Freitag, 20. August 2010
08:00
Autovermieter Sixt will gegen neue Rundfunkgebühr klagen
20.08.2010 aus SZ, S.18 - Erich Sixt, der Chef des gleichnamigen Autovermieters, droht mit einer Verfassungsklage gegen die kürzlich beschlossene Neuregelung der Rundfunkgebühren. Sixt befürchtet Zusatzkosten in Millionenhöhe für sein Unternehmen, da die Abgaben für Mietwagen zusätzlich zu bereits vorhandenen Firmenwagen und den von jedem Haushalt erhobenen Gebühren anfallen. Zukünftig werden die Gebühren nicht mehr pro Gerät, sondern pro Haushalt und Geschäftsfahrzeug erhoben. Sixt sieht gute Chancen für eine erfolgreiche Klage, da die Gebührenänderung anders als vorgesehen nicht ertragsneutral sei: Seinen Berechnungen zufolge nehmen die Öffentlich-Rechtlichen zukünftig pro Jahr mindestens 1,2 Mrd. Euro zusätzlich ein. Zudem sei es praktisch nicht möglich, alle gewerblich genutzten Fahrzeuge in der Bundesrepublik zu ermitteln, wodurch Sixt sich benachteiligt fühlt.
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Geschrieben von First Ray Branchennews in Marken, Agenturen, Kommunikation, Web 2.0
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