011 weiter. Während der monetäre Werbedruck des Mediums Direct Mail im Vergleich zum Oktober 2010 einen Rückgang von 6,0 Prozent verzeichnete, konnte in der kumulierten Betrachtung des laufenden Jahres 2011 ein leichtes Wachstum von 1,2 Prozent generiert werden. Ausschlaggebend war hier besonders die steigende E-Commerce-Werbung, so die Zahlen der aktuellen Nielsen Direct Mail Letterbox Oktober 2011. Insgesamt wurden im Oktober 2,3 Milliarden Werbesendungen zugestellt, der Großteil davon unadressiert. Besonders die Produktgruppe Baustoffe und Bauzubehör setzte im Oktober auf diese Art des Mailings.

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Direct Mail Letterbox Mai 2011

Im Mai wurde durch Werbung per Post ein Bruttowerbedruck im Gegenwert von 291 Millionen Euro generiert. Mit einem Plus von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr konnte das Medium stärker wachsen als der gesamte Werbemarkt, der mit einem Plus von 0,9 Prozent hingegen nur leicht über dem Vorjahresniveau lag. Diese und weitere Einblicke liefert die aktuelle Ausgabe der Nielsen Direct Mail Letterbox, mit der Nielsen monatsaktuell über Entwicklungen, Trends und Themen auf dem Direct Mail-Werbemarkt informiert.

Insgesamt waren im Mai 2011 16.338 Unternehmen werblich aktiv. Nach den Medien Zeitungen und Publikumszeitschriften wurde das Medium Direct Mail am häufigsten genutzt: Mehr als jeder fünfte Werbungtreibende (3.456 Firmen) hat die Werbung per Post in seine Kommunikationsmaßnahmen eingebunden.

Direct-MailBei den insgesamt 2.224 Millionen Werbesendungen, die im Mai 2011 an die Privathaushalte zugestellt wurden, kam der Absender mit Abstand am häufigsten aus der Produktgruppe Handelsorganisationen, die 43 Prozent aller Direct Mails bzw. 954,4 Millionen Werbesendungen versandten.

Analog der Direct Mail affinsten Produktgruppe wurde der höchste Werbedruck per Direct Mail von dem Unternehmen Real,- mit 88,3 Millionen Werbesendungen erzeugt. Betrachtet man die Werbeaufwendungen über alle Medien hinweg, investierte Real,- 51 Prozent seines Mediabudgets im Mai 2011 in das Medium Direct Mail.

Von den Top fünf per Direct Mail werbenden Unternehmen weist der Discounter Lidl hingegen mit 79 Prozent nicht nur die höchste Kundenquote auf. Die Werbesendungen von Lidl wurden im Mai auch am häufigsten gelesen und zwar zu 89 Prozent. Von der Responsequote schneidet Lidl im Vergleich ebenfalls am besten ab: 26 Prozent der Rezipienten wollen bezüglich der erhaltenen Werbesendungen reagieren bzw. 32 Prozent wollen eventuell reagieren.

3,4 Milliarden Euro Bruttowerbedruck mit Direct Mails

Das Medium Direct Mail – Werbesendungen, die unaufgefordert im Briefkasten der Konsumenten ankommen – setzte in 2010 einen Bruttowerbedruck in Höhe von 3,4 Milliarden Euro um. Damit behauptete dieses Werbemedium den vierten Platz im Bruttowerberanking nach den Medien Fernsehen, Zeitungen und Publikumszeitschriften. Direct-MailWährend die Werbemaßnahmen am Point of Sale einen Zuwachs ihres Bruttowerbeumsatzes um plus 11,4 Prozent ermittelten, schloss die Verkehrsmittelwerbung das Jahr 2010 mit einem Rückgang ihrer Werbeerlöse um minus 7,2 Prozent ab. Dies sind aktuelle Ergebnisse des renommierten Markt- und Medienforschungsunternehmens Nielsen, die nun veröffentlichten wurden.

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Werbung für Marketing + Werbung

Am wenigsten Werbung macht Werbung ja leider für die Werbung selbst. Aber wir wollen uns hier nicht über schlechte Werbung beklagen, sondern gute Werbung loben und manchmal auch erklären. Zum Beispiel mit unserem Werbe-Kolleg, in dem wir uns verschiedener Begrifflichkeiten aus Marketing und Werbung annehmen:

Was ist eigentlich ... 360°-Marketing?
Der zahlgewordene Stillstand. denn Veränderung ist ein Kontinuum im Marketing. Der stete Wandel ist ein wesentlicher Aspekt im Marketing.
Was ist Above-the-line / Below-the-line?
Above-the-line ist Jedermannwerbung, Below-the-line ist Zielgruppenkommunikation.
Was ist eigentlich ... ein Briefing?
Briefinggespräche, Marketing Briefings, Agentur Briefings, sind super für Kunden und Agenturen. Wie eine Therapie, quasi.
Was ist Corporate Identity?
Eine lockere Corporate Identity ist die Hundeleine eines Unternehmens. Eine festgezurrte Corporate Identity ist sein Tod.
Was ist eigentlich ... Employer Branding?
Ein Begriff, der es schwer macht, Marketing als im weitesten Sinne geisteswissenschaftliche Disziplin zu akzeptieren.
Was ist eigentlich ... Gendermarketing?
Marketing ist das Streben nach dem Geld anderer. Gendermarketing will Geld von Frauen.
Was ist ein Marketing-Experte?
Mancher nennt sich Marketing-Experte. Aber wie erkennt man einen Marketing- Experten und was macht den Experten zum Experten?
Was ist eigentlich ... Positionierung?
Positionierung ist die Quantenphysik im Marketing.
Was ist eigentlich ... PR?
PR steht für Poesie-Redaktion.
Was ist eigentlich ... Social Media?
Social Media ist ein Halluzinogen. Es sei denn, man ist Anbieter von Social Media Marketing.
Was ist eigentlich ein Testimonial?
Ein Testimonial ist Verbalprostitution.

Ökonomie

Wie funktionieren Märkte?
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